Erwidern Deine Kollegen Deine Geschenke, oder ist das eher einseitig? Wenn Du davon ausgehen musst, dass die ´bisher beschenkten Kollegen im Januar mit einem Geschenk für Dich dastehen, wäre es wahrscheinlich unangenehm, wenn Du diesmal nichts für sie hast. Ansonsten kann ich gut verstehen, wenn Du überlegst, wie Du damit umgehen sollst, und ich finde das auch nicht geizig. Die Figuren sind ja nicht ganz billig, und bei dann insgesamt 15 Personen läppert sich das. Das würde ich mir auch genau überlegen, insbesondere, wenn es immer einseitig ist. Ich würde wahrscheinlich entweder genau denjenigen etwas schenken, die bisher schon was bekommen haben, oder statt eines Geschenkes an einzelne vielleicht einen Neujahrskuchen für alle backen.
Eigentlich sollte es möglich sein, nur denen etwas zu schenken, mir denen man am meisten zusammenarbeitet, aber ich fürchte, dass dann evtl. einige der anderen beleidigt sein könnten. Manche Menschen nehmen so etwas persönlich, was natürlich nicht Dein Problem sein sollte, aber in der Realität geht es selten ideal zu.
Wie wäre es mit Glückskeksen, die gibt es auch einzeln verpackt in einer Großpackung. Oder evtl. auch selbst backen? Oder Du backst ganz normale Kekse, die Du evtl. hübsch verziert, packst so drei in kleine transparente Tütchen und hängst einen Zettel mit guten Wünschen an, falls Du die Zutaten dafür eh im Haus hast und nicht extra einkaufen musst. Oder Du nimmst einfach ein paar einzeln verpackte „Pralinen“ aus einer gemischten Großpackung für die Tütchen? