Fake-Autoren - Was haltet ihr davon?

Vorneweg: Ich liebe die Bücher von Nicolas Barreau - einem Autor, den es nach manchen Quellen gar nicht wirklich gibt. Obwohl es mich interessieren würde, ob dahinter ein realer Menschen existiert, ist es am Ende doch egal, wer ein Buch geschrieben hat - solange es den Lesern gefällt.

Ich wähle ein Buch nach Inhalt und Schreibstil aus, und nicht nach dem Namen des Autors. Außerdem gibt es ja genügend Autoren, die sich einfach ein klangvolleres Pseudonym aussuchen; wozu also eine gefakte Figur erfinden?

Was denkt ihr darüber?

Liebe Grüße
KleineHexe

Dahinter steckt Daniela Thiele, den Roman “Das Lächeln der Frauen” fand ich sehr gut.

Grundsätzlich ist es mir egal, wer dahinter steckt, Hauptsache das Buch gefällt mir.

Genau, Hauptsache das Buch gefällt.

Wobei, wenn etwas mehr Kontakt zum realen Autoren besteht (und sei es mal eine Mail mehr schreiben) und man die Bücher kennt und mag, ist es auch schön. Geht mir bei Kerstin Rachfahl so.

Mir ist das auch gleich. :woman_shrugging:

Viele Autoren nutzen Pseudonyme, um z.B. in verschiedenen Genren schreiben und veröffentlichen zu können.

Hauptsache der Inhalt stimmt! :blush:

Außerdem: wenn man das erste Mal ein Buch von Autor xy liest weiß man ja meist eh kaum bis nichts über den Autor.

Wenn es nur ein Künstlername ist, ist es okay. Das halte ich für normal. Ich würde auch nicht unter meinem Klarnamen schreiben wollen.

Wenn es jedoch so ist, dass es einen Autorennamen gibt und die Personen, die Bücher unter diesem Namen schreiben, wechseln, im Auftrag eines Verlages, dann befremdet mich das. Davon halte ich schon als Idee nichts - zumindest aus meiner Perspektive als Leserin.

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Mich stört gerade das Wort “Fake”. Was ist daran denn ein “Fake”? Wenn jemand einfach komplett unerkannt sein und bleiben möchte und es kein Werbegag ist, dieser Autor gut schreibt - wo ist denn da ein “Fake”?

Bei manchen Autoren ist es sogar besser, man kennt sie nicht. Ich kann eine bestimmte Autorin nicht ausstehen - vom Foto her! Ich bringe es seither nicht über mich, auch nur eine Zeile von ihr zu lesen. Dann echt lieber ein erfundener Name, eine erfundene Biografie und null Foto.

In meiner Kindheit und Jugend kannte man von den wenigsten Autoren mehr als den Namen und die Titel der bisher erschienenen Bücher, wenn es nicht gerade Klassiker waren. Das hatte durchaus auch seine Vorteile.

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Pseudonyme können sinnvoll sein, wenn jemand mal was ganz anderes schreiben will. So war es bisher oft…Aber heutzutage sind diese auch schnell aufgedeckt, da ist die Frage ob sich das überhaupt lohnt?
Es gibt Bücher Z.B. Castle Heat, wo man nicht weiß wer der Autor*in ist…aber da ist es schon passend,d a der Autor ja der Autor aus der Serie sein soll.

Ansonsten interessiert mich schon wer der reale Autor ist.
Es gibt einfach Autor*innen, die will ich nicht durch Buchkauf unterstützen, da diese intolerant, rechts, schwulenfeindlich etc. sind.

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Da steckt ja immer ein Mensch hinter, es sei denn es wird mit Magie betrieben. :wink:

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Ich find das überhaupt nicht schlimm wenn Autoren/innen Pseudonyme haben. klar heutzutage fliegt sowas wohl schnell auf aber ich sag mal um in verschiedenen Genres zu schreiben ist das doch voll ok.
denke manche autoren wollen sich dann in einem für sie neuem genre auch erstmal ausprobieren bevor es vielleicht bekannt wird. einfach um zu sehen wie die Bücher ankommen.

ich kann mir auch vorstellen das es nicht unbedingt schön ist immer nur für Buch/Reihe xy genannt zu werden,beispielsweise JK Rowling hat ein männliches Pseudonym unter dem sie Krimis veröffentlicht und trotzdem kennen sie die meisten nur wegen Harry Potter.

So sieht es aus. Da können sie noch so gut schreiben, wenn ich so etwas erfahre, wandern die Autoren auf die schwarze Liste (die bisher gekauften Bücher dürfen aber bleiben, denn daran kann man ja nichts mehr ändern).

Sorry, aber das wirkt extrem oberflächig.

So isses.

Dabei sind Strike und Robin viel cooler (bitte nicht hauen :joy: )

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Für mich stellt sich die Frage, wieso dann ein Pseudonym, wenn doch sowieso im Autorenportrait der Bücher angegeben wird, wer dahinter steckt??? Und das wird es meistens! Wenn nicht da, dann im Interview oder im Netz vom Verlag ect. Find ich echt wieder so ein typisch deutsches Ding! :woman_facepalming: Idotisch unnötig!

