Ich habe keine Kinder, aber ich würde sie wohl gar nicht in die Kita geben, auch wenn das natürlich ebenfalls problematisch wäre - denn ich kenne zwei Erzieherinnen und was die so erzählen …
Fremdbetreuung ist für mich alles außerhalb der Familie. Ich hätte es nicht gekonnt, und ich wollte die ersten drei Jahre auch mit meinem Kind verbringen, das war mein ausdrücklicher Wunsch. Leider reagieren einige AG auf 3 Jahre Elternzeit mit Unverständnis, obwohl es einen klaren Rechtsanspruch gibt. Die gesamte Bandbreite sollte gesellschaftlich akzeptiert sein - von Eltern, die sofort wieder Vollzeit arbeiten, bis zu Elternteilen, die bewusst die vollen 3 Jahre daheimbleiben. Letzteres wird aber immer mehr stigmatisiert, was ich problematisch finde. Frauen werden - auch und gerade von anderen Frauen -, dazu gedrängt, möglichst schnell das Kind abzugeben und wieder zu arbeiten. Bei mir war es damals meine kinderlose Singlechefin, die mir das Leben schwergemacht hat. (natürlich sind nicht alle kinderlosen Frauen so, aber hier war es eben der Fall). Wäre mein Mann bereit gewesen, die Betreuung anteilig zu übernehmen und auch in Teilzeit zu gehen, hätte ich mir Teilzeit in den ersten 3 Jahren schon vorstellen können. Das hat er aber von vornherein ausgeschlossen (er hat nur die 2 Monate EZ genommen, die bei der damaligen Regelung typisch waren).
Richtig, aber leider unrealistisch, dass sich alle in der KiTa-Gruppe daran halten. Auch im KiGa waren ständig Kinder da, die eigentlich zuhause hätten bleiben müssen. Wenn beide Eltern arbeiten, werden eben oft die kranken Kids in die KiTa/den KiGa gegeben.
Mein Sohn war im KiGa im 2. Jahr ständig krank, ein halbes Jahr quasi durchgehend. Hand-Mund-Fuß, Ausschläge, ständig Fieber und verrotzt, an Silvester waren wir sogar in der Notaufnahme mit ihm, nachdem er zu Weihnachten mit 39 Fieber aus dem KiGa kam. Ich fand es erschreckend, dass die Erzieherin uns nicht angerufen hat, als sie merkte, dass er krank wird. Ich hab ihn angesehen und an seinen Augen sofort erkannt, dass er hohes Fieber hat und es ihm schlecht geht. Da war ich richtig sauer auf die Erzieherinnen. Nach einer schlimmen Influenza mit Mittelohrentzündung und Paukenerguss hat uns die HNO-Ärztin dann geraten, das Kind für eine Weile komplett aus dem KiGa zu nehmen, damit es sich wieder erholen kann. Haben wir gemacht, der Platz war damit natürlich weg.
Das haben wir immer gemacht, aber es gibt leider genug, die es nicht machen. Auch unsere Schwägerin hat ihren Kindern Zäpfchen gegen Fieber gegeben, weil sie zu einem Meeting musste. Sowas finde ich geht gar nicht und sich dann noch aufregen, dass die Krippe geschlossen ist wegen Erkrankung des Personals. 
Das hat mich tatsächlich eher an unserer gestört, dass nie kam, wir sind im Personal knapp, wenn möglich Kinder lieber daheim lassen. Das wäre mir lieber, dass einem das mitgeteilt wird, als ich höre dann, dass auf 1 Betreuerperson 30 Krippenkinder kommen oder gar keine ausgebildete Kinderpflege da ist, sondern nur Praktikanten, die die Kinder nicht mal kennen. Sowas hat man dann immer erst im Nachhinein erfahren und damit habe ich mich unwohl gefühlt.
Ich bin krank geschrieben diese Woche, Infekt sitzt in den Nebenhöhlen, Husten ist vor allem nachts lästig.
Gute Besserung!
Gute Besserung
Gute Besserung!
Ist es ein starker, anhaltender Hustenreiz? Ich habe da gute Erfahrung mit Phytohustil gemacht. Das habe ich nachts genommen, wenn der Hustenreiz nicht mehr nachgelassen hat.

Zum Glück nicht, ich habe Meditonsin und Sinusitis Hervert Tabletten.