Plauderecke 2

Der Fahrer ist gar nicht ganz in die Straße (die Sackgasse ist quasi ein T-Stück ans „alte“ Ende der Straße angehängt) reingefahren. Einerseits kann ich es verstehen, die Straße ist nun mal eine Sackgasse und entsprechend eng, zumal drei Baustellen aktiv sind. Andererseits ist das „nicht mein Problem“ und schon immer so.

Ja, im Keller. Der ist ja sehr groß. Und nein, man braucht weder eine Rampe noch trägt man die Tonne die Stufen hoch. Das wäre ja dämlich, die ist ja voll ziemlich schwer. Man geht einfach durch die Garage, die ebenfalls da ist. Anders erklärt: Ein Teil des Kellers ist die große Doppelgarage und in dem Raum dahinter steht die Papiertonne. Also einfach nur eine Tür und durch die Garage raus.

Die anderen Tonnen stehen auch draußen. Die müffeln ja auch. Aber Papier ist bei uns sauber und trocken und daher steht die Tonne im Keller. Da ist dann auch leichter und bequemer das Papier zu entsorgen. War gerade bei der Schutzumhüllung der neuen Couch prima.

Das heißt, ihr wohnt am Hang und ein Teil des Kellers ist ebenerdig zugängig, oder?

Das heißt, es geht eine Treppe zur Haustür und eine Schräge in die Garage/den Keller.

Also bei uns wird , die Tonne mit Altpapier und gelber Sack, abgeholt pünktlich alle 4 Wochen.
Restmüll auch alle 4 Wochen, Bio Tonne haben wir nicht, muss man selbst in extra Tüten in den Weinberg zum Sammelplatz bringen. Wir haben einen Kompost im Garten.

Auch bei uns wird der Müll regelmäßig abgeholt, grüne und braune Tonne am selben Tag, schwarze eine Woche später, beides immer im Wechsel, also jeweils sogar alle zwei Wochen (wenn man möchte, muss man aber nicht so oft rausstellen, wenn man nicht so viel Müll produziert). Wir haben sowohl die braune Tonne (Bio), als auch zwei Komposter. Da kommen aber keine Lebensmittelreste rein, auch keine Schalen usw., sondern reiner Grünschnitt und Gartenabfall. Ich will ja keine Ratten anziehen. Dafür dürfen die Lieblingsnachbarn ihren Biomüll auch bei uns in die braune Tonne geben bzw. die Gartenabfälle auch in unsere Komposter.

Wir können Sperrmüll zweimal im Jahr kostenlos anmelden, aber auch zur Deponie bringen. Mein Mann fährt hin und wieder hoch, um Elektroschrott, Metall und ggf. Sperrmüll hinzubringen. Auch Grünschnitt kann da kostenlos abgegeben werden.

Darum ging es ja nicht und es ist ja nicht so, dass die blaue Tonne (rein Papier/Pappe) stets und ständig nicht abgeholt wird, sondern um diese eine kleine Episode.

Auch im Rhein-Neckar-Gebiet im schönen Kraichgauer Hügelland ist man rundum gut versorgt und in vielen Dingen sogar verwöhnt.

Bei euch wird alles nur alle vier Wochen abgeholt?
Oha. :flushed:

Wenn ich an die Mülltonnen denke, die hier rumstehen und schon nach einer Woche (Restmüll) oder zwei Wochen (gelber Müll) nicht mehr ganz zugehen, wäre das ein ziemliches Problem für so einige in der Nachbarschaft.

Ich hatte in Bayern auch,dass nur einmal im Monat abgeholt wurde. Hier oben in S-H ist es echt ein Luxus,dass so oft abgeholt wird xD

Bei uns wird Altpapier auch nur alle 4 Wochen abgeholt, aber man kann am Wertstoffhof Altpapier und Elektroschrott abgeben.

Bei Grünschnitt kommen sie alle 14 Tage und man kann täglich einen Kofferraum Grünschnitt beim Hof abgeben. Zusätzlich gibt es Bündelsammlung. Das kommt dann aber nicht unbedingt am angekündigten Tag.

Das dachte ich mir auch beim Lesen. Restmüll kommt alle 2 Wochen, und dann ist die Tonne auch immer voll, bei den Wohnanlagen rundum quillt sie schon über. Recyclingtonne und Bio ebenfalls alle 14 Tage, Papier alle 4 Wochen. Das ist wohl abhängig von der jeweiligen Kommune, nicht vom Bundesland. Ich wohne auch in Bayern, und Restmüll wurde früher wöchentlich, nun 14tägig geleert. Sperrmüll darf man einmal im Jahr kostenfrei kommen lassen, Elektroschrott wird aber nicht mitgenommen, den muss man selbst entsorgen. Deswegen hab ich mich schon beim Landkreis beschwert, denn wie soll man als Normalmensch eine Waschmaschine oder einen Kühlschrank entsorgen? In der kreisfreien Stadt nebenan wird Elektroschrott komplett beim Sperrmüll mitgenommen, im Landkreis hier gar nicht. Als wir aus der alten Wohnung ausgezogen sind, hatten wir das Problem, dass die WaMa und der Kühlschrank weg mussten, aber eben kein neuer an denselben Ort geliefert wurde, sonst hätte der Händler ja das Altgerät gegen Aufpreis entsorgt.

