Plauderecke 2

Kleiner Extratipp: Wäschenetz(e) verwenden.

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OK, im Augenblick habe ich zwei Bären und einen Pinguin im Haus verteilt sitzen. Die kommen in Kopfkissenbezüge und werden mit Feinwaschmitteln ohne Schleudern gewaschen.

Früher hatte ich auf einem Treppenabsatz eine ganze Kolonie Pinguine sitzen, die sind seitdem wir hier wohnen aber im Karton. Dafür habe ich einfach keinen Ort zum hinstellen. Wir fahren gerne in Zoos und da wurde dann oft ein Pinguin im Shop mitgenommen. Wegwerfen geht also nicht.

Ich habe noch nie Probleme beim regelmäßigen Waschen damit gehabt. Die einzigen Dinger die ich kaputt gewaschen habe, sind zwei Stofftiere gewesen, die sich meine erste Katze bei mir geklaut hat und mit sich rumgeschleppt hat. Die wurden natürlich über Jahre wöchentlich gewaschen und ganz sicher nicht extra.

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Ja, der Gedanke kam mir. Nicht dass sie das forderte, aber dass das erwartet wurde. Das waren die Glücksvorstellungen damals, das galt als normal.

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und wenn möglich Wasser plus, denn sie nehmen viel Wasser auf dadurch schwimmen sie nicht und es könnte eine Unwucht entstehen.

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Genau das war auch mein erster Gedanke. Ich habe schon zig Stofftiere meiner Tochter gewaschen (ohne feinwäsche etc), und gebe aber immer alle in Wäschenetze.

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Nicht dein Ernst?!?
Schrottwichteln heißt doch aber nicht, dass man Schrott (wortwörtlich) verschenkt!! :astonished:
Sondern Dinge, die man selbst irgendwann mal bekommen hat, mit denen man absolut nix anfangen kann (also nur für einen persönlich „Schrott“ sind - in deinem Fall also Stofftiere :laughing: )
Und da kann es tatsächlich sein, dass sich ein anderer dann riesig drüber freu.

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Oje - was früher alles so normal war, schlimm eigentlich, vor allem ist es ja nicht so lange her, Du hast ja geschrieben, dass Du in den 1980ern erwachsen warst …

Ich war in den 1980ern ein Kind und meine Omi hat ständig gesagt: Sei klug - bekomm’ keine Kinder und zieh nicht mit einem Mann zusammen, das macht mehr Arbeit, Stress und Sorgen als Freude! :joy:

Meine Omi fand es total toll, dass es „normal“ geworden war, eine „unabhängige“ Frau zu sein, ich denke, sie hat nur geheiratet und Kinder bekommen, weil man damals, sie war in den 1950ern erwachen, als sonderlich galt, wenn man das nicht tat.

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Wasser Plus nehme ich grundsätzlich bei jedem Programm dazu, zusätzlich habe ich den Wasserstand auf die höchstmögliche Stufe eingestellt. Ich halte nichts von den Wassersparprogrammen. Ich wasche auch noch mit 90 und 60 Grad, natürlich keine Kuscheltiere. Wäschenetze habe ich nicht, die mag ich irgendwie nicht und habe auch keine Verwendung dafür.

Leider schwimmen sie trotz hohem Wasserstand oben auf, was an der Polyesterfüllung liegt. Ich saß schon öfter vor dem Bullauge und habe das beobachtet, bis mir der Trick mit den Handtüchern eingefallen ist. Dadurch ist auch die Wachwirkung besser; man soll ja grundästzlich große und kleine Teile mischen).

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Sowas ist eine gute Idee, und so haben wir das eigentlich auch verstanden. Die Physiker am Lehrstuhl haben das aber leider wörtlich genommen :grimacing: Waren übrigens alles Männer…vielleicht verstehen die unter Schrott eben wortwörtlich Schrott :grin:

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Da hattest Du aber sehr fortschrittliche Großeltern und Eltern. Von mir wurde klar erwartet, dass ich heirate und Kinder bekomme. Ich hätte beinahe nicht aufs Gymnasium gehen dürfen, weil meine Eltern meinten, ein Mädchen brauche kein Abitur. Zum Glück haben meine Grundschullehrer interveniert, weil ich so gute Noten hatte. Bis heute verstehen meine Eltern nicht, dass ich Mathematikerin geworden bin und keine Banklehre machen wollte.

