Fremdsprachige Bücher

Ich habe kein Thema dazu finden können.
Lest ihr gern oder gelegentlich fremdsprachige Bücher? Häufig erscheinen Fortsetzung natürlich zuerst in englischer Sprache. Dann kann ich es persönlich nicht abwarten, bis sie in deutsch erscheinen und bestelle mir dann das Original. Geht es euch auch so?
Manch einer bevorzugt bestimmt auch von vornherein den Originaltext, damit inhaltlich nichts verloren geht oder verändert wird (Wortspiele und co.). Oder gebt ihr den deutschen Übersetzungen den Vorzug?

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Wenn das Original auf Englisch ist dann lese ich lieber das englische Original. Bei anderen Sprachen natürlich die deutsche Übersetzung :wink: Ich lese lieber die Originalsprache, da bei Übersetzungen doch oft was verloren geht. Ich finde es auch seltsam, dann auf deutsch zu lesen und lauter amerikanische Namen und Orte zu lesen. Zum Beispiel hatte ich gerade eine Leseprobe gelesen wo die Protagonisten besprechen, dass sie nach der Schule zu Nordstroms einkaufen gehen. Das ist für mich einfach irgendwie seltsam. Da ich mehrere Jahre in Amerika gelebt habe, lese ich gerne auf Englisch.

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Hmmm… jein?

An sich ist mein Englisch gut genug, um eigtl das meiste im englischen Original lesen zu können, allerdings hat das einen ganz großen Haken: Deutsche Bücher sind qualitativ (Material, nicht Inhalt) einfach um WELTEN besser! Bei gebundenen Büchern geht das eigtl noch, aber vor allem von Taschenbüchern nehme ich nach ein paar Erfahrungen jetzt nach Möglichkeit Abstand. Grauenvolle Qualität, lesen sich nicht schön und sehen oftmals auch nicht toll aus. Bei gebundenen Büchern ist mir auch aufgefallen, dass die oft nicht so schöne runde Rücken haben wie deutsche Ausgaben, sondern gerne mal so komisch flach sind… es gefällt mir einfach nicht. Ein paar Autoren mag ich schon lieber im Original lesen, aber meist bleib ich lieber bei Übersetzungen.

Es kommt noch hinzu, dass ich am liebsten in Buchläden stöbern gehe, die vor allem auch viele Bücher so in der Auslage haben, dass ich die Cover sehe, welche mich neugierig machen. Englische Bücher fristen da natürlich eher ein Nischendasein und noch weniger davon werden anständig (für MICH anständig) präsentiert. Tjah… letztendlich greife ich also irgendwie bei Büchern, deren Besitz im Bücherregal mir nicht so wichtig ist, die ich aber gerne auf englisch lesen mag, auf die Ebook-Ausgabe zurück. Da ist nämlich zumindest ein Vorteil: Die sind preislich tatsächlich oft gar nicht so schlecht…

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Ja, den kleinen Prinz, das Auge des Wolfes und andere habe ich im Original gelesen und einige englische Bücher auch.

Ich lese gelegentlich englische Originale,
um sprachlich am Ball zu bleiben (aber die Qualität ist echt manchmal unter aller Kanone…), mein Sohn hingegen liest mittlerweile fast nur noch in Englisch. Der hätte sogar seine Schulbücher am liebsten in Englisch :grin:
Andere Sprachen sind hier Fehlanzeige, außer es zählt Asterix in Latein :joy:

Da mein SuB eh so riesig ist, kann ich bei Serien (die ich inzwischen sowieso meide) gut warten, bis die deutschsprachige Ausgabe kommt. Meine Beobachtung ist sowieso gerade, dass es kaum noch zeitliche Unterschiede bei den Ausgaben gibt.

Dann bin ich bequem geworden mit den Jahren. Mein Englisch ist schon echt gut (rostet ein wenig ein, geb ich zu, dennoch kommt man wieder gut rein, wenn man anfängt), aber i.d.R. sehe ich es gar nicht ein, meine wenige freie Zeit dann mit englischen Büchern zu verbringen. Zumal es mir da in der Printversion exakt wie @Arachnophobia geht.

