Keine Bonuspunkte für Rezension

Nein! So habe ich das nicht gemeint. Das man nur lange Rezis schreiben kann wenn man “schwafelt” ist nicht so. Das war auf mich persönlich bezogen. Ich schreibe alles was ich zu sagen habe über ein Buch und schaffe dabei halt nicht mehr Worte. Ob meine Rezis gut sind weiß ich nicht, das müssen Andere beurteilen. Ich habe mir mal Eine von deinen durchgelesen. Ich fand sie sehr gut. Solche Worte finde ich nicht, habe wahrscheinlich nicht so das Talent zum schreiben. :sunglasses:

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Nein, ich würde das nicht verallgemeinern und sagen, dass eine Rezension mit mehr als 1800 Zeichen zu lang ist, zuviel verrät oder Geschwafel enthält.
Es gibt gute und aussagekräftige kurze, aber auch hervorragende lange Rezensionen.

Ich finde es nicht verkehrt, eine Grundanzahl an Zeichen für Bonuspunkte zu verlangen. (Bitte steinigt mich nicht!) Natürlich sagt das nicht gezwungenermaßen etwas über die Qualität der Rezension aus, aber man kann so zumindest die Leute belohnen, die ein gewisses Maß an Aufwand in ihre Rezension stecken - und damit wohl auch Sorgfalt und Freude - und kann gleichzeitig die Leute “aussortieren”, die einfach mit ein paar kurzen Worten die Punkte abgreifen wollen. Wie die 1800 Zeichen berechnet wurden, kann ich nicht sagen, aber wahrscheinlich hat man einfach einen Durchschnittswert der bisherigen Rezensionen genommen.

Da ich nur für mich sprechen kann und nicht verallgemeinern will: Es gibt durchaus lange Rezensionen, in denen kaum ein Wort über den Inhalt verloren wurde - und die trotzdem echt gut sind, weil der Stil oder andere Dinge im Vordergrund stehen. Viele Zeichen/Wörter sind ja nicht gleich Spoiler oder kopierte Klappentexte. Ich selbst schreibe Rezensionen, die selten weniger als 2500 WÖRTER haben, von Zeichen ganz zu schweigen. Meine letzte Rezension hatte über 8300 Zeichen … Das geht mir leicht von der Hand, gleichzeitig habe ich nicht das Gefühl, zu viel zu verraten oder nur den Inhalt wiederzugeben. Im Gegenteil, ich bemühe mich, genau das zu vermeiden und achte sehr darauf. Und biografische Angaben zähle ich dabei gar nicht erst mit.

Ich kann gut verstehen, dass jetzt diejenigen frustriert sind, die oft kurze, aber fundierte Rezensionen schreiben und keine Bonuspunkte mehr bekommen, wenn sie ihre Texte nicht bewusst verlängern. Aber seht es mal aus der Sicht des Lesejury-Teams: Diese Plattform ist unter anderem dazu da, aufschlussreiche Rezensionen zu teilen. Es hilft niemandem, wenn diese Rezensionen nur halbherzig zusammengeschustert wurden, um Punkte zu sammeln und diese dann gegen möglichst viele Prämien einzulösen. Ich denke, diese Mindestanzahl an Zeichen ist als Anreiz gedacht, um die eigenen Texte zu verbessern und damit auch irgendwie die Qualität aller Rezensionen auf dieser Plattform.

Ich habe mir deine Rezensionen gerade angeschaut … sie sind sehr gut, fundiert, verraten nicht zu viel über den Inhalt - aber ganz ehrlich (und das ist meine Meinung) - solch lange Rezensionen lese ich meist dann irgendwann nicht weiter, weil sie mir zu ausführlich sind. Ich bin eher für prägnant, kurz und knapp :slight_smile: - Und das ist jetzt keinesfalls böse gemeint. Jeder hat halt andere Vorlieben.

So war das nicht gemeint :slight_smile: Deine Rezis gefallen mir gut :slight_smile: Es ging eher darum, dass es sicherlich Leute gibt, die eine kurze und nicht allzu aussagekräftige Rezi mit Klappentext usw aufblähen, um 1800 Zeichen zu erreichen. Ich persönlich habe auch nicht wirklich ein Problem, die Zeichenanzahl zu erreichen und finde es auch nicht zu hoch angesetzt, aber ich bin schon auch der Meinung, dass eine Rezi mit 1500 Zeichen z.B. genausogut sein kann wie eine mit 1800. Bei vorablesen z.B. ist auch eine Mindestanzahl angegeben - ich glaube 1600 Zeichen - aber wenn man weniger hat, bekommt man halt trotzdem die Punkte - und ganz ehrlich: da gibt es schon manchmal Rezis, bei denen ich mich wirklich ärgere, dass ich formuliere und feile, und andere wieder genauso die Punkte bekommen und nur drei Sätze schreiben.

Nein. Aber um die ging es glaub ich auch weniger, denn eine Rezi mit “Das Buch hat mir gut gefallen, Cover war schön, würde gern noch mehr vom Autor lesen.” fand ich noch nie aussagekräftig. Aber auch mit z.B. 1000 Zeichen kann man schon eine Rezi verfassen, die sehr wohl aussagekräftig und prägnant ist.

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Und genau das meine ich - wenn die Rezi kurz aber fundiert ist, hat sie meiner Meinung nach genauso die Punkte verdient, kurze, nicht fundierte Rezis aber nicht - aber da ist dann wieder das Problem - wer überprüft das?

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Auch meine kurzen Rezensionen schreibe ich mit Aufwand, Sorgfalt und Freude. Nur - wenn ich meine Art zu schreiben jetzt umstellen muß, dann wird die Rezension wischiwaschi. Denn dann muß ich ja ausschweifend schreiben, mich zigmal im Kreis drehen und dabei leidet dann bei mir die Aussagekraft. Meine Konsequenz wird sein: Keine kurzen Rezensionen mehr einstellen, sofern ich dafür nicht bei vorablesen noch Verlinkungspunkte bekomme. 1800 Zeichen sind einfach zu viel. So lange Rezensionen wie z. B. deine lese ich ja selbst nicht…

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natürlich gibt es aus lange/ausführliche Rezensionen in denen nicht geschwafelt wird. Aber bei dieser Zeichenvorgabe, verleitet es sicherlich viele einfach mehr zu schreiben.

Das sehe ich ähnlich. Kurioserweise haben meine beiden letzten Rezensionen - also nach der Änderung eingesetzt - das Kriterium eher zufällig erfüllt, die von der Community am besten bewertete aber nicht. Und ich finde, dass in dieser (mit knapp 1500 Zeichen) alles drinsteht, was drinstehen muss.
Da wäre ich lieber bei den 25 Punkten geblieben, als dass ich jetzt verzweifelt versuchen muss, mir noch fünf zusätzliche Sätze aus dem Kreuz zu leiern, wenn eigentlich alles gesagt ist.

Ich kann verstehen, dass den drei bis vier Sätzen Rezensionen Einhalt geboten werden sollte, über die ich mich auch schon geärgert habe (insbesondere nach Leserunden, in denen die Verfasser nicht unbedingt mit Anwesenheit glänzten). Aber obwohl ich (wie ich jetzt nachgeprüft habe) meistens über den 1800 Zeichen liege, finde ich, dass eine so starre Regelung doch schwierig ist.

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Ok dann habe ich das falsch verstanden. Ich habe gedacht es müssen 1800 Worte sein. So Schulaufsatz mäßig. Mit Leerzeichen und Co. ist das aber nicht schwierig. Also finde ich jetzt…

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1800 Worte wären mir auch definitiv viel zu viel. Solche Rezensionen lese ich, um ehrlich zu sein, genauso wenig wie jene, die mit Klappentext und Co beginnen.

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Stimme ich absolut zu. Was hat das vor allem mit Inhaltsangabe zu tun, die hier so oft erwähnt werden? Als ob eine Rezension aus nichts anderem besteht. Meine Inhaltsangaben sind super kurz, weil ich halt auch nicht zu viel verraten will. Trotzallem weiß ich offenbar an anderer Stelle genug zu schreiben, um die erwarteten 1800 Zeichen enorm zu sprengen. Ob das dann wer liest oder nicht, ist mir ja egal, aber ich lasse mir gewiss nicht erzählen, ich würde meine Rezension unnötig aufblähen.
Ich schreibe halt gern über das Leseempfinden, meine Erwartungen und ob diese erfüllt oder enttäuscht wurden, Charakterentwicklungen, Schreibstile…
Man findet doch wirklich viele Dinge, die einen potenziell beschäftigen könnten. Warum nicht mal 1-2 Thematiken davon zu seiner Rezension hinzufügen, um die Zeichen zu erfüllen. Das ist einfach nur eine neue Herangehensweise an seine persönliche Bewertungsform und hat nichts mir “aufblähen” zu tun.

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So geht es mir auch. Ich mag auch keine so langen Rezis lesen.

Seit wann ist das so mit den 1800 Zeichen? Und ich finde wie ihr, dass man das hätte ankündigen können. Sonst ist das Team hier doch auch immer so auf Zack.

Vielleicht ging es durch die “tollen Tage” unter

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extrem kurz sind 1400 Zeichen ja auch nicht. Bei mir ist das eher so, dass ich den Inhalt nur sehr minimalst zusammenfasse (der steht ja meist eh schon im Klappentext), dann brauche ich natürlich mehr eigene Meinung

mir gehts auch so! Ich hatte ja eben geschrieben, dass ich zum Inhalt meist sehr wenig schreibe.

Ich glaube, da versteht ihr (wortschaetzchen fühlte sich auch angegriffen) etwas falsch. Es geht nicht darum, dass eure Rezensionen aufgebläht sind, sondern es wird befürchtet, dass die der normalen Kurzschreiber von denen aufgebläht werden. Künstlich. Oder dass man sich selber genötigt fühlt, irgendwie noch ein paar Sätze dazu zu erfinden. Ich erreiche meistens die 1800 Zeichen auch so, aber es gibt auch Rezensionen mit 1500 Zeichen, die so gut sind wie welche mit 2500.

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Ich finde 1800 Zeichen auch wirklich hochgesteckt,denn seien wir ehrlich: Es gibt Bücher,da könnte man kilometerweite Texte schreiben,dass man selbst damit Bücher füllen könnte und manchmal ist es wirklich nur kurz und knapp,weils da einfach nichts zu sagen gibt,beziehungsweise es eben in einem kurzen Text alles gesagt wurde und dafür kann man sich genauso viel Mühe geben,wie mit einem sehr langen Text. Es kommt ja auf die Qualität und nicht auf die Quantität an,daher finde ich das nun auch blöd,dass es da einen Mindestmaß gibt…
Dass Texte,wo vielleicht lediglich “Das Buch ist toll,ich mags. Cover ist auch schön.” damit rausfallen,finde ich gut,aber dafür müsste es einen anderen Weg geben,finde ich.

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Es gibt einfach Leute, die alles auf sich beziehen, obwohl kein Mensch was von ihnen erzählt hat. Du hast mit deiner Aussage jedenfalls vollkommen recht.

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Mir kommt vor in allen Buchforen gibt es einfach Leute, die sofort alles auf sich beziehen und sich beleidigt fühlen. Wird ja jetzt auf meinen Kommentar 100% auch wieder passieren. Dann gibt es wieder die Kommentare von denen, die sich beleidigt fühlen, und danach wieder die anderen, die sich entschuldigen und versuchen, zu erklären, dass sie es nicht so gemeint haben. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso das immer sein muss. Man kann es schon fast voraussagen und es passiert in den meisten Posts. Allerdings bin ich erst seit einem halben Jahr hier unterwegs und meide sonst Foren, daher kann ich über andere Foren nicht viel aussagen. Jedenfalls glaube ich NICHT, dass die Leute hier nur darauf aus sind, andere zu beleidigen.

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Und es gibt sowohl kurze als auch lange aussagekräftige Rezensionen. Was ich überflüssig finde ist, den Klappentext und 100 andere Infos in die Rezi reinzukopieren.

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genau!