Umwelt und Klimaschutz

Oh, ich liebe ja dieses Thema über alles. Besonders wenn gerade von den Generationen, die den meisten Schaden verursacht hat, solche Sachen kommen wie “Macht ihr es doch erst mal besser.” Oder: “Macht doch erst mal vernünftige Vorschläge.”
Nein, braucht ihr nicht. Es ist nicht eure Aufgabe, Vorschläge oder es besser zu machen (wobei Umweltbewusstsein und -schutz logisch immer etwas Gutes ist). Es ist Aufgabe der Politik, endlich zu handeln. Und die eines jeden Einzelnen, das zu tun, was er tun kann.

Fridays for Future ist eine tolle Sache. Lass dir nichts anderes einreden. Ich war selbst bei einigen dabei und ich habe gesehen, dass die Beteiligten dafür brennen. Vielleicht gibt es ein paar, die das zum “Schwänzen” nutzen. Das sind aber die wenigsten. Macht weiter. Seid laut. Seid unbequem. Und schreckt nicht vor denen zurück, die sich über euch lustig oder euch klein machen wollen. Die ganz Jungen sind schließlich diejenigen, die den ganzen Sch… ausbaden müssen.

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Stimmt, jeder kann etwas tun.
Aber ob es nun nur Aufgabe der Poitik ist etwas zu tun? Die können keine neuen Technologien entwickeln, nur fördern. Und ich habe im Moment leider das Gefühl, dass es noch nichts brauchbares gibt (was dann halt sicherlich lange Zeit verschlafen wurde). Computer etc kamen nicht durch die Politik sondern von anderer Seite und wir haben diese Technik dann angenommen. Ich glaube, das geht in unserer globalisierten Welt dann auch nur gemeinsam, was die Schwierigkeiten vergößert. Da hilft das Laut werden dann hoffentlich.

Als ich Kind war, war es völlig normal in Räumen im Besein der Kinder zu rauchen, heute ja wohl eher unvorstellbar. Das Bewusstsein hat sich geändert.
Das wird jetzt auch der Fall sein, aber nicht durch Verteufelung der bisherigen Dinge sondern der Eröffnung und Förderung neuer Möglichkeiten. Diese werden dann sicherlich auch positiv angenommen.

Die Erfindung der Dampfmaschine wird heute doch auch nicht verteufelt. Das hat einst eniges voran gebracht und an das was da raus kam hat niemand gedacht. Wobei die technische Entwicklung halt weiter ging…
Ich meine nur, dass dies kein einfaches Thema ist… und die Lösung ist auch nicht einfach. Ich würde mir wünschen, dass es etwas gäbe, was Energie umweltfreundlich erzeugt, was uns Mobilität und warme Wohnungen ermöglicht. Plastik zu reduzieren im Gebrauch, Kosmetika usw. ist da sicherlich einfacher. Oder auch das Thema Palmöl…Brandrodung…

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@Penny wenn rauchen nicht verboten wäre in öffentlichen Räumen, dann in den Kneipen usw. hätte sich aber nichts geändert. Von allein hätte ich das rauchen niemals im Büro eingestellt, war doch schön bequem. Erst als es verboten war und dann sogar kontrolliert wurde, haben wir damit aufgehört. Und dann erst gemerkt, wie heftig das ist in geschlossenen Räumen zu rauchen…Und dann fingen wir erst an nachzudenken…

Wenn so Ideen laut werden wie “Macht doch im Unterricht dazu” und “kauft doch anders ein” usw. sind die SchülerInnen zum Teil die falsche Adresse. Die können nur die Lehrer*innen und ihre Eltern bitten Dinge zu ändern. Zumindest bei mir in der Schule war es so,dass die LehrerInnen über den Lernstoff entschieden und meine Mutter über den Einkauf.

Politik kann man stören und das wird mit den Fridays for Future erreicht. Der Lindner hat sich doch übelst aufgeregt, weil die Schüler*innen das nicht in der Freizeit machen. Das ist ein Druckmittel. Und ja Demonstrationen müssen stören, wir haben auch Kreisel blockiert im Berufsverkehr, wann erwischt man die Leute denn sonst um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Wichtig ist aber auch sich je Ort in die Politik einzumischen. In die öffentlichen Ratssitzungen zu gehen und bei jedem Bauvorhaben, jeder Neueröffnung einer Kita, Altenheim usw., nachzufragen wo der Umweltschutz ist? Werden Bäume abgeholzt, wo kommen wann die Ausgleichsbäume hin? Wenn Flächen ein Parkplatz, Gebäude werden, wo ist die Ausgleichsfläche? Wenn Kita usw eröffnet werden; Wurde nachhaltig gebaut, wie ist das Verkehrskonzept, gibt es öffentliche Nahverkehr dorthin usw…
Bei der VHS nachzufragen was die im Programm haben für Klimaschutz, warum werden öffentliche Gebäude nicht begrünt? Wo kann die Stadt ihre Grünflächen verwildern lassen für Insekten?
Schreibt Leserbriefe an eure Zeitungen, zu Bauvorhaben, VHS Programm, Feiern der Stadt, der Wirtschaft und fragt nach wieso weshalb das sein muss, wo die nicht gegessenen Lebensmittel hin kommen bei offiziellen Empfängen, wieso der ganze blumenschmuck mit Blumen aus Afrika? Kann man nicht auf den Mist verzichten und sich nachhaltigere Deko überlegen?
Wie ist das öffentliche Netz: Fordert Busse zu Zeiten, wo ihr sie braucht und Strecken wie ihr sie braucht um mehr Bus zu nutzen, fordert bezahlbare Preise für den ÖPNV…

Es ist schade, dass LehrerInnen die Chance nicht nutzen die demokratischen Mittel mit den Schüler*innen gemeinsam zu gestalten. So wäre das Politikunterricht und Sachunterricht in einem.

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Ich glaube nicht, dass dieses Thema so groß geworden wäre wie es sein muss, wenn die anderen auf der ganzen Welt sich da nicht angeschlossen hätten.

Das trifft aber auf die meisten der Kids nicht zu. Die wissen genau, worauf es ankommt und sagen auch den Eltern direkt, was sie scheiße finden.

Die große Gesamtforderung ist klar und deutlich. Liebe Politiker, haltet euch an die Abkommen, die ihr unterzeichnet habt. Und das ist auch richtig so. Natürlich müssen nicht nur die Politiker was tun, alle sollten irgendwie sich informieren und handeln. Das da auch Erwachsene hinterstehen zeigt ja z.B. Scientists for future oder auch dass die Demos nicht mehr nur Vormittags stattfinden, sondern in immer mehr Städten auch Nachmittags sind und sich dort auch Eltern, Großeltern usw beteiligen. Und letztendlich haben die Wissenschaftler auf diese Problematik schon seit Jahrzehnten hingewiesen und der Großteil der Menschheit hat leider viel zu wenig reagiert. Die Folgen sieht man jetzt.

Was ich richtig furchtbar finde sind die Leute die sich irgendwie angegriffen fühlen und dann Greta oder andere Kids einfach nur diffamieren und beleidigen. Da sind teilweise richtig heftige Kommentare in den Social Media zu lesen.

Alles in allem finde ich es super, dass so viele auf die Straße gehen. Die Politiker haben immer geschimpft, dass die Jugend unpolitisch sei. Nun ja, nö. Dem ist nicht so. Ihnen gefällt nur deren Politik nicht.

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Das sehe ich ganz genauso.

Aber Dein Chef hätte es Dir verbieten können.

Ich habe übrigens vor dem Verbot aufgehört zu rauchen. Ich finde nicht, dass man für alles ein Gesetz oder Verbot braucht. Man kann sehr viel auch von sich aus tun. Denken ist nicht verboten.

Ich hab mein Verhalten beim Konsum vor FfF geändert. Man braucht oft eine Initialzündung, klar. Bei mir war es der Schock, wie oft ich den Müll runterbringen musste. Das zeigte mir, wie viel da anfällt, bei dem keiner groß nachdenkt. Ich hab dann eben von mir aus angefangen, nach Alternativen zu sehen. Die haben so nebenbei noch andere positive Nebenwirkungen gebracht und wie ein Schneeball wird das immer größer und ich mache immer mehr in der Richtung. Ganz ohne Verbot.

Und jetzt ziehe ich mir noch eine Tracht Prügel zu: Beim Einkauf hab ich an der Kasse immer nur “die Unterschicht” massig Plastiktüten kaufen sehen. Die mit dem wenigsten Geld haben es nicht fertig gebracht, Taschen von daheim mitzubringen. Von mir aus auch gebrauchte Plastiktüten. Nee, die haben neue gekauft. Das hat mich vierzig Jahre wütend gemacht.

Zu meiner Zeit bekam man sein Pausenbrot noch mit in die Schule. Heute sehe ich die Kids nur noch den Shop in der Schule leerräumen …

Klar. Nicht deshalb möchte ich die Kids bitten, die Demos in der schulfreien Zeit zu machen. Ich möchte, dass sie lernen. Nur gut ausgebildete und gebildete Menschen können die Zukunft lebenswert machen. Schulschwänzer nicht … (ja, das ist jetzt provokativ, aber denkt mal drüber nach, wie das wohl gemeint sein könnte, bevor Ihr wieder auf mich einhaut)

Der ist nicht Freitag morgens. Der ist auch unter der Woche nachmittags NACH der Schule. Besonders dann.

Eben - im Unterricht integriert. Finde ich absolut richtig und wichtig. Dann wachsen die Kids auch mit echtem Bewusstsein für die Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit usw. auf. Blinde Demogänger sind nicht die Lösung. DAS ist mein Problem - völlig uninformierte Lospolterer. Das können in meinen Augen keine echten Umweltschützer sein. So ein klein wenig Grundinfo muss man schon haben, findest Du nicht auch?

Ich kann auf mich selbst vertrauen. Kann ich auf andere vertrauen? Warum sollen “Politiker” anfangen, warum fang nicht ich selbst an? Wenn ich den Politkern zeige, was ich kann, sind sie doch erst recht im Zugzwang.

Ich höre aber immer wieder “Warum soll ICH anfangen?”. Im Großen und im Kleinen. Warum soll Deutschland vorangehen? Warum soll ich auf Plastiktüten verzichten? Das macht mich traurig. Denn genau dieses Denken bremst ja aus. Die Politik muss war tun, ja - aber das heißt nicht, dass jeder andere erst dann tätig wird, wenn “die da oben” mal in die Puschen kommen. Rollen wir das Feld halt von hinten auf. Egal! Jede Kleinigkeit zählt.

Ja. Also bitte nicht nur die Politiker ausschimpfen, sondern auch “den kleinen Mann”. Denn genau das sage ich ja: WIR sind es, die etwas an unserem Verhalten ändern können und müssen.

Palmöl ist Mist. Also kaufe ich immer weniger Produkte, in denen Palmöl ist. Wird es nicht gekauft, wird es auch nicht produziert. Ist ein langer Weg, aber ein Weg. Es heißt ja nicht, dass man dann nicht darüber reden soll oder Wege finden, die dies unterstützen. Aber das Zeug weiter kaufen, macht es echt nicht besser.

Ja, das ist übel. Aber genau da sind wir gelandet im ganzen Leben: Wer merkt, dass er “erwischt” wurde, greift gern an. Alter Spruch: “Angriff ist die beste Verteidigung”. Ich finde das inzwischen aber schon wieder hilfreich. Die stellen sich doch selbst ins Aus und bestätigen nur, dass sie Fehler gemacht haben.

Die kommen dann wieder von Leuten, die ihren Frust ablassen, weil sie im Leben die A-Karte gezogen haben (tut mir leid, das sagen zu müssen: Fast alle davon haben sich das selbst zuzuschreiben, weil sie alles geschenkt haben wollen und nicht bereit sind, etwas zu tun - was wieder den Kreis schließt, denn für die Umwelt etwas zu tun ist ja noch unmöglicher, als für das eigene Einkommen etwas zu tun. Ja, ich weiß, JETZT hagelt es endgültig auf mich ein.)

Ich auch. Hab nie etwas anderes gesagt. Nur der Zeitpunkt (Schulzeit) ist (jetzt) falsch und - ich wiederhole mich gerne - es darf nicht die einzige Option sein. Wer demonstriert muss auch mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist ja der Sinn des Wortes “demonstrieren”.

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Da hätte ich mich über ne damalige Mitbewohnerin auch immer aufregen können - chronisch pleite, am Ende vom Monat hat es für sie und Hund grad mal noch für Nudeln gereicht… reden wir nicht von anderen Wehwehchen abwink …aber jedes Mal die große Einkaufstüte gekauft, statt mal immer nen Beutel im Beutel/der Tasche zu haben.
Ich könnte es mir ja sogar leisten, die paar Cent immer auszugeben und den Kram wegzuwerfen… aber jetzt sogar ohne Umweltschutz und Plastikvermeidung im Hinterkopf: Da wäre mir mein Geld schon alleine zu schade. Und wenn ich jeden Euro zweimal umdrehen müsste, erst recht.
Bei anderen Leuten achte ich allerdings nicht drauf, in dem Fall war ich ja halt auch persönlich “betroffen”.

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Genau das ist es ja. Geld reicht nie, meist noch zahlt es eh der Staat und dann das. Ganz weg vom Umweltgedanken, rein finanziell gesehen kapiere ich das schon nicht.

Aber dann auch die Umwelt. Was wollen die denn mit all den Tüten? Werfen sie weg, oder? Also muss doch logischerweise die Aufklärung nicht in der Politik stattfinden, sondern DA.

Bei solchen Ratschlägen schüttelt’s mich auch. Die Jugend tut doch meist das, was ihr vorgelebt wird. Von den Eltern, Mitschülern, in den Medien usw. Die älteren Generationen fahren die Karre in den Dreck (frei nach dem Motto:…und nach mir die Sintflut) und wenn die Jugend dann auf die Straße geht, ist es auch nicht genehm.

Eben. Wenn die SchülerInnen das in ihrer Freizeit machen würden, gäbs im Lokalanzeiger einen netten ‘Das machen die aber fein’-Artikel neben der Werbung für Katzenfutter und das war es dann. Klar ist der Unterricht wichtig, aber dass uns die Erde unter den Füßen wegstirbt, weil die Menschheit in den letzten Jahrzehnten meinte, die Ressourcen seien unendlich und man könne seinen (Atom-)Müll einfach von A nach Z schieben (aus den Augen aus dem Sinn), ist mindestens genauso wichtig.

In der Wirtschaft sagt man den streikenden Arbeitern ja auch nicht ‘Aber bitte außerhalb der Arbeitszeit.’ Wenn es aber um Umweltschutz und eine bessere Zukunft geht, da wird dann gemeckert, wenn die Schüler während der Unterrichtszeit demonstrieren. Da habe ich lieber SchülerInnen in meiner Klasse sitzen, die für ein wichtiges Thema brennen und sich engagieren, als ‘Ja-Sager’ die sich alles gefallen und alles widerstandslos über sich ergehen lassen.
Bei den vielen Stunden, die sowieso schon wegen fehlender Lehrer ausfallen, fällt der eine Tag auch nicht mehr ins Gewicht.

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Ich denke, dass Lehrer*Innen nicht ganz so viel Macht haben, das Thema im Unterricht aufzugreifen. Die Lehrpläne werden von den Ministerien vorgegeben. Auch weiß ich, dass es eine klare Ansage vom Ministerium in dem Bundesland, in dem meine Tochter zur Schule geht, gab, die besagte, dass Klassen nicht im Rahmen des Unterrichts an Fridays for Future teilnehmen dürfen. (was ich sehr schade finde) Auch war/ist es sehr schwierig, dieses Thema im Unterricht zu behandeln. Schließlich muss der Stoff des Lehrplans vermittelt werden und da sind Freiräume nicht ganz so gegeben.
Aber sicherlich kann eine Person, die aus persönlicher Erfahrung darüber berichten kann, mehr zu dem Thema sagen/schreiben.

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Da hast du Recht, es wird zwar schon thematisiert, aber eben immer mal hier und mal da. Das Problem ist, dass Lehrpläne sich nicht schnell ändern lassen, jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht und wir zu wenig Lehrer haben… Nicht einfach das Ganze.

Ist doch super. Und ich denke, dann gehörst du nicht zu den Personen die in erster Linie angesprochen werden sollen. Aber gerade da du da schon aktiv bist, fühlst du dich natürlich angegriffen. Nur gibt es leider auch zahlreiche Leute aller Generationen die nicht so handeln. Es wird eben leider immer sehr allgemein gesprochen.

Ja, das ist leider immer ein Riesenproblem. Denn nicht jeder kann oder möchte in anderen “umweltfreundlicheren” Branchen arbeiten. Und kurz vor der Rente wird es dann nochmal schwerer. Es ist insgesamt ein sehr schwieriges Thema.

Ist auch nicht die einzige Option. In den Sommerferien war auch einiges, z.B. ein richtig großes Camp in Dortmund inklusive Demos. Und andere Demos sind Freitagnachmittags. Mittlerweile mischt es sich. Nur bezweifle ich wirklich, dass die Reaktionen anderer so ausgefallen wären wenn die Aktionen nur außerhalb der Schulzeit wären. Es muss erst richtig unangenehm werden bis gehandelt wird.

Ja, das verstehe ich auch nicht. Es ist nun wirklich nicht schwer immer einen Stoffbeutel dabei zu haben… Ich habe den wirklich immer mit, der nimmt ja nicht wirklich Platz weg und so bin ich immer gewappnet falls ich spontan mal was kaufen möchte.

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Öhmm … nein. Ich fühle mich keinesfalls “angegriffen”. Ich erkläre nur, dass das Bewusstsein schon da ist und nicht die Kids von heute den Umweltschutz erfunden haben. Ich sage, dass der Weg auch anders beschritten werden kann und vielleicht auch sollte.

So ist es. Und ich gehöre zu den Umweltsündern mit Auto. Der Einkauf lässt sich hier einfach nicht anders erledigen und ich denke, ich muss da jetzt auch nicht in die Ecke für. Jedenfalls hab ich im Auto eine Sammlung Klappkörbe, Stofftaschen und Kühltaschen. In der Handtasche hab ich immer mindestens eine, meist zwei Stofftaschen. Ich habe Obst-/Gemüsenetze (nehme auch die dünnen Plastiktaschen nicht). Die haben auch überall Platz, sogar in der Jackentasche. Das bringt mich nicht um, tut mir nicht weh, ist nicht unbequem. Wer einkaufen geht, weiß doch, dass der Einkauf nicht von allein nach Hause läuft …

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Ok, dann hab ich es falsch aufgegriffen. Danke fürs klarstellen! :slight_smile:

Das ist schön, aber wie du weiter oben selbst geschrieben hast, hat es auch bei dir irgendwann mal einen Auslöser für´s Umdenken gebraucht (deine vielen Mülltüten) wie wahrscheinlich bei den meisten von uns. Niemand kommt schließlich mit einem Gen für Umweltschutz auf die Welt. Und genau darum geht es meiner Meinung hauptsächlich bei dem “Streit” in der Öffentlichkeit, dass nämlich einige weit voraus sind mit ihrem Verhalten, manche damit erst beginnen ihren Konsum zu ändern und noch nicht recht wissen wie, wieder andere noch gar nicht damit angefangen haben, etwas umzustellen. Von der letzteren Gruppe fühlen sich dann einige angegriffen; vermutlich nur die, die eh ein schlechtes Gewissen haben, weil sie noch nichts geändert haben bei sich. Bei dieser Gruppe sehe ich die Diskussion als wertvoll und hilfreich, denn besser kann es immer werden und jeder kann sich ändern, wenn er will. Übrig bleiben dann jene unverbesserlichen, die gar nichts ändern wollen, bei denen kann man sich die Diskussion erfahrungsgemäß sparen.

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Das kann ich so für mich auch unterschreiben. Das mit dem Einkaufsgefäßen krieg ich ziemlich gut hin - aber als Bürger vom Land - und zwar wirklich aus nem echt kleinen Kaff am A… der Welt, geht ohne Auto mal rein gar nix. Auch für die jungen Leute ist es hier immer noch wichtig, dass sie schnellst möglich den Führerschein machen, sonst sind sie abgehängt in jeder Form. Wir fordern seit 30 Jahren hier bessere Busverbindungen, gebracht hat es nur minimal, und das auch nur zu Schulzeiten. Wer hier in den Ferien oder am WE irgendwo hin will, sei es nur aus dem Nachbardorf in den Kernort zum Arzt oder zum Laden, der hat einfach schlicht Pech, dann darf er froh sein, wenn er nicht krank wird oder der Kühlschrank zuhause gut gefüllt ist.

DAS ist meiner Meinung nach ein Armutszeugnis. Wenn ich immer mitbekomme, wie sie in den Städten und Ballungszentren rumheulen und zetern, wenn mal ein Bus gestrichen wird, oder eine Linie nur noch alle 20 Minuten statt alle 10 Mintuen fährt, weil wenig frequentiert, da könnt ich echt abko… Dann aber Fahrverbote aufstellen wegen schlechter Luft, die sind lustig, die können ja auch den ÖPNV nehmen - wie bitte soll ich denn das machen, wenn ich z. B. ins Theater oder in ein Konzert in der Landeshauptstatd (Stuttgart) will. Um 22.25 Uhr fährt der letzte Zug in den Süden, da wo ich dann aussteigen will ist der um 0.45 oder so ähnlich, da fährt dann aber kein Bus mehr in mein Dorf. Mir reicht es zeitlich schon nicht auf den letzten Zug, geschweige denn, dass ich dann vom Bahnhof noch heimkomme. DAS regt mich echt auf!! Da kann man nämllich so gern und lange ÖPNV nutzen wollen wie man will, es geht halt schlicht nicht. Deshalb liebe ich mein Auto und alle, die mich deswegen anmeckern können mir mal gelinde gesagt im Mondschein begegnen.