Damals war das noch zur Verbergung der Identität und zum Schutz der Menschen, besonders der Frauen. Da hatte es noch eine sinnvolle Aufgabe. Jetzt ist es nur noch Quatsch!

Ganz genau!

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Wie meinst du das?

:joy::rofl: Schrieb ich ja: Idiotisch unnötig! Solche Sachen und Handlungen sind sowas von deutsch! Das gibt es meines Erachtens nicht im Ausland.

Noch ein Beispiel? Übergangsjacken. Gibt es soweit ich weiß (ich weiß ja nicht alles) nur hier: Winter, Frühling, Sommer, Herbst. In den anderen Ländern gibt es nur Winterjacken und Sommerjacken. :laughing:

Oder Qualifikationen zählen nur, wenn sie schwarz auf weiß in einer Urkunde stehen. Kenne einige, auch aus meiner damaligen Umschulung, die volles Wissen für einen neuen Berufszweig hatten, aber nur, weil sie dafür keine Urkunde hatten, eine ganze Umschulung machen mussten! Diese Umschulung hat fast 3000 Euro gekostet und ging 2 Jahre, kürzer ging es nicht, war schon von 3 auf 2 Jahre gekürzt. Die Kosten übernahm das Arbeitsamt! So kann man Geld auch loswerden. Zum besseren Verständnis: Diese Leute haben eine ganze Ausbildung durchlaufen, die sie schon hatten! Eine davon war bei mir in der Klasse und hat fast nur im Netz geschopped. Der war so langweilig … Naja, aber für so einen :poop: hat Deutschland Geld.

… Ich möchte niemanden damit beleidigen, ist halt einfach eine Feststellung meinerseits. Und in Gesprächen mit anderen, Ausländern und Deutschen ist das nur allzu deutlich. Ist ja auch nicht alles daran schlecht, manchmal auch urkomisch! Aber alles in allem ist das ein deutsches Merkmal, solche Kuriositäten.

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Mit “fake” habe ich mich auf die erfundene Biographie bezogen. Für mich macht es einen Unterschied, ob jemand unter verschiedenen Namen schreibt oder ob alle Angaben im Klappentext erfunden sind. Dann lieber gar keine Infos. Namen sind mir komplett egal, aber was jemand z.B. studiert hat, finde ich schon interessant. Manches versteht man auch einfach anders/besser, wenn man ein bisschen was über den Autor weiß.

Ich frage mich auch generell, warum das gemacht wird, was will ein Verlag/Autor damit erreichen?

Ich gehe z.B. regelmäßig zu Buchpräsentationen und manchmal spricht mich das Buch nicht an, aber ich finde die Präsentation durch den jeweiligen Autor interessant, sodass ich nicht dieses, aber vielleicht das nächste Buch lese. Aber dafür muss der Autor authentisch rüberkommen.

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Noch ein Beispiel? Übergangsjacken. Gibt es soweit ich weiß (ich weiß ja nicht alles) nur hier: Winter, Frühling, Sommer, Herbst. In den anderen Ländern gibt es nur Winterjacken und Sommerjacken. :laughing:

Haha, jetzt hast du mich zum Schmunzeln gebracht. Habe ich mir noch nie überlegt, aber wird vermutlich stimmen. :slight_smile:

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Ja, manches ist wirklich zum Lachen :rofl: und erheitert. Anders wiederum einfach nur zum Kopfschütteln oder zum Ärgern!

Also, bei uns in Portugal gibt es das wie auch in Griechenland (bei den beiden Ländern weiß ich das aus erster und zweiter Hand) definitiv nicht! In Portugal ist es ganzjährig mild, regnet aber im Winter sehr viel. Da kommt es jedes Jahr wie hier zu Überschwemmungen, so wie es im Sommer zu Bränden kommt. Als wir im Winter bei meinen Großeltern waren, war es nass, aber mild mit 10 Grad. Da hatten wir keine Jacken für. lange dünne Pullover reichen da aus.

Dann muss ich dich falsch verstanden haben.
Denn ich dachte du beziehst dich auf das Schreiben unter einem Pseudonym und beschreibst das als typisch deutsch.

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Nein, das Pseudonym an sich nicht, das gab es ja schon überall zur damaligen Zeit. Aber diese Art der Anonymisierung, die ja sowieso von den Autoren, Verlagen ect. freigelegt wird, ist deutsch. Da macht ein Pseudonym einfach keinen Sinn! Genau diese Sinnlosigkeit meine ich.

Na ja, dass Autoren unter mehreren Namen schreiben, gibt es auch im Ausland. Siehe J. K. Rowling oder Nora Roberts (hat noch drei Pseudonyme). Gerade in Amerika ist das weit verbreitet, soweit ich weiß. Anderes Genre, anderer Name.

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