Ich denke ich weiß, was du meinst und ich sehe das auch so, wobei Wissenschaft leider nicht immer wirklich wissenschaftlich ist bzw. sich irren kann oder dem Zeitgeist unterliegt, z. B. Bestimmte Erkenntnisse werden auch nicht öffentlich kommuniziert, weil sie „Tabus brechen“ oder zu Stigmatisierungen führen würden.
Die ersten Fachleute, die in 1960ern über Erkenntnisse zu Misshandlungen innerhalb von Familien aufgeklärt haben wurden verteufelt, nach dem Motto: wie können sie es wagen zu unterstellen, dass es so etwas „Abartiges“ in guten, braven Familien gibt.
Und eine Zeit lang galt es als wissenschaftlich, dass Frauen nicht so denken können wie Männer, dass die Form des Kopfes etwas über Intelligenz bzw. die Neigung zur kriminellem Verhalten aussagt, dass Eier bei hohen Cholesterin-Werten tabu sind etc.
Ich bin ein Fan von Wissenschaft, ich würde ihr gerne zu 100% vertrauen, aber ich ich bin Ü40 und habe schon zu oft erlebt, wie Erkenntnisse zurückgenommen wurden und dann doch wieder gültig wurden. Dann noch die oben erwähnten historischen Begebenheiten …