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Ich bin ganz deiner Meinung!

Also für solche bestimmt sehr selten vorkommenden Fälle, die ja auch so gar nicht repräsentativ sind, da gibt es doch in jeder Stadt ausreichende Park+Ride-Möglichkeiten. Dann musst du mit deiner Dreckschleuder wenigstens nicht in die Städte rein!
(Ja, das war überspitzt und mit großem Augenrollen gegenüber denen, die den Autoverkehr bitte überall verbannen wollen und nicht gegen dich ^^)

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Es ist toll, wenn man sich Gedanken um die Zukunft macht. Nimm dir aber bitte auch die Zeit, deine Rechtschreibung zu verbessern, denn diese brauchst du auch in Zukunft. Ich meine es nicht böse. :wink:

zu meiner Zeit war der Kiosk in der Schule eine der wenigen Möglichkeiten vielen Schüler*innen ein Pausenessen zu ermöglichen. Das ist also kein neues Phänomen.

Schon, wäre wünschenswert. Aber deswegen lasse ich doch weitere Fragen in anderen Zusammenhängen wie hier zu.

Ich selber baue das Thema ein wo es geht in den Seminaren für erzieherinnen und Pädagoginnen. Und zeige eben Möglichkeiten auf, wie man Themen verknüpfen kann. Zeitunglesen und Leserbriefe schreiben kann man wunderbar im Deutschunterricht. Im Sachunterricht, Politikunterricht kann man so viel machen, man muss als Lehrer*in nur wollen.
Natürlich müssen Lehrpläne und Lernziele eingehalten werden. Aber das Lernziel Partizipation, Demokratiebewußtsein kann man wunderbar zu diesem Thema hier aufbauen.
Im Kindergarten kann man schon anfangen, damit auch die Eltern sensibilisieren. Das wird auch schon länger gemacht. Kinder sollen ihr Frühstück in wiederverwendbaren Dosen mitbringen, nicht in Plastiktüten.
Gesundes regionales kochen und ernähren dagegen ist immer ein Streitpunkt, weil oft über einen Caterer das Essen gekauft wird. Aber Kitas, die wollen schaffen Ausflüge zum Markt, zu einem Bauernhof in der Nähe mit Hofladen usw. um eben zu zeigen was ist möglich hier vor Ort…oder laden einen Bauern ein mit saisonalen Gemüse wo man gemeinsam mal als Highlight was besonderes kocht.

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Das ist so typisch. Absolut. Hast du bei der ganzen Rechtschreibung vielleicht das Thema des Threads begriffen? Nein, wahrscheinlich nicht. Sonst hättest du dir diesen Post vielleicht gespart.

Wenn Kids keine Zukunft haben, brauchen sie auch keine Rechtschreibung. Und der eine Tag in der Woche ist mit Unbequemsein besser in die Zukunft investiert als die Schule, die ja offensichtlich auch vielen Erwachsenen nicht viel gebracht hat. ^^

PS: Ich meine es natürlich auch nicht böse.

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Nö. Aber das sag ich ja auch nicht. Irgendwie hat Deine Reaktion auf mein Posting so gar nix mit dem Grund und dem Sinn meines Postings zu tun. “Mein” Auslöser hat ja nicht dazu geführt, dass ich statt Schule ne Demo besucht hab und von ANDEREN verlange, etwas zu tun.

So ist es.

Und hier könnte man super gut mit E-Fahrzeugen arbeiten.

Selten? Nee Du. In Großstädten gibt es gute Verbindungen, alles drunter guckt in die Röhre. Und Dein P+R gibt es hier nur in Form von Parkplätzen für Fahrgemeinschaften. Die liegen schön außerhalb, Nähe Autobahnauffahrt und da fährt gaaaaaaaaaaaaaaaar kein Bus. Nie. Auch nicht ausnahmsweise.

Nur mal klargestellt: ich lasse die auch zu. Wo verbiete ich die denn?