ABER - ich hab so den Tick, dass ich manche Bücher, die ich mochte oder die mir sonst irgendwie Anlass dazu geben, auch bei Gelegenheit in der englischsprachigen Version kaufe.

Andere Sprachen spreche ich nicht, also fallen die eh komplett raus.

Ich möchte übrigens anmerken, dass ich es nicht bestätigen kann, dass Übersetzungen meist schlecht sind. Die Leute machen echt einen guten Job und Sprache hat nun mal die Eigenheit, dass man sie auf unterschiedliche Weise übersetzen kann und der Satz noch immer dieselbe Aussage hat. Nur klingt die eine Version für manche Leser/Hörer eben besser als die andere. Richtig üble Bolzen kommen doch nur selten vor - und dann nur an einer Stelle, nicht jeder Satz. Das finde ich - nicht böse nehmen - oft arg pingelig.

Mich stören da die vergessenen Korrekturen in Rechtschreibung und Grammatik sehr viel mehr. Und die haben nicht so arg viel mit der Übersetzung zu tun.

Mein liebstes Beispiel: Ich habe zufälligerweise innerhalb weniger Wochen in drei Büchern aus drei verschiedenen Verlagen (alles drei deutsche Autoren) den Satz gelesen: “Er lehrte das Glas in einem Zug.”

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Was hat er das Glas denn gelehrt? Sich selbst zu spülen?

Solche Schnitzer in Büchern finde ich auch echt daneben. Besonders schlimm finde ich es in Schulbüchern, sowie Kinder- und Jugendliteratur.

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Das hab ich mich auch gefragt und nach dem dritten Mal in drei Büchern war ich sogar richtig wütend.

Von schlecht redet auch niemand. Aber eben anders. Viele Wortspiele funktionieren in deutschen logischerweise nicht so wie im englischen. Aaber manchmal, wenn ich den Vergleich gelesen hatte, war ich auch ohne Wortspiele nicht sehr zufrieden, weil auch der inhaltliche Sinn in Dialogen und co. durch eine ungünstige Wortwahl leicht verändert werden kann. Das magst du pingelig nennen, aber manch einem ist das halt wichtig :slight_smile:
Schließlich ist es ja das Werk des original Autoren, das ich genießen und feiern möchte und dann will ich nicht, dass der Leseeindruck verfälscht wird, weil jemand recht frei übersetzt hat. Daher bin ich manchmal für Originaltexte sehr dankbar.

Das bemerkt man doch nur dann, wenn man beide Texte parallel liest und ich denke nicht, dass das viele tun.

Es wird in Diskussionen über fremdsprachige Bücher früher oder später immer zum Thema, diesmal hab ich damit angefangen, um es abzukürzen und zudem gehört es zu meiner Meinung zu “Originalen”. :sunglasses:

Das meinte ich mit [quote=“MissDaisy, post:6, topic:4898”]
Nur klingt die eine Version für manche Leser/Hörer eben besser als die andere.
[/quote]

Früher habe ich ziemlich viel in Englisch gelesen, heute habe ich zwar viele Bücher in Englisch auf meinem SuB, lese aber eher die Deutschen.
Bei mir ist es oft einfach so ein bisschen Faulheit. Da Deutsch meine Muttersprache ist kann ich viele Bücher einfach weglesen, ohne mich irgendwie anstrengen zu müssen. Bei englischen Büchern, grade alles in Richtung High Fantasy, ist das eher nicht so, da muss ich dann schon um einiges konzentrierter und auch wacher sein um wirklich alles os zu verstehen, dass die Geschichte Sinn ergibt. Und grade während meiner Vorlesungszeit und in der Prüfungsphase bin ich dazu einfach zu faul, dann schnappe ich mir abends lieber ein deutsches Buch, dass sich easy lesen lässt, als ein englisches, auf das ich mich vielleicht etwas mehr konzentrieren müsste.
Eigentlich lese ich echt gerne auf Englisch, sollte ich mir vielleicht mal wieder angewöhnen.

Neben Englisch spreche ich auch noch Französisch. Und obwohl ich es 6 Jahre lang in der Schule und dann noch einmal ein Semester an der Uni hatte, fällt es mir unglaublich schwer Bücher auf Französisch zu lesen und daher lasse ich eigentlich komplett die Finger davon.

für mich klang es eher so, als meintest die Gewohnheit der deutschen Sprache als Muttersprachler gegenüber dem Klang des Englischen, das ja für uns dann meist schöner klingt. Aber das hat ja mit tatsächlichen inhaltlichen Unterschieden, die durch oberflächliche Übersetzung erzeugt werden, nichts zu tun. Aber sry, falsch ich das falsch verstanden habe.

Und es mag ja sein, dass das nur jene merken, die beide Texte lesen. Das macht es ja aber nicht weniger wahr :wink: Und ich kenne viele, die wie ich, erst das englische Original lesen, um zu wissen, wie es weiter geht und sich später für die Vollständigkeit noch die deutsche Übersetzung holen.

Hallo :blush:

Bei mir kommt es auch immer drauf an. Ich lese gern mal Bücher auf Englisch, aber nicht nur. Andere Sprachen kann ich leider nicht so gut, dass es ein Genuss wäre, die Bücher zu lesen.
Sehr gerne lese ich Young Adult oder ähnliches auf Englisch. So habe ich zum die Tribute von Panem oder Flawed auf Englisch da. Auch bei manchen ebooks lohnt es sich preislich auf das englische Original zurückzugreifen.
Thriller oder Krimis lese ich generell lieber auf Deutsch.

Liebe Grüße :slight_smile:

Mein liebstes Negativbeispiel, über das ich mich immer wieder aufregen könnte, ist diese unsägliche Neuübersetzung von “Der Herr der Ringe”. Hatte zuerst eine geliehene, alte Ausgabe und als ich die Bücher dann selber haben wollte, hab ich mich fast verschluckt, als Sam Frode auf einmal statt “Herr” mit “Chef” ansprach… wtf? Leider war ich damals noch nicht im Internet unterwegs, sonst wäre man ja vllt mal darüber gestolpert und ich hätte mir lieber eine gebrauchte Ausgabe geholt… Gelesen hab ich es trotzdem, es blieb mir ja nichts weiter übrig. Aber das ist eine absolute Verschandelung. Das müsste doch jedem Grundschüler auffallen, dass die Ausdrucksweise einfach so gar nicht zu Geschichte und originalem Schreibstil passt? oO

Glücklicherweise wird mittlerweile auch wieder die alte Übersetzung aufgelegt und irgendwann, wenn ich mal zu viel Geld übrig haben sollte, wandert mal eine schöne Schmuckausgabe in mein Regal. Oder gleich auf englisch, die teuren Bücher sind qualitativ meist recht gut. Letztendlich ist es egal, in welcher Sprache ich es am Ende doppelt im Bücherregal stehen habe :smiley:

Holy shit, das ist ja wirklich übel und schon fast eine Parodie. Wie traurig.
Welcher Lektor hat das denn abgenommen? :smiley: Aber da kann man dann immer froh sein, dass es eine treue Community gibt, die das offen bemängelt, so dass sie es dann bei der nächsten Auflage korrigieren.

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Ich lese auch gerne Mal ein Buch im Original, aber eigentlich nie beide Versionen. Und ich lese die englischen nur, wenn sie mir gerade in die Hände fallen. Ich habe z.B. im Urlaub in Seconds Hand Shop die Sammelbox von “Das Lied von Eis und Feuer” gesehen und musste sie von dort befreien. Sonst wäre ich nie auf die Idee gekommen mir das zu kaufen.

Ja, Übersetzungsfehler kommen schon mal vor und manchmal ist es sogar ganz lustig, zu wissen, woher der Fehler kam, aber das geht mir auch bei synchronisieren Serien oder Filmen so. (Erst gestern habe ich eine Folge Ozark gesehen, da sagt einer auf Spanisch sowas wie: wir haben Tote - und der deutsche Untertitel lautet sowas wie: Ich melde mich, sobald ich genaueres weiß - was hat das Eine bitte mit dem Anderen zu tun?)

Dennoch, die Übersetzer geben sich Mühe, den Sinn und den Stil rüber zu bringen und da ist eine wortwörtliche Übersetzung nun Mal nicht möglich. Manche Bücher und Filme werden auch erst durch ihre Übersetzung zum Verkaufsschlager. Das liegt eben am unterschiedlichen Humor der verschiedenen Völker.

Und ich bin selbst quasi zweisprachig - mit Englisch - und mir passieren auch oft Fehler, für die ich mich in den Hintern beißen könnte. Es mir fällt aber oft erst viel später auf. Wenn man in beiden Sprachen zu Hause ist, kommt man schon Mal mit Satzbau oder auch mit Idiomen durcheinander. Das geht den Lektoren dann vielleicht genau so. Dafür würde ich niemanden ans Bein pinkeln.

Aber so Fehler wie das falsche Register zu verwenden ( also Chef statt Herr) oder heftige sinnverändernde Rechtschreibfehler (lehren statt leeren), das ist schon übel. Hat aber wenig mit der Übersetzung zu tun, sondern mit der Schusseligkeit des Übersetzers und der Lektoren.

Alles in Allem: ich finde, Übersetzungen haben ihre Berechtigung und müssen sich nicht unbedingt am Original messen, sie sind nämlich nicht dass Original. Und lieber lese ich eine mittelmäßig gute Übersetzung als ein Buch gar nicht lesen zu können, weil ich kein Französisch (zum Beispiel) kann.

Normalerweise lese, bzw höre ich das Original – wenn es englisch ist. Ich habe auch schon mal auf französisch gelesen, da die Übersetzung erst mehrere Monate später rauskommen sollte, aber das ist eher die Ausnahme. Natürlich haben Übersetzungen ihre Berechtigung, ich könnte sonst keine Literatur spanischer, schwedischer, etc Autoren lesen. Oft ist aber die englische Ausgabe früher erhältlich als die Übersetzung, und als ebook oft auch günstiger.

Vor Jahren habe ich englische Paperbacks bestellt, die waren zwar etwas teurer als deutsche Paperbacks, aber kosteten trotzdem nur etwa ein Drittel des übersetzten Hardcovers, außerdem musste ich da nicht auf die Übersetzung warten. Inzwischen kommen Bücher hier ja auch direkt als Paperback oder ebook raus, das war aber nicht immer so.

Bei sehr vielen Büchern ist es tatsächlich so, dass der Übersetzer wirklich gute Arbeit leistet.
Schwierigkeiten habe ich ganz allgemein mit Übersetzungen von Romance-Romanen, in denen es um “Machotypen” geht, z.B. J.R. Wards Black Dagger oder Lara Adrians Midnight Breed, oder abseits der Paranormal Romance bei Romanen um Navy Seals, Geheimagenten etc.
Hier gehören Slang-Ausdrücke dazu, es wird kreativ geflucht, und die Übersetzung liest sich einfach irgendwie lächerlich, unfreiwillig komisch. Nach wenigen Bänden bin ich hier komplett auf die englischen Ausgaben umgestiegen. Diese lassen sich übrigens trotz diverser unbekannter Ausdrücke (wife-beater als Feinripp-Unterhemd, um nur ein Beispiel zu nennen) doch sehr einfach lesen. Es kann sein, dass die deutsche Übersetzung nicht für jeden so schlecht kingt, für mich ist es aber keine Option mehr, solche Bücher in deutscher Sprache zu lesen. Anders ist es, wenn die Bücher auf Deutsch geschrieben werden, weil da eben gleich passende Ausdrücke gewählt werden.
Andere Romance-Romane, Nicholas Sparks, Nora Roberts oder so, kann ich auf Deutsch und Englisch lesen, da sind anscheinend “besondere” Ausdrücke seltener.

Bei historischen Romanen habe ich es schon öfter erlebt, dass da die Übersetzer das Wort “Corn” mit Mais übersetzen, was dann im Kontext oft falsch ist, wenn die Romane vor 1500 spielen. Korn, Getreide wäre da besser. Aber das sind dann EInzelfälle, an dem einzelnen Wort mache ich nicht die Qualität der Übersetzung fest. Aber historische Romane lese ich sowieso nicht besonders gerne auf Englisch, weil die oft doch komplizierter zu lesen sind. Viele werden sprachlich auf altertümlich getrimmt, wie bei uns auch, nicht nur wird ein großer Wortschatz in Bezug auf diverse Beschreibungen benötigt, viele Wörter kommen auch in alternativen Bedeutungen vor, die heute kaum noch gebräuchlich sind.

Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass die Übersetzungen heute sehr oft nahezu zeitgleich mit den englischen Originalen erscheinen. Bei Bestsellern wie Follett, Brown oder Gabaldon schon, da wandern wahrscheinlich sonst zu viele Käufer ab. Aber bei sehr vielen anderen Autoren, von denen es schon übersetzte Bücher gibt, dauert es dann gerne mal 6-18 Monate, darunter auch sehr bekannte Autoren wie Philippa Gregory (6 Monate) oder Bernard Cornwell (9 Monate).
Was ich aber festgestellt habe, ist Folgendes: Haben Autoren eine im Original recht erfolgreiche Reihe geschrieben und wird diese dann von deutschen Verlagen entdeckt, werden die verschiedenen Bände oft in recht kurzen Abständen übersetzt. und nicht selten wird dann auch ein Blick auf eventuell vorhandene ältere Bücher geworfen, die dann im Anschluss ebenfalls übersetzt werden. Da kann es dann schon mal den Anschein erwecken, dass ein Autor sehr schnell schreibt, dabei sind seine Bücher über Jahre verteilt veröffentlicht worden.

Die Übersetzungen vom Herrn der Ringe sind schon so oft diskutiert worden. Dass mit dem Chef ist kein Versäumnis, sondern extra. da wollte der Herr Krege wohl den Stil etwas aktualisieren, aber gerade dies ist der Hauptkritikpunkt an dieser Übersetzung.
Inzwischen gibt es drei Versionen, die alte von Caroux, die Krege-Übersetzung sowie eine Revision der Krege-Übersetzung, bei der ein Teil der schlimmsten Wortentscheidungen entfernt wurden. Leider kann ich dazu nichts sagen, ich habde den LotR in englischer Version im Regal stehen.

ich finde das ist eine tolle Zusammenfassung.
Bei JR Ward erkenne ich das auch sehr deutlich. Sie ist auch eine der wenigen Autoren, die aktuelle popkulturelle Strömungen in ihren Texten einbaut. Ist dann in 5-10 Jahren nicht mehr zeitgemäß, aber mal was anderes/frisches. Was mir im Zuge dieser Diskussion auch noch einfiel - gerade in Bezug auf das angeblich schnelle Erscheinen deutscher Übersetzungen:

Bei Ward hat der Heyne-Verlag ja damals erst diesen Mist verzapft, die Bücher im Deutschen einfach mal in 2 Teile aufzusplitten. Da erscheint der erste dann ein halbes Jahr früher als der zweite, obwohl es im englischen Original ein vollständiges Werk war. Wer denkt sich denn so etwas aus…
Mittlerweile haben sie ja nun auch die Neuauflagen wieder als Gesamtwerke, weil die Kritik eben auch so groß war, aber damals war es genau aus diesem Grund durchaus logisch, sich das Original zu kaufen, damit man nicht noch mal ein halbes Jahr länger warten musste, um die vollständige Story zu bekommen, als sowieso schon. Ist zwar gewiss nur ein Sonderfall, aber auch ein gutes Beispiel, warum deutsche Übersetzungen nicht immer erstrebenswert sind.

Ich muss zugeben, dass bei mir meistens die Bequemlichkeit siegt. Die meisten Bücher lese ich auf Deutsch.
Allerdings ist der Anteil englischsprachiger Bücher in den letzten Jahren zumindest deutlich gestiegen - seit ich meinen eReader habe. Zum einen kann ich da, wenn ich mal ein Wort nicht kenne, gleich die Übersetzung einblenden lassen. Außerdem gibt es bei englischen eBooks häufig wirklich günstige Angebote.

Andere Sprachen beherrsche ich leider nicht so gut, dass ich ein “richtiges” Buch darin lesen könnte.
Aber vor ein paar Wochen habe ich mir zwei Lernkrimis auf Spanisch aus der Bibliothek geholt. Mal sehen, wann ich mich dazu aufraffen kann, die zu lesen.

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