Also ich mache mir nie irgendwelche Notizen. Ich muss auch ehrlich sagen, dass das bislang nie nötig war und wenn es tatsächlich mal nötig wird, dann ist es weil mir das Buch nicht gefällt, ich zu lange zum Lesen brauche und mich nicht richtig konzentriere beim Lesen. Dann gebe ich aber meistens sowieso keine Rezi ab. Und bei Leserunden ist es mir bislang noch nie passiert, dass ich etwas hätte notieren müssen. Aber sollte ich es einmal tun müssen, dann selbstverständlich auf einem Blatt Papier und nicht im Buch selbst.
Ich kann mich von meinen Manuskripten auch nicht trennen, aber da ich jetzt einen E-Reader habe, nehme ich nun lieber hierüber an den Leserunden teil, da ich ansonsten wirklich zu viel “Papier” zuhause habe. Manuskript und Buch ist ein wenig zu viel.


Ich hab noch nie wirklich verstehen können, warum man so sehr betont, dass die eigenen Bücher allllllllllle aussehen, wie frisch gekauft. Ich lese schon immer ganz normal. Heißt bei mir: ich achte alle Dinge, die ich habe, gehe mit allen Dingen sorgsam um. Aber ich verbiege mich nicht. Manche Bücher bekommen nun mal leichte Leserillen beim ganz normal Lesen (ohne “Umklappen”, das mag ich auch überhaupt nicht). Ja, und? So ein Buch möchte ja gelesen werden. Sehr gern und sehr oft nach Möglichkeit. Ich habe in all den Jahren Bücher gelesen und gesammelt. Irgendwann hast Du einfach zu viele Bücher “rumstehen”. Bei mir leben mindestens 4.000 Bücher. Die brauchen elend viel Platz. Und jeden Monat kommen neue Bücher dazu. Da war es nur logisch, dass ich irgendwann mit dem Tauschen begonnen habe und inzwischen auch Bücher verschenke (im Freundes- und Bekanntenkreis; bei Fremden bin ich etwas engherziger und tausche). Und die Bücher hier, die tun mir sogar leid. Einmal gelesen und nun stehen sie in den vielen Regalen und … langweilen sich! Sie wollen so gern Menschen unterhalten, aber sie sind in den Regalen gefangen, wie Vögel in Käfigen. Ist das nicht doof?