"In der Ferne bellte ein Hund"

Hallo liebe Vielleser!
Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen: In sehr vielen Büchern gibt es irgendwann immer einen bellenden Hund. Er wird eingesetzt um die Einsamkeit, Stille, Düsternis oder was auch immer die Stimmung anders nicht hergibt stilistisch zu unterstreichen.
Hier möchte ich alle diese einsam bellenden Hunde sammeln, die sich in euren Büchern finden. :slight_smile:
Aus gegebenem Anlass fange an mit:

Tante Poldi und die Früchte des Herrn - Mario Giordano S. 237

“In der Sakristei war es ganz still. Durch die dicken Mauern in der Kirche drang kein Laut herein, aber außer dem Meeresrauschen und gelegentlichem Hundegebell und Mopedgeknatter tat sich da draußen ohnehin nichts.”

Jetzt seid ihr dran mal darauf zu achten: Wo bellt bei euch gerade der Hund in vollkommene Stille und Dunkelheit hinein?
Lieben Gruß
Tardi

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Hm … stimmt. Das kommt öfter vor. Muss ich beim Lesen mal drauf achten.

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Ich habe gerade einen bellenden Hund gefunden :slight_smile:

Für immer in deinem Herzen - Viola Shipman S. 161

“Stille hüllte die Veranda einige Minuten lang ein. In der Ferne bellte ein Hund, gefolgt von Kindern, die sich gegenseitig etwas zuriefen und dann platschend in den See sprangen.”

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Das ist ein toller bellender Hund. Danke! :slight_smile:

Gerne :slight_smile: Ich versuche jetzt auch darauf zu achten. Mal sehen, wann ich den nächsten Hund entdecke.

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In dem Buch “Die Eismacher” habe ich das gefunden:

"Dann wurde es langsam Nacht, die Füchse kamen aus dem Wald, Hunde bellten in der kalten Bergluft."

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Ich hab gerade “Das Joshua-Profil” von Fitzek gelesen - es kam immer mal wieder ein Hund vor, aber der bellte nie.

Juhuuuuu! Ich habe einen bellenden Hund entdeckt!

Ule Hansen - Neuntöter, Seite 465.
Das Taxi rollte langsam den engen Weg herunter. Keine Wohnhäuser, kaum Straßenbeleuchtung, nur Gewerbehöfe, eingehegt von Maschendraht und Hecken. In der Ferne bellte ein Hund.

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Na, geht doch! :grin::dog2:

Ha, ich hab auch endlich mal einen bellenden Hund entdeckt :smiley: :slight_smile:

Sharon Bolton, Bluternte, Kapitel 20, Seite 115 (Ebook):

“Okay, Leute, das reicht jetzt.” Harry achtete sehr darauf, nicht zu brüllen, doch es war schwer, seinen Zorn nicht zu zeigen. “Hier wird ein Kind vermisst, und demnächst wird die Polizei verständigt, wenn das nicht schon passiert ist. Kommt jetzt raus.”
Sie warteten. In der Ferne bellte ein Hund.

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Sehr gut!
Ich habe schon lange keinen mehr entdeckt. Aber der nächste kommt bestimmt. :slight_smile:

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Ich hatte diesen Punkt gestern gar nicht mehr auf dem Schirm, als ich das Zitat gepostet hab. Ich hätte also vielleicht noch dazuschreiben sollen, dass die Szene nachts auf einem uralten, englischen Abteifriedhof spielt. Also auf jeden Fall einsam und düster. Und mordsgruslig :hushed:

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:grin::thumbsup:

Irgendwie scheine ich nur Bücher zu lesen, in denen es keine Hunde gibt. Und wenn doch, dann bellen sie nicht. Weder in der Nähe noch in der Ferne …:dog:

Ach, das wird sich noch ändern, glaube mir! :grin: Irgendwann beißt er einen immer.:blush:

Ich lasse mich überraschen grins Vielleicht taucht ja doch noch mal einer auf. In meinem letzten (allerdings abgebrochenen) Buch tauchte ein Hund auf. Nur hat der weder gebellt noch gebissen, der war tot.

Wie unpraktisch! :joy:

Ich habe in meiner aktuellen Lektüre einen Hund gefunden :dog:

“Eine zeitlang saßen wir in einträchtigem Schweigen beieinander, hörten die Vögel zwistschern, Großvater pfeifen und den Hund von nebenan, der bellte, weil er ins Haus gelassen werden wollte.” (Jojo Moyes - Ein ganz neues Leben)

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Hah! Ich hab endlich auch mal einen Hund gefunden:

“Das Kissen presste er fest gegen die Scheibe der Terrassentür, dann stieß er mit aller Wucht den Stein dagegen. Es klirrte, aber nur sehr leise. In der Nachbarschaft schlug ein Hund an.”
(Stefan Gemmel - Sichelmond)

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Das Buch liegt noch auf meinem Sub. Freu mich drauf, auch auf den bellenden Hund darin!