Plauderecke 2

Ich bin 52 und habe Plüschtiere auf meiner Couch :blush:

Ich habe als Kind Steiff-Tiere geschenkt bekommen. Als ich Anfang dreißig war, bekam ich ein Plüschtier. Das war für mich damals ganz normal.
Ich habe erst Jahrzehnte später verstanden, was das wirklich sollte: Ich war frisch verheiratet und meine Mama erwartete ein Enkelkind. Dafür war das Plüschtier wohl gemeint.

Ja, das meinte ich und habe ich, die Figuren. Und genau solche Türchen hab ich den Nachbarmädchen geschenkt.

Das Wichteln mit Geschenken gibt es ja in vielen Varianten. Bücherwichteln auf Buchplattformen. Schrottwichteln im Freundes- und Kollegenkreis. Wichteln für geloste Personen.

Am schönsten finde ich das Wichteln, bei dem jeder ein Geschenk bringt und gelost wird, in welcher Reihenfolge sich die Anwesenden eins aussuchen dürfen. Der 2. darf mit dem 1. tauschen, wenn er möchte, der 3. mit dem 1. oder 2., der 4. ebenfalls mit einem Vorgänger usw. Am Ende darf der 1. auch noch tauschen, mit wem er möchte.

Ich bin 59 und habe massig Plüschtiere im ganzen Haus.

Habe ich das richtig verstanden - sie schenkte Dir ein Plüschtier, um Dir zu signalisieren, dass Du ihr ein Enkelkind bescheren sollst?

Die muss man ja alle ab und zu mit der Fusselrolle bearbeiten, ausschütteln oder absaugen!?
Das wäre mir zu lästig und zeitaufwendig.

Ich komm gut damit klar. Ich mag es gern kitschig und verspielt, nicht Typ Möbelausstellung.

Ich bin in den achziger Jahren in Schleswig Holstein in die Schule gekommen und bei uns hieß es damals Julklapp. Heute sagt man hier aber auch Wichteln und meine Kinder haben mich fragend abgesehen als ich sie gefragt habe , ob sie in diesem Jahr Julklapp machen.

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Schrottwichteln finde ich ganz furchtbar. Wurde an der Uni mal am Lehrstuhl meines Mannes veranstaltet, als wir noch Assistenten waren. Mein Mann hat einen kaputten und verdreckten Fahrradschlauch erhalten. Ganz toll. Ein zweites Mal hätten wir nicht mehr teilgenommen, das war einfach nur doof. Statt Geschenkpapier zu verschwenden, hätte man das Zeug auch gleich direkt wegwerfen können. Wurde im nächsten Jahr auch nicht wiederholt, da wirklich alle enttäuscht waren.

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Da wäre ich auch irritiert gewesen. Ich mochte die schon als Kind nicht besonders, was meine Oma nicht daran gehindert hat, mir jedes Jahr zu jeder Gelegenheit welche zu schenken. Bis auf ein Lämmchen, das manchmal auch mit ins Bett durfte, standen sie nur Staub fangend in der Gegend rum.

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Das klingt ja süß!!! Ich bin ja „positiv rassistisch“ wenn es um den Norden geht, also das raue Wetter, die Sprache/Dialekt und die „Mentalität“ der Leute!!!

Ja, die machen irgendwie keinen Sinn wenn man erwachsen ist, aber das ist natürlich Geschmackssache!
Du mochtest die schon als Kind nicht besonders? Interessant!
Ich habe ja auch eine Keimphobie, alles, was man nicht abwischen kann, ist mir suspekt :wink:

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Wenn die entsprechend groß sind, sind sie ja ein Ersatz für Kissen :wink:

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Ich glaube hier sind gerade mindestens drei „Wichtel“ gleichzeitig unterwegs. :blush:

…der Dekowichtel, den man oftmals als Körper, Nase und Hut kennt und der ab Herbst als Deko zu finden ist

…das Wichteln, bei dem man jemanden beschenkt, der nicht weiß von wem er beschenkt wird

…und die Wichtel, die eigene Türchen haben und zur Weihnachtszeit gerne nachts Unfug anstellen und die Kinder z.B morgens eine umgestürzte Mehltüte vorfinden.

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Mein ganzes Bücherregal ist voll mit den Glubschis xD Und in meinem Bett ist mein Teddy,der genauso alt ist wie ich. Plus noch paar andere,die mal irgendwo rumstehen,aber nicht viele. Mir doch egal xD

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Nö, gar nicht, geht schnell

Sind keine großen Plüschis.

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Geht mir genauso, und Kuscheltiere bei meinem Sohn mussten immer waschmaschinentauglich sein. Entweder maschinenwaschbar oder abwischbar ist bei mir auch eine Grundvoraussetzung.

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Stofftiere sind waschbar. Zumindest die normalen. Ich habe auch noch ein echtes Fell. Ebenfalls waschbar. Waschanleitungen gibt es online.

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Das weiß ich natürlich, aber man darf wohl immer nur 3-4, je nach Größe, auf einmal waschen, weil die Waschmaschine sonst kaputt gehen kann. Ich habe vor ein paar Monaten bei zwei versch. Reinigungen nachgefragt, weil ich mir die Waschgänge ersparen wollte (ich habe 12 Plüschtiere), aber die meinten sogar, dass sie nicht mal eins waschen würden, weil es zu riskant für die Trommel sei, obwohl sie Industriemaschinen haben!

Und eine Handwäsche ist mir zu aufwendig.

Das verstehe ich nicht ganz, warum sollte das ein Problem für die Trommel sein? Eine große Unwucht kann ja nur bei schweren Einzelteilen entstehen. Ich wasche die Kuscheltiere meines Sohnes regelmäßig, gebe aber immer noch zusätzlich zwei 100x50 Handtücher mit in die Maschine (frisch gewaschene natürlich), damit diese die Kuscheltiere unter Wasser drücken. Ansonsten schwimmen sie nämlich oben auf der Lauge, und ich will ja, dass sie richtig von der Lauge bedeckt sind. Ich nutze Feinwaschmittel und Feinwaschgang, Schleudern auf 400 U/min. Meist breche ich das Schleudern nach wenigen Minuten ab, um die Tierchen zu schonen, und trockne sie auf frischen Handtüchern liegend. 3-4 Kuscheltiere wasche ich gleichzeitig, wobei wir nur Standardgröße (also längste Seite max. 30 cm) haben. Problematisch könnte es wohl sein, wenn Tiere gewaschen werden, bei denen sich die Füllung löst oder ein billiger Pelz verarbeitet wurde, so dass viele dünne Härchen Siebe und Filter verstopfen. Wir haben nur Kuscheltiere von Steiff bzw. viele, die ich selbst genäht habe. Da habe ich den Stoff immer gedoppelt, d.h., ich habe eine Innenlage aus Baumwollperkal verwendet. Da kommt kein Füllmaterial durch, auch bei starker Beanspruchung. Bisher hat meine Maschine alles problemlos mitgemacht.

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