Covergestaltung - Änderungen, Unterschiede bei Buch und eBook

Hallo zusammen!

Wie vielleicht so manch anderer von euch, gehöre ich zu denjenigen, die oftmals von Covern angezogen werden. Dazu gibt es ja auch schon verschiedene Themen hier im Forum.

Gerade in letzter Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, dass für das Buch und das eBook unterschiedliche Cover ausgewählt werden.

Nehme ich als Beispiel “All Saints High - Die Prinzessin”:

Das Buch würde mich vom Cover her sofort ansprechen.
Das eBook überhaupt nicht.

Ich frage mich wieso das so gehandhabt wird.
Um so eine größere Bandbreite an unterschiedlichen Geschmäckern zu bedienen?
Um zu berücksichtigen, dass eBook-Reader zumeist keine bunten Pixel haben?
Was meint ihr?

Dieses Thema ist für solche Feststellungen, die man auch als “kleine Ärgernisse” bezeichnen könnte, gedacht.

Dazu gehört in meinem Augen aber auch die Neugestaltung von Covern.

So bin ich letztens erst auf ein vermeintlich neues Buch von Poppy J. Anderson gestoßen, nur um dann festzustellen, dass ich das Buch unter einem anderen Cover bereits kannte:

Die von mir genannten Bücher sind lediglich Beispiele, über die aktuell gestolpert bin.

Geht es euch an mancher Stelle vielleicht ähnlich?

1 Like

Ha! Hab erst kürzlich nach genau so einem Cover-Thema hier im Forum gesucht, aber war nicht fündig geworden und daher ist mein Gedanke wieder verrutscht im Kopf.

Mir ist das auf Amazon bei den Brooklyn Years aufgefallen, das E-Book hat zwar den gleichen Farbton wie das (sorry, relativ langweilige) Print, aber dafür auch noch einen halbnackten Typen drauf. War erst erschrocken, dass das Print den jetzt auch bekommen haben könnte, aber war Gott sei Dank nicht der Fall.

Bei Into the Fire ist der Unterschied ähnlich drastisch wie bei All Saints High, hatte das bei NetGalley zuerst gar nicht als das gleiche Buch erkannt. :sweat_smile:

1 Like

Das habe ich hier in der Bücherei auch schon öfter gehabt.
Die "alten " Cover , die ich dort vorfinde hätten mich in der Regel nie nach dem Buch greifen lassen. Aber mit dem schönen Cover, mit dem ich hier drauf aufmerksam geworden bin war ich sofort dabei.

1 Like

@jublo
Bei dem Beispiel L.J. Shen ist es so, dass die Ebook Cover die englischen Originalcover sind. Das macht LYX jetzt schon länger und auch bei andern Autoren.
Print anderes Cover, Ebook Original Cover

Ich finde dann sollten sie direkt die Original Cover überall nehmen. Wenn die Autorinnen gerne halbnackte Kerle drauf wollten, und wir das für das Ebook übernehmen dann können wir es auch beim Print.
Außerdem die All Saints High Reihe ist durch das Printcover eine kleine Mogelpackung. Es suggeriert Buch ab 13/14. Aber diese Reihe ist nicht für junge Mädchen geeignet. Schon Sinners of Saints war nicht für Jugendliche.

Die sollen bitte endlich damit aufhören etwas nicht Jugendhaftes hübsch rosa und Pastell einzukleiden und damit die falsche Zielgruppe abzugreifen.

3 Like

Ich hab das ehrlich gesagt nie weiter verfolgt, daher vielen Dank für den Hinweis!
Scheint also System hinter zu stecken. Bin ich trotzdem kein Fan von. :wink:

1 Like

Ich finde auch,dass die Cover viel zu “niedlich” sind. Bei Lovelybooks ist “All Saints High-Die Prinzessin” als Jugendbuch gelistet,obwohl’s eben,wie du schon erwähnt hast,alles andere als ein Buch für Teenies ist. Ich würde das Buch fast schon als Dark Romance listen,wobei so heftig geht’s dann auch wieder nicht zu :wink:

1 Like

Ja Dark Romance ist vielleicht zu viel, aber es ist nichts für Jugendliche.
Die Bücher mit den Eltern doch auch nicht. Es gibt zwar Rückblenden in die Highschool Zeit, aber die Protagonisten sind erwachsen und nicht NA Alter, sondern einfach erwachsene Arbeitnehmer. Das ist doch eh nichts für 13/14 Jährige.

Diese Aussage in einem anderen Thema muss ich einschränken. :see_no_evil:

Während mich das Cover der Printausgabe sofort anzieht, muss ich wieder einmal feststellen, dass ich dem eBook aufgrund des Covers keinen zweiten Blick würdigen würde. Schade.

Vielleicht geht es anderen hier genauso oder gar genau umgekehrt. :upside_down_face:

Mir gefallen tatsächlich beide - obwohl der Herr mir ein wenig zu aufgepumpt ist. Allerdings verstehe ich nicht, warum die unterschiedlich sind. Wenn ich ein Buch suche, von dem ich das Cover kenne, ist das mein erster Anhaltspunkt.

1 Like

Ich hab letztens während der Buchmesse noch einen Beitrag von LYX zu dem Thema gesehen, kann mich aber nicht mehr so genau erinnern :sweat_smile: ich konnte die Begründung auch nicht so ganz nachvollziehen …

Hab’s kurz rausgesucht :slight_smile:

Ich hatte da Mal die Theorie, ob es bei den Büchern auch daran liegt, dass die Cover so ähnlich sind. Z. B. Bei All Saints High oder The Brooklyn Years sind die Cover fast gleich und unterscheiden sich eher in den Farben (die bei e-readern eher wegfallen) und den Untertiteln. Da machen die unterschiedlichen Models noch einen Unterschied mehr. Die schlichten Cover sehen aber schöner im Regal aus.

2 Like

Ist ja interessant, dass zwischen eBook-Leser;innen und Printleser;innen unterschieden wird, da ja viele - mir eingeschlossen - beides lesen. Ich finde es schade, dass man mit dem anderen Gewand eine komplett andere Ausstrahlung erarbeitet. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, dass sie (in diesem Fall die Leser;innen) hinter einem Pastellcover nicht so eine düstere Geschichte erwartet hätten - hier explizit mal All Saints High 3 als Beispiel genannt, was auf Instagram teilweise schon in die Dark Romance Ecke gestellt wurde.

2 Like

Versteh ich! Ich würde auch keinen Zusammenhang herstellen.

Danke!
Ist das also zu verstehen, dass eBook-Leser es lieber sexy als romantisch haben? :sweat_smile:

Das hatte ich auch schon mal überlegt.
Andererseits: Cover in schwarz-weiß und einen anderen Männerbody (mal mit Kopf mal ohne) unterscheiden sich jetzt auch nicht soooo arg voneinander. :sweat_smile:

Ich finde bei meinem Beispiel von heute zeigt sich das auch wieder ganz gut. Der Story hinter dem Printcover würde ich das Attribut „romantisch“ vergeben, der Story hinter dem eBookcover eher „sexy“ oder „hot“.

2 Like

Absolut, ja! Es sieht doch schon sehr verträumt aus. Rein vom Print-Cover und vom Titel her würde ich da fast so ne Elite-Collegeromance erwarten… Während ich beim eBook, wie du sagst, mit ner hotten, sexy, leidenschaftlichen und vielleicht ein bisschen düsteren Lovestory rechnen würde. Shen neigt ja auch eher zu verruchten und teilweise sehr…mh…sonderbaren (?) Geschichten. Sie heben sich ja doch schon vom klassischen Romancebereich ab und sind ein bisschen “extremer” was den sexuellen Hauch angeht. Das würde ich bei dem Printcover gar nicht erwarten. Das sieht irgendwie so verträumt und süß aus.

Mir fällt übrigens gerade auf: Bogenschützin und nen Prota mit dem Namen Hunter…da war man ja ganz kreativ… :smiley: :smiley:

1 Like

Ich finde bei diesen Büchern von L.J. Shen das ganz schlimm mit den hübschen, harmlosen Print Covern. Die jüngere Zielgruppe ab 14 denkt es wäre passend für sie und das sind diese Bücher nicht!

Jaa gut, das kommt wohl auf jede Person individuell an. Ich habe so Zeugs auch mit 14 gelesen. :smiley: Aber im Grunde wird etwas anderes nach außen getragen, als drin ist und das ist das, was im Gesamten zu kritisieren ist. Wer in welchem Alter was liest, ist da in meinen Augen zweitrangig, weil ich keine Eltern hatte, die meine Lektüre kontrolliert haben. Gibt aber auch einfach erwachsene Menschen, die keine Geschichten lesen wollen, die auf der erotischen Ebene über Vanillasex hinausgehen und die rechnen bei so nem Cover ja auch nicht damit. Also finde ich es fernab vom Alter der potentiellen Leserschaft einfach nervig, wenn so eine Verwirrung herrscht. Ist ja auch irgendwie schade um die Leser, die dann nicht zum Buch greifen, weil sie denken, dass das nicht ihrem Lesegeschmack entspricht, obwohl sie genau auf die Art Stories stehen, die Shen schreibt, sie aber als Autorin noch gar nicht kennen und das dann einfach übersehen. :smiley:

1 Like

Ja zum Teil meine ich das auch bzw. stimme dir zu.
Ich denke halt viel an Teenies, für die das Buch nichts ist.
Aber du hast vollkommen recht damit, das die Zielgruppe teilweise auch nicht angesprochen wird, viele etwas anderes vermuten/ erwarten oder gerade nicht zum Buch greifen, obwohl es etwas ist, das sie lesen.

Oh ja. Beim zweiten würde ich auf jeden Fall einen Blick in die Inhaltsangabe wagen. Das erste Cover wäre augentechnisch direkt fertig und für mich keinen zweiten Blick wert.:crazy_face:

1 Like

Ich kann es nachvollziehen. Ich glaube e Book Leser findet man eher bei jüngeren und da käme dann so ein Cover besser an.