Worüber ihr euch so ärgert...? (Teil 1)

Das ist so schade, dass man jung und voller Hoffnung für die Zukunft ist - dann kommt die Ungesundheit in die Quere! Das tut mir leid für Dich!!!
Aber Du hast doch sicher Interessantes gelernt und schöne Erfahrungen gemacht - eigentlich ist nie etwas umsonst!!!
Bei mir war es andersherum: meine Mum meinte ich soll abbrechen, aber ich war stur und wollte mein Studium trotz meiner Diagnose durchziehen - ich bin da ein bisschen der „Jetzt erst recht-Typ“ :wink: Kindisch, ich weiß!

Ja,Gesundheit ist nervig und nur am ärgern xD Aber so ist es eben.
Ich habe viel gelernt und kann über einiges,was ich so mitbekomme,nur den Kopf schütteln,weil ich das anders gelernt habe. Journaslismus,falls du dich wunderst xD
Manchmal zahlt es sich aus,einen Sturkopf zu haben xD Darf ich fragen,was deine Diagnose war? Kannst es mir auch sonst per PN schicken,falls du das hier nicht sagen willst.

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ja, ich schicke dir eine PN! Journalismus, wie cool, das wollte ich auch, hat aber nicht geklappt! Ich habe zwar eine Weile lang als Quereinsteigerin für Zeitungen und Magazine gearbeitet, aber nur freiberuflich und dann hat es sich, mit dem Aufkommen des Internets, nicht mehr gelohnt. Ich bin heute aber ganz froh darüber, dass ich da nicht hängen geblieben bin, denn das WAR mal ein cooler und ggf. ehrenwerter Beruf, aber ich finde das heute selbst die sogenannten Qualitätsmedien oft „reißerisch“ unterwegs sind - ist nur meine Meinung, bitte nicht aufregen, falls jemand das anders sieht!!!

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Das ist auch mein Eindruck. Ich habe ja keinen Fernseher, aber sehe mir ab und zu mal was aus der Mediathek an. Selbst bei ARD und ZDF habe ich den Eindruck, dass zB Investigativreportagen, Umwelt- und Politmagazine inzwischen recht oberflächlich aufbereitet werden. Ob im Hintergrund tiefgründig recherchiert wird, kann ich nicht beurteilen, aber es scheint, als wolle man dem Zuschauer nichts mehr zumuten, wofür er sein Gehirn auch mal ein bisschen anstrengen muss.

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Deswegen kann ich darüber auch nur den Kopf schütteln. Ich habe noch gelernt mit Quellen raussuchen,beide Seiten hören und neutral zu sein usw. Jaaaaaa,ist heute alles etwas anders. Also mein Studium war da noch mehr umsonst xD Aber ich habe auch Ressortjournalismus (also alle Bereiche,Print,Hörfunk,online,TV) mit Schwerpunkt Sport gelernt. Aber die Fans sind da echt schlimm… Wehe man gibt da wieder,dass die Mannschaft nicht so gut gespielt hat (was ja auch stimmt,weil neutral), Boah beleidigen die einen,bishin zu Morddrohungen. Und alleine daran habe ich gemerkt,dass ich das nicht mein Leben lang machen will. Und dann bin ich ja im Buchhandel gelandet xD

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Naja,wenn ich bedenke,dass es bei Fussballspielen der Kinder keine Tore und keinen Sieger/Verlierer mehr gibt,dass das schriftliche Dividieren in Schulen usw. abgeschafft werden soll,wundert es mich nicht,dass die nicht wollen,dass man das Gehirn anstrengt.

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Oje, das klingt übel!!! Immer diese Leute, die sich total aufregen und gemein gefährlich werden, wenn man etwas sagt, das ihnen passt - wie im Kindergarten!
Aber Buchhandel ist doch toll, wenn auch anstrengend, weil man da ja wohl stundenlang auf den Beinen ist!?

Ohja. Gerade Fussballfans sind extrem. Und ich bin selbst einer,aber das ist echt übel,was da abgeht…
Ja,Buchhandel war super,aber sehr anstrengend. Ich hatte da nur Teilzeit gearbeitet,weil mehr ging nicht in meinem Zustand und da kam ich immer nach Hause,mir tat alles weh und ich wollte mich dann nicht mehr vom Sofa lösen xD Die Lieferdienste kannten mich alle schon,weil ich mochte dann auch nicht mehr kochen xD

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Wow das mit den Noten ist ja fies. Ich habe beides: Ewig gebraucht UND miese Noten :smiley: Aber das ist in meinem Fachbereich zum Glück nicht so ausschlaggebend und durch meine Berufserfahrungen und den zweiten Abschluss konnte ich das gut wettmachen.
Meine beiden Studiengänge sind leider komplett auf Vollzeit ausgelegt, der Master etwas entspannter, da ich die meisten Fächer aus meinem Erststudium anrechnen lassen konnte. Insgesamt ist man aber immer doch schon der/die Gearschte, wenn man halt neben dem Studium arbeitet, weil einfach die Zeit und Kapazität dann für andere Dinge verloren geht.

Danke :slight_smile: Wobei der Master halt extrem verkürzt war, da fachnah :slight_smile: Ich hatte dann nur 1 Semester abgespeckt ein paar Fächer und Blockmodule und habe dann die Masterarbeit geschrieben, damit ich trotz schlechter Noten bessere Aussichten habe um einen Job an der Uni zu kriegen :smiley:

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Na das ist doch gut =)

Ich hatte einen Bürojob nebenbei. Im Semester 20 Stunden, Semesterferien Vollzeit. Später dann 30 Stunden während des Semesters. Und dann gar nicht mehr zur Uni. Habe ich später natürlich bereut. :woman_shrugging:

Klingt auch sehr anstrengend. Ich finde, es sollte einfach nicht normal sein, dass man so viel nebenbei arbeiten muss und dann noch Nachteile hat, weil man dadurch natürlich länger studiert. Mit dem aktuellen Bafög-Satz kann man sich das Leben in größeren Städten kaum noch leisten, kann ich ja kaum mit meinem aktuellen Job mit knapp über Mindestlohn auf Vollzeit gerechnet.

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Ich habe gerade mal aus Interesse geschaut, wieviel mein Wohnheim von vor 20 Jahren jetzt kostet. Das sind nur 30€ mehr, was ich echt okay finde. In Stuttgart für unter 300€ finde ich angemessen.
Ich habe das Wohnheim geliebt. Ich war das erste Mal weg von daheim und hatte echt schlimmes Heimweh. Da war es gut, dass man so viele verschiedene Leute zur Ablenkung hatte.
Und im Bachelor Studium war ich wirklich auf vielen Partys, weil ich eben auch die Freiheit genossen habe😆 Aber auch im Wohnheim saßen wir viel zusammen und haben uns vom Lernen abgelenkt.

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Das liebe Bafög. Seit März 2025 zahlen die nicht mehr. Eine Ablehnung gab es aber auch nicht. Ich wohne mit meinem Mann zusammen und habe einen Fahrtweg von fast 2h. Sicher habe ich auch schon überlegt die Uni zu wechseln, aber meine Wahl war bewusst trotz des weiten Wegs. Umziehen war und ist keine Option. Ich war nie eine Partymaus und besuche auch die Studentenpartys nicht. Seit ich am Hbf bestohlen wurde mag ich auch nicht mehr so spät unterwegs sein, insbesondere weil es keinen Möglichkeit gibt den Hbf zu umfahren außer ich nehme das Auto.

In den nächsten Semesterferien werde ich mir eine IT-Job suchen. Ich will was Windows11 anbelangt auf dem Stand bleiben.

Samstagsvorlesung ist bei uns äußerst selten was auch gut ist da die ohnehin schlechte Anbindung da noch schlechter ist.

Also mein WG-Zimmer vom Studierendenwerk ist in den vier Jahren in denen ich da gewohnt habe um 50 Euro teurer geworden und lag am Ende bei über 420 Euro (15qm Zimmer, insgesamt zu dritt 84qm Wohnfläche). Mein privates Wohnheim-Zimmer hat als ich da gewohnt habe 415 Euro gekostet und lag als ich aus meiner Stadt weggezogen bin bei über 560 Euro für 28qm (inkl. Balkon und möbliert). Ich finde das ist jetzt nicht grade erschwingliches Wohnen, vor allem da im Bafög nur 380€ Wohnkostenpauschale enthalten sind.

Wenn ich überlege, ich müsste von den nicht ganz 1000 Euro Bafög, die man maximal bekommt komplett alles bezahlen, inkl. Semestergebühren, Versicherungen, Laborkosten und Lebenshaltungskosten inkl. Klamotten, Studienmaterialien, etc. das ist schon wenn man es gesamt betrachtet relativ knapp bemessen. Man kann davon leben, aber es ist einfach mit extremen Einschränkungen verbunden und mal ehrlich, wer bekommt den Höchstsatz Bafög?

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Das ist schon echt teuer. Die privaten Wohnungen sind ja dann im Vergleich noch um einiges teurer. Nicht jeder bekommt einen Platz im Wohnheim. Ich hatte auch nach einer Unterkunft gesucht, da ich zunächst keine Zusage fürs Wohnheim hatte. Das waren wirklich dubiose Angebote zu Preisen, die in keinem Verhältnis zur angebotenen Wohnung standen. Z.B. Toilette nur in einem Heizraum, der nicht abschließbar ist, männlicher Vermieter lebt mit im Haus🤢

Ja, es ist wirklich eine Katastrophe. An der Universität wo ich tätig bin haben wir mittlerweile in meinem Fachbereich eine Quote von über 60% der Studis, die neben dem Studium noch arbeiten. Das sieht man aber halt auch in den Abbruch-Quoten und immer weniger schließen noch in Regelstudienzeit ab und wenn sind es meist die, die nicht noch arbeiten zusätzlich.
Wobei man dazu sagen muss, das Studium ist auf 40 Wochenstunden Veranstaltungen im Semester ausgelegt, wo noch keine Lernzeiten drin sind, nur reine Vorlesungen, Praktika, Seminare und Übungen. Daneben zu arbeiten ist wirklich kaum möglich, außer man verlängert das Studium.

Ha,gerade in Stuttgart. Als ich da Wohnungen gesucht habe war bei einer das Klo in der Küche… Und dafür soooo viel Geld wollen. War bei fast 1000 Euro. Ja ne danke…

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