Umwelt und Klimaschutz

Hi,
Nachdem das ganze Thema Umweltschutz gerade bei mir in der Schule um Umkreis eine sehr große Rolle spielt, wollte ich mal fragen wie ihr so zu dem Thema „ FRIDAYS FOR FUTURE“ steht???
Wenn ihr nich zur Schule geht wisst ihr sicher das es drum ja ein Riesen Hackmack gemacht wird, wie steht ihr dazu???
Und wie wird das ganze von Erwachsen gesehen, was ist eure Meinung???

Als Erwachsene möchte ich sagen, dass es “Fridays for Future” heißt und “Heckmeck” - die restlichen Fehler schiebe ich mal auf die Kante “vertippt”.

Für die Umwelt muss man aktiv werden, aber ich befürchte, viele Schüler nutzen das nur dafür, einen schulfreien Freitag zu haben.

Vielleicht wäre es auch sinnvoll, aktiv etwas zu tun, statt nur mit Sprüchen um sich zu werfen.

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Ja, Rechtschreibung war noch nie meine größte Stärke…:joy: könnte ja an den Freitage liegen die ich verpasst habe :grin:
Allerdings zum Thema „etwas tun“ mal eine ganz platte Frage: was!!! Und würden wir das nicht in der Schulezeit machen, würden wir nie Mals so viel Aufmerksamkeit bekommen!

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Schau doch mal hier, was gewöhnliche Erwachsene schon länger machen um umweltbewußter zu leben.

Und die Fridays for Future brauchten wir und ich befürchte, werden wir auch weiterhin brauchen, bis wirklich sinnvollere Gesetze zum Umweltschutz verabschiedet sind.

Je mehr sich für den Umweltschutz einsetzen und unbequem werden desto besser. Sonst tut sich in der Gesellschaft und Politik nichts.

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Na ja - aber wenigstens die Aktion, die man angeblich toll findet, sollte man ja richtig schreiben können …

Was - das ist einfach. Weniger Plastikmüll verursachen. Dazu gehört auch, sorgfältig mit seinen Dingen umzugehen und nicht alles sorglos wegwerfen und neu kaufen. Getränke aus Mehrwegflaschen trinken. Loses Obst und Gemüse kaufen, nicht in Schalen abgepackt und mit Plastik umhüllt. Mit dem Rad zur Schule fahren, nicht von den Eltern fahren lassen. Kleidung nicht nur eine Saison tragen. Füller mit Konverter benutzen, nicht mit Plastikpatronen. Mehrwegkugelschreiber nehmen, nicht die Wegwerfdinger. Müll vermeiden und den, der dennoch anfällt, nicht in die Gegend werfen, sondern in die entsprechenden Mülleimer. Andere Mitschüler dazu auffordern, das auch zu tun.

Nein, nicht IHR habt Aufmerksamkeit bekommen, sondern ein einziges Mädchen. IHR hängt Euch dran. Sonst würdest Du mich jetzt nicht platt fragen, WAS Ihr machen sollt, um die Umwelt zu entlasten …

Das ist jetzt etwas zu weit, finde ich.
Erst gab es da ein Mädchen, die einige begeisterte es ihr nach zu tun. Und jetzt gibt es die Bewegung auf der ganzen Welt. Und hier bekommen die Fridays Aktivist*innen zu Recht die Aufmerksamkeit und nicht nur Greta. Greta hat das mit ausgelöst und ist die Ikone für die Bewegung, aber die Bewegung sind alle.

Und warum nicht hier fragen was man tun kann? Wenn man das nicht vorgelebt bekommt, wenn man sich das erste Mal mit dem Thema beschäftigt fragt man halt mal nach.

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Es tönt aber so, als würden nur die Kids etwas ändern wollen. Dem ist nicht so. Auch Erwachsene suchen schon länger nach Lösungen und schützen die Umwelt. Das jetzt ist eine tolle Sache, ohne Frage, aber wenn sich dann zeigt, dass die Kids für oder gegen etwas demonstrieren und selbst gar nicht wissen, was eigentlich machbar ist, keine Vorschläge haben, dann hat das mit Greta nicht mehr viel zu tun und ist genau das, was viele schon lang befürchten - eine gute Sache für eigene Zwecke missbrauchen.

Greta hat Vorschläge und Ideen. Und wer bei der Bewegung dabei ist, weiß das auch. Das ist gerade mein Problem mit der Frage.

Dass ich mir mit dieser Meinung keine Freunde mache, ist mir klar.

Aber Wattebällchen schmeißen ist nicht gut für die Umwelt.

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Also im Prinzip finde ich es toll, dass sich die Jugend auch Gedanken machen will bzw. die Politik dazu drängt, vllt mehr bzw. schneller Maßnahmen durchzubringen, aber dafür jeden Freitag auf die Straße zu gehen,ist meiner Meinung nach vollkommen übertrieben.

Anstatt jede Woche den Freitag auf der Straße zu stehen, macht doch im Unterricht 1-2 Einheiten, dazu, wie ihr persönlich in eurem Alltag CO2 einsparen könnt.

Das fängt schon mal damit an, dass ihr z.b. die Zigarretten weglegt, Nahrungsmittel nicht unnötig wegwerft bzw. auch der Saison bedingt einkauft. Es muss nicht jeden Tag Fleich und Wurst aufm Teller sein oder z.b Heidelbeere aus Argentinien, Erdbeeren aus China, Kartoffeln aus Ägypten, etc.

Dann geht es weiter - keine Generation als die heutige Jugend “verbraucht” mehr Smartphones als andere. Geht besser mit euren Sachen um oder kauft höhere wertige Klamotten und nicht den giftigen unter unsozialen Bedingungen entstandenen Primark-Schrott, der nach 3 mal waschen auf dem Müll landet.

Weiter geht es mit den vielen Einweg-Plastikflaschen und Einweg-Kaffebecher, etc.

Könnte hier noch ewig weitermachen, wo man persönlich schon was machen könnte, und das auch ohne große Demos jeden Freitag.

Ach und noch eines…da wird eine Woche lang für das Klima gekämpft, aber dann abends Lagerfeuer angemacht !!! Glückwunsch diesen gebundenen CO2 habt ihr wieder in die Atmosphäre gebracht…ein toller Beitrag !!!

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Ich bin angehende Lehrerin und würde mich auch sehr gerne zu dem Thema äußern.

Immer wieder werde ich von meinem Umfeld gefragt, wie ich zu dieser Thematik stehe. Natürlich bin ich noch nicht im Schuldienst und kann keine großen Vermutungen anstellen, aber ich würde auf meine SuS (Schüler und Schülerinnen) achten und schauen, wie sehr ihnen diese Angelegenheit am Herzen liegt. Mit Sicherheit gibt es bestimmt viele “gute Schauspieler”, die sicherlich den Vorteil sehen, dass man nicht zur Schule gehen muss, aber ich glaube, dass viele SuS inzwischen auch mitbekommen haben, wie wichtig diese Angelegenheit ist und ich persönlich fände es natürlich toll, wenn man sie unterstützen könnte. Andererseits sehe ich als Lehrer halt auch andere Dinge, wie der Stoff meiner Fächer, der durchgezogen werden muss. Der Unterricht könnte aber dementsprechend entwickelt oder angepasst werden, sollte aber dennoch nicht vergessen werden. Gerade als Lehrer steht man da zwischen zwei Fronten.

In meinem privaten Umfeld sehe ich ebenfalls zwei Seiten. Die meisten sehen es aber negativ und machen sich über Greta “lustig”. Für mich ist es ein sehr kritisches aber wichtiges Thema, weshalb ich es niemals meinen SuS unterschlagen würde.

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Also im Grunde hast du schon nicht Unrecht, mit dem was du sagst @MissDaisy - ABER ich würde dein etwas hartes Urteil gerne wie folgt (für mich und für die Fragestellerin @Nanja) etwas mildern:
1.
Wie jung und damit evtl. noch unerfahren ist denn Nanja? Das sollten wir “alten” bitte nicht vergessen.
2.
Jede Bewegung fängt erst mal klein an, evtl. sogar nur mit einer Person, denkt an die Grünen an sich, Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger waren das eine Handvoll Leute. Oder die Leipziger Montags-Demos, die fingen auch mal klein mit ein paar Mutigen an, und denkt nur, was die erreicht haben vor jetzt dann 30 Jahren.
3.
Ich habe schon sehr lange darauf gewartet, dass die Jugend auf die Straße geht. Das war längst überfällig. Ich finde die Sache an sich gut, über Details lässt sich wie immer streiten.
4.
Als ich (und vllt. auch einige von euch) damals auf der Straße war gegen die amerikanischen Pershings, gegen Atomkraft, gegen Waldsterben, sauren Regen und noch ein paar Sachen mehr, da kannte ich mich auch nicht so gut aus (z. B. in Physik) um genau zu erklären, warum Atomkraft so gefährlich ist. Ich wusste aber, dass es so ist und dass wir uns dagegen wehren müssen. Ich war jung und hatte auch keine Ahnung, wie man das Wettrüsten und den kalten Krieg beenden kann, aber ich wollte unbedingt meine Stimme erheben und mitteilen, dass es so nicht weitergehen kann. Dieses “Recht der Jugend” auch mal was halbgares rauszuposaunen, sollten wir der “next generation” auch zugestehen.
5.
Wenn sich jemand z. B. ganz neu mit dem Thema beschäftigt und sich selbst noch nicht so gut auskennt, sollte man es doch begrüßen, wenn derjenige frägt, um sich so schlauer zu machen. Allemal besser als nichts zu tun.
6.
Die Frage von @Nanja nach dem “Was”, bezog sich vielleicht nicht darauf, was sie selber machen kann, um die Umwelt zu schonen, sondern evtl. darauf, was man tun kann, um die Politiker weltweit zum baldigen/ sofortigen Handeln zu zwingen.

Also meine Meinung: Jaaaa!!! Ich finde es sehr gut, dass die jungen Leute auf die Straße gehen, es geht um nichts weniger als ihre Zukunft. Den ein oder anderen Mitläufer/Schulschwänzer/Nutznießer werden die Wahrhaftigen wohl verkraften müssen.

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Manchmal frage ich mich ja, was die Generation, die uns die Umwelt nun so hinterlassen hat, von der jungen Generation will …

Sie schimpfen, wenn die Jugend gar nichts tut (in eurem Alter sind wir auf der Straße demonstrieren gegangen … ect.). Sie schimpfen auch, wenn die Jugend sich dann engagiert und demonstriert (ihr macht das ja nur, um Schulfrei zu bekommen … ect.). Oder wie meine 54-jährige Freundin zu mir letztens noch meinte: Wenn die junge Generation sich engagiert, dann für dieses ‘Friday for Future’! Und das in einem sehr abfälligen Ton!

Ja, was wollt ihr denn nun? Das erinnert mich an Herrn Bundespräsident Gauck. Der meint auch ständig, die Bürger sollen das recht von freier Meinungsäußerung in Anspruch nehmen, bezeichnet Demonstrationen dann bei Themen, die ihm nicht passen als unsäglich albern!

Abgesehen davon, dass man nicht alle Schüler - jetzt in diesem Fall der Demonstrationen - in einen Topf werfen kann! Wie auch sonst nicht! Schwarze Schafe gibt es immer und überall und wird es auch immer geben! Das aber als Ausrede zu benutzen, um über etwas zu schimpfen halte ich für unsäglich albern! Und kontraproduktiv sowieso.

Also, aufhören, überall Fehler zu suchen (denn die lassen sich immer finden), und die Jugend lieber unterstützen!

Und wer sich wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, sieht auch: Man kann über die Jugend sagen, was man will (und ich schimpfe auch viel über die neue Zukunft Deutschlands), aber wenn sie sich irgendwo engagieren, dann ist es in der Umweltproblematik!

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Ich bin ja auch gar nicht dagegen oder möchte nicht helfen.

Aber ich finde einfach, die Reihenfolge gerät durcheinander.

Erst schlau machen, dann demonstrieren.

Erst selbst etwas tun, dann fordern.

Ja, auch wir haben unsere Stimmen erhoben, genau deshalb wünsche ich mir, dass die Kids heute etwas TUN. Wie wir damals. Aktiv. Nicht nur mit dem Mund. Und ich denke, dazu muss man nicht freitags auf die Straße gehen. Kann man auch samstags oder sonntags oder nach dem Unterricht. Wie wir damals.

Und wie @Marie_St es vorschlägt: Diese Themen müssen im Unterricht aufgenommen werden. Nicht nur ein paar Wochen, sondern in allen Schulen, in allen Jahrgängen. Warum nicht ein neues Fach? Oder wenigstens als ausführlich behandelter Stoff in einem der (für mich neumodischen) Fächer (die heißen heute alle so lustig).

Ist ja nicht so, dass die Jugend den Umweltschutz erfunden hätte. Das ist das, was mich so stört. Dass manche nun so tun, als hätten “wir Alten” (Danke, dass man mit 53 schon als alt angesehen wird …) nicht schon selbst vor Fridays for Future damit angefangen. Meine Generation war die mit dem Spruch “Jute statt Plastik” und ich persönlich hab seit meiner Jugend keine Plastiktüten gekauft oder genommen, ich hatte seit damals immer Stofftaschen dabei, die bei mir echt urewig genutzt werden. Nur mal ein kleines Beispiel.

Umweltschutz ist etwas, das man immer praktizieren muss. Nicht erst jetzt, sondern schon immer und vor allem für alle Ewigkeit.

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Der Vergleich hinkt ganz gewaltig. In meiner Jugend gab es schlicht keine Smartphones oder Handys, da gab es noch nicht mal das Fax! Ich halte diesen Vorwurf grundsätzlich für unfair. Das wäre ungefähr so, als hätten unsere Eltern uns vorgeworfen, dass jetzt viel mehr Autos rumfahren als zu ihrer Zeit.

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Auf Dauer sicher nicht, da gebe ich dir Recht, dass das nun so allmählich auf’s WE verlegt werden könnte. Aber für die Anfangsaufmerksamkeit war das nicht schlecht, das hat eindeutig mehr Beachtung gebracht.

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Genau das wollte ich damit gesagt haben.

Ich glaube, ich muss mich wesentlich präziser ausdrücken, um solche Missverständnisse zu vermeiden. Sorry!

Ja, meine Frage „was“ bezog sich eher darauf wie man die Politik dazu zwingen kann endlich etwas zu unternehmen. Das man auch an seiner persönlichen Einstellungen arbeiten muss ist mir klar und das Versuch ich auch. Beispielsweise fahre ich jeden Tag, mit ein Par Ausnahmen mit dem Fahrrad zur Schule und versuche das auch bei anderen kurzen Strecken. Oder versuchen wir grundsätzlich Wurst und Käse ohne Plastik zu kaufen. All solch Kleinlichkeiten sind wichtig und natürlich gibt es in jeder Schule Kinder die versuchen solche Sachen auszunutzen, auch in unserer Schule. Unsere Lehre haben deswegen beschlossen, dass man einen 3 Seitigen Aufsatz schreiben muss, warum man dorthin will und was einem Dave wichtig ist.
Ich glaube auch nicht das es so viele Schüler gibt die nur Schwänzen wollen, viele haben glaube ich verstanden das es sich hier um unsere Zukunft handelt!
Ich meine wie wollen wir später noch guten Gewissens Kinder in diese Welt setzten, in dem Wissen das diese vieleicht nicht mehr bewohnbar ist?
Es geht ihr um unsere Zukunft! Und die ganzen Politiker werden in 30-50 Jahren tot sein und die großen Wrtschaftskapitäne auch!
Also ich finde ein Schultag in der Woche ist nichts dagegen und es ist das einzige wichtige Druckmittel das wir sozusagen, gegen die Politik in der Hand haben…:

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Genau diese Frage hat sich MEINE Generation in Deinem Alter auch gestellt. Ob Du das glaubst oder nicht.

Und dann - folgen weitere. Neue. Aus DEINER Generation. Ganz sicher. Ist nicht schön, ist aber so.

Nein, das ist kein Druckmittel.

Zum Streiktag : Mir ist der sauer aufgestossen. Nicht wegen dem Streik an und für sich oder weil ich denke die Schüler sollen lieber die Schulbank drücken, sondern weil viele inkonsequent sind. Am Abend des Streiktages bin ich auf meinem Arbeitstag über den Platz gelaufen, auf dem der Streikmarsch beendet wurde. 10 Müllmänner haben die Reste des Streiks beseitigt. PeT Flaschen, zerbrochenes Glas, Abfall…Littering vom Feinsten. Weggeworfen von genau den Jugendlichen, die für ein besseres Klima, eine saubere Umwelt streiken.
Ich verreise seit Jahren aus Umweltschutzgründen nicht mehr mit dem Flugzeug. Wer von den Streikenden kann das von sich behaupten? 10 %? 20 %? Wenn mir jemand die (gefestigte) Zahl von 95 % nennen kann, ja, dann nehme ich die Streikenden ernst.

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Auch da bin ich ganz bei dir. Ich denke unser Fokus lag damals einfach auf anderen Themen, uns haben andere, aus damaliger Sicht wichtigere Themen auf den Nägeln gebrannt. Umweltschutz war damals noch eher was individuelles, eine persönliche Überzeugung und der Umweltschutz als Massenbewegung hat sich nur langsam entwickelt - zu langsam, wie sich jetzt herausstellt. Aber wie so oft, hinterher weiß man es besser. Darin sehe ich auch eine Ursache, dass die FFF teilweise genervt aufgenommen wird. Man will es einfach nicht wahrhaben, dass da ganz gewaltig was verschlafen wurde, (sei es aus Unwissenheit oder aus Bequemlichkeit) bis es jetzt fast zu spät ist, den Hebel noch umzulegen.

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Stimmt, das mit dem Klima wurde von Politik und Wirtschaft verschlafen. Das jetzt was übers Knie gebrochen wird, halt wegen der FfF Demos ist wieder so typisch. Es zeigt aber meiner Meinung nach ziemlich genau, dass es keinen wirklichen Plan gibt wie man klimaschonender leben kann ohne komplette Rückschritte zu machen (die sicher keiner will, auch nicht die Demonstranten).
Mobil möchte jeder weiter gerne sein und auch die Jugend reist gerne. Im Winter möchte ich es gerne warm haben im Haus (und auch fürs Haus), Elektrizität im ganzen Umfeld (auch das ist in den letzten Jahren enorm gewachsen in Industrie und privat). Bei Radikawenden gehen sehr, sehr viele Arbeitsplätze verloren, halt auch in der Autoindustrie, die nunmal eine großer Wirtschaftszweig in Deutschland ist. Ohne die gibt es mehr Arbeitslose, Menschen die kein Einkommen mehr haben und froh sind über die Runden zu kommen und denen dann Mehrausgaben fürs Klima herzlich egal sind.
Und wenn das Thema mit allen Zusammenhängen in der Schule umfassend behandelt werden würde, gäbe es gleich noch einen Schub an Bildung und Zusammenhänge erkennen.
Wenn mir etwas wichtig ist, dann mache ich das notgedrungen in meiner Freizeit, Unterricht fällt schon genug aus und Deutschland ist nun nicht grade mit Bildung über versorgt.
Den Anstoß durch Greta fand ich gut, jetzt nicht mehr. Sie kommt mir inzwischen fast schon verheizt vor und wirkte bei der UN irgendwie schon überfordert.
Die Industiralisierung hat vor sehr vielen Jahren unser Leben verändert, damals wurde sicherlich wesentlich mehr Dreck in die Umwelt gejagt, da war gar keine Empfinden/Wissen darüber vorhanden, jetzt ist es eher die Menge…

Ich meine früher (ich bin 52) waren die Flüsse verdreckt, tot und es wurde was getan, es ist besser geworden, nur mal als ein Beispiel, oder das damalig Thema saurer Regen, Ozonloch.
Dazu kommen Vulkanausbrüche, Brände usw. die CO2 frei setzen wo ich als Einzelner wenig Einfluss drauf habe.
Auch die Idee, dass Deutschland irgendwie alles vor machen muss, während andere Länder nichts tun und im Gegensatz, sich ins Fäustchen lachen und wirtschaftlich profitieren.
Zu demonstrieren und zu fordern um wachzurütteln is tokay, aber etwas zu fordern was nicht so einfach umzusetzen ist wird schon schwieriger, zumal da ja keine konkreten, umsetzbaren Ideen kommen (jedenfalls habe ich das nicht mit bekommen). Einfach etwas ohne Alternative zu verbieten ist es jedenfalls nicht.
E-Autos mit Strom aus Kohle ist es nicht, und auf Stromnutzung zu verzichten möchte sicherlich auch die junge Generation nicht.
Es ist halt schwer, da einen Mittelweg zu finden, damit unser Lebensstandard annähernd so bleibt und es klimaschonend funktioniert.

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