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Ohne diskriminierend sein wollen, aber die Kombi aus Mann UND Naturwissenschaftler ist vielleicht doch ein bisschen zu viel an buchstäblichem Denken :wink:

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Bei mir war es andersherum, ich hatte gute Noten, aber genau wie alle anderen Kinder mit Migrationshintergrund sollte ich auf die Hauptschule gehen - das war damals üblich, dazu kam neulich sogar etwas im Fernsehen.
Meine Mum hat sich für mich eingesetzt, dann durfte ich immerhin auf die Realschule und mein Klassenlehrer dort hat mich dann nach einem Jahr aufs Gymnasium geschickt.
In meiner Familie haben alle Frauen, auch schon meine Großmutter, gearbeitet und waren Mütter und Hausfrauen, wobei die Männer dazu verdonnert wurden mitzuhelfen, was damals fast noch als Nötigung galt. Also war klar, dass, selbst falls die Töchter heiraten und Kinder bekommt, man eine Grundlage für einen möglichst guten Job braucht. In den 1980ern wurden ja auch Scheidungen immer verbreiteter, also wurde zudem auch klar, dass man sich nicht darauf einstellen kann „nur“ Hausfrau und Mutter zu sein. In meiner Familie geht es ziemlich matriarchalisch zu :wink: Die meisten Männer waren/sind gutmütig und sagten „ja und amen“ zu fast allem :wink:

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So kenne ich das auch, das haben wir vor vielen Jahren mal im Freundeskreis gemacht und hatten viel Spaß dabei (Ich hatte z.B. eine Tasse mit schönem Motiv dabei, die ich vom Exmann nach der Trennung bekommen hatte und absolut nicht in meinem neuen Haushalt behalten wollte - lustigerweise wollte eine der anwesenden Frauen diese Tasse unbedingt haben, die Zuteilung der Geschenke erfolgte allerdings per Würfel und sie hat ihren Mann in jeder Runde angespitzt, dass er sich Mühe geben und eine 6 würfeln soll…)

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Vielleicht hätte man das denen vorher erklären sollen :rofl:
Wundert mich, dass die da überhaupt mitgemacht haben.

Meine Mutter hat mich übrigens auch immer darin bestärkt, einen Beruf zu ergreifen und selbständig und unabhängig zu sein. Auch wenn ich mal verheiratet sein sollte.
Außerdem wäre ein Job „nur“ als Hausfrau und Mutter so gar nix für mich.

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Genau ! So bekommen ungeliebte Dinge ein schönes neues Zuhause :grin:

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Wenn es erfüllend ist, ist es ja OK, nur eben finanziell riskant, wie ich finde!
Ich wusste schon immer, dass ich keine Kinder will, weil ich mich echt nicht gern um andere kümmere und null häuslich bin. Manchmal esse ich tagelang „nur“ belegte Brote, weil ich absolut keine Lust zu kochen habe. Mir gehen auch immer wieder Grundnahrungsmittel wie Butter aus! Kinder erziehen würden mich total stressen und ich wäre ihnen eine schlechte Mutter.

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Das mit der Unlust zu kochen kenne ich. Ich koche echt nur, um nicht zu verhungern. Zum Glück kann mein Mann sehr lecker kochen. Dafür backe ich gerne.

Ich wollte auch niemals „nur“ eine Hausfrau und Mutter sein, wenn es gesundheitlich möglich wäre, würde ich sofort wieder arbeiten. Dass ich finanziell abhängig bin, nervt mich auch sehr.

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Ja, manchmal kann man es sich nicht aussuchen, wenn die Gesundheit nicht mitspielt.
Und finanziell abhängig ist man ja fast immer irgendwie von irgendjemandem - ich habe z.B. einen befristeten Vertag und war heilfroh, als er neulich wieder verlängert wurde! Heutzutage findet man ja nicht so leicht einen neuen Job, von dem man leben kann, auch wenn es immer heißt, dass Leute gesucht werden!!!
Mein Freund kocht auch gut, er ist Veganer, dann bin ich gezwungen auch vegan zu essen, was ich total gut finde, ich habe nur leider nicht die Disziplin, das alleine durchzuziehen - wir wohnen nicht zusammen!

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Das kann ich so gut verstehen. Ich sage anderen Menschen so ungerne, was sie zu tun und was zu lassen haben. Darum war ich als Führungskraft nicht sonderlich geeignet und in der Kindererziehung wäre es mir auch so gegangen.

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Wäschnetze brauche ich für BH , Badeanzüge und sehr empfindliche Teile .