Ich hätte mal eine Frage an die Mamas hier im Forum: Wie macht ihr das mit dem Taschengeld, gibt es das bei Euch bedingungslos oder ist es an Aufgaben oder Noten gekoppelt?

Wir haben unserem Sohn (11) bis vor einigen Monaten pro Monat Taschengeld ohne irgendwelche Bedingungen gegeben, dazu kamen „Zulagen“ für gute Noten. Da es im letzten Jahr aber immer wieder Ärger gab, weil er im Haushalt keinen Strich mithilft und sein Zimmer oft nicht mitgesaugt werden kann, weil wieder der ganze Boden voll Lego etc. liegt und sich das Aufräumen oft ewig über Stunden hinzieht, haben wir das Taschengeld gestrichen und es gibt nur noch an die Erledigung bestimmter Aufgaben (Spülmaschine ein-/ausräumen, Zimmer Saugen, Wäsche zusammenlegen und in Schrank legen…) gebundenes Taschengeld und weiterhin die Notenzulagen.

Ist das Mithelfen im Haushalt bei Euch auch so ein wunder Punkt? Einerseits mag ich es gar nicht, alles an Leistung zu koppeln, aber es hilft leider nichts anderes, und ich finde, mit 11 kann man eine Beteilung bei leichten Aufgaben erwarten und ein gewisses Bemühen um Ordnung.

Bei uns gibt es ein festes Taschengeld (Grundschule) und kein Geld für Noten. Es gibt von den Großeltern Zeugnisgeld.

Die Mitarbeit im Haushalt ist Pflicht. Spülmaschine einräumen und ausräumen. Spielsachen müssen selbst aufgeräumt werden, wenn nicht mehr damit gespielt wird im Moment. Wenn die Frist nicht eingehalten wird, werden sie bei Kleinanzeigen verkauft. Da geht es dann meist schnell mit aufräumen.
Außerdem muss geholfen werden beim Betten beziehen und Altglas wegbringen(das am besten ohne Hilfe).
Kochen und Backen hat mein Sohn manchmal Lust zu helfen, dann darf er das natürlich auch. Auch bei anderen Sachen frage ich, ob jemand helfen möchte. Das macht ja auch häufig Spaß gemeinsam.
Wenn etwas dreckig gemacht wird, müssen es die Kinder auch selbst sauber machen. Verursacher muss den Schaden in Ordnung bringen.
Ich weiß, dass das nicht so üblich ist die viele Hilfe im Haushalt, aber ich wurde auch so erzogen und finde es nicht zu viel verlangt. Ich weiß aber nicht, ob das auch klappt, wenn die Kinder älter sind…

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Genau die Sachen, die Du aufzählst, sind uns auch wichtig. Leider klappt das nicht zufriedenstellend. Früher hat unser Sohn auch gerne beim Kochen oder Backen geholfen, jetzt will er das gar nicht mehr. Muss er ja auch nicht, aber ich erwarte, dass er sein dreckiges Geschirr wegräumt, nicht gedankenlos rumkrümelt, wenn gerade vor 10 min gewischt wurde, das Zimmer aufgeräumt wird, die benutzten Socken im Wäscheeimer landen, Dreck weggewischt wird etc. Ich finde auch nicht, dass das zu viel verlangt ist. Ich musste früher mehr helfen. Wie soll er denn selbstständig werden, wenn er das nicht Schritt für Schritt lernt? Das nervt gerade ziemlich, dass es da jedes Mal Diskussionen gibt.

Und ja, die Großeltern geben auch Zeugnisgeld und stecken ihm auch so recht oft etwas zu (für unseren Geschmack zu oft).

Bei uns gab es kein Taschengeld, aber wenn unsere Tochter was brauchte bekam sie es. Sie hat im Haushalt mitgeholfen und bekam auch von den Großeltern immer Geld für gute Noten, oder zu Geburtstagen, Ostern oder Weihnachten, so dass sie immer Geld zur freien Verfügung hatte.

Wir haben für das Grundschulkind ein festes, bedingungsloses Taschengeld und kein Zeugnisgeld.
Alle Kinder müssen je Älter mithelfen. Teller in die Spülmaschine, ausräumen helfen, Spielzeug weg räumen usw…die ältere hängt ihre Wäsche auf, ab und räumt die in den Schrank.
Wenn es zu Konflikten darum kommt, bieten wir an sie in Ruhe zu lassen, nicht mit dem Zeug zu nerven. Dann lassen wir ihre Teller stehen, stört dann bei der nächsten Mahlzeit. Spielzeug wurde auch schon Mal auf den Dachboden weg geräumt, bis eingesehen war, dass es so nicht geht.
Wie das wird mit pubertierenden Kindern? Vielleicht gucken wessen Verantwortung ist es, dass ABC passiert und zu wann. Und klar haben was als Konsequenz dann passiert. Wenn Wäsche nicht zur Schmutzwäsche kommt, wird sie nicht gewaschen. Dann muss das Kind eben was anziehen, was es nicht mag. Und so in die Schule.
Und überlegen wie oft muss das Zimmer aufgeräumt sein? Jeden Tag oder reicht es am Wochenende um einmal durch zu putzen?

Nur einmal die Woche, wenn geputzt wird, und selbst das klappt nicht.

Wir haben seit 2 Monaten ein extra Regal im Flur aufgestellt, in das er abends seine getragenen, aber noch guten Klamotten räumen kann (Hose nd Pulli kann man ja auch mal zwei Tage tragen, Socken und so natürlich nicht), damit es nicht immer irgendwo rumliegt. Das wird zumindest von ihm gut angenommen und ist ein Lichtblick.

Spielzeug in Kisten räumen und für eine Woche in den Keller haben wir auch schon gemacht, das hilft dann kurzfristig.

Das Problem ist, dass es ihn überhaupt nicht stört. Wenn der Teller der letzten Mahzeit noch auf dem Tisch stünde, würde er ihn halt einen Platz weiterschieben und ungerührt weiterfuttern. In seinem Zimmer könnten sich Teller und Tassen stapeln, das würde ihn auch nicht jucken (aber mich!). Da merken wir die einsetzende Pubertät gerade schon.

Ist aber beruhigend, dass Eure Kids auch mithelfen müssen, das ist heute wohl nicht mehr selbstverständlich.

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Ich habe keine Kinder, aber Psychologie studiert und einige Erzieherinnen im Bekanntenkreis:
Es bringt wohl nichts mit Belohnungen oder Bestrafungen zu arbeiten: Belohnungen können zu sehr „verwöhnen“ und die Kinder fallen dann aus allen Wolken, wenn sie in der Arbeitswelt keine Belohnung/Anerkennung bekommen, nur weil sie ihren Job gemacht haben. Bestrafungen, auch in der Form, dass etwas Angenehmes vorenthalten wird, können Groll gegen die Eltern schüren, den man dann unterschwellig immer mit sich mitträgt.

So weit ich das beurteilen kann, machst Du es genau richtig, denn das einzige, was nach aktuellem Stand wirklich hilft, sind Konsequenzen, die die intrinsische Motivation stärken.

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Deshalb wird bei uns ausschließlich am Tisch gegessen!! Eben sowas wollte ich mir gar nicht anfangen. Das Spielzeug-Thema hatten wir auch, und jetzt als Teenie ist es das Gewand-Thema. Das stapelt sich vor ihrem Bett. Mittlerweile wasche ich nur mehr, was in der Wäschebox ist.

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Das hat er leider von seinem Vater, stört mich schon seit 25 Jahren, aber was will man machen. Allerdings räumt mein Mann seine Sachen sofort weg, wenn er gegessen hat. Mein Sohn würde warten, bis es von selbst in die Küche läuft.

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Eben deswegen war ich ursprünglich gegen das Taschengeld für Hausarbeit bzw. Bestrafungen wie Bildschirmzeitentzug. Mein Mann hat sich hier aber durchgesetzt, und gerade ist der Entzug bzw. die Erhöhung von Gamingzeit das, was ihn am ehesten motiviert, seine Aufgaben zu erledigen. Und was Schmutzwäsche, dreckiges Geschirr etc. angeht, stört mich das einfach zu sehr, als dass ich das so lange liegen lassen könnte, bis es ihn auch nervt. Zumal er kein Problem hätte, mit schon fünfmal getragenen Klamotten in die Schule zu gehen :see_no_evil: Ich muss ihn oft genug morgens nochmal zum Umziehen schicken, damit er was Frisches nimmt…

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Ja, schwierig, es gibt Erziehungsmethoden, die wirken, aber langfristig nicht wirklich „gut“ sind und manches kann man nicht so lange hinnehmen, weil es sonst „ekelig“ wird. Bei Geschirr mit Essensresten kann sich ja Schimmel bilden. Ich kann Dich total verstehen, man will seine Kinder ja gesellschaftsfein aus dem Haus lassen. Ich stehe oft an der Kasse vor Jugendlichen, die ganz fürchterlich riechen, da frage ich mich, wieso die Eltern da kein Auge drauf haben? Jeden Tag duschen bringt nichts, wenn man eine Woche lang die selben Klamotten trägt und evtl. noch darin geschlafen hat! Oder ist das zu viel verlangt - ich meine die Frage ernst, das ist kein Sarkasmus! Ich weiß ja nicht, wie sehr man das kontrollieren kann, wenn beide Eltern Vollzeit arbeiten …

Ich wünsche Dir Kraft und Erfolg, denn das ist so ein Problem ohne Lösung, ich meine es „verzweifeln“ ja seit Jahrzehnten Eltern an ihren jugendlichen Kindern und niemand hat Antworten!?
Mich hat ja der Gedanke daran, wie ich als Jugendliche war, davon abgehalten Kinder zu beklommen! Ich dachte, wenn die nur halb so viel Ärger machen wie ich, dann werde ich irre :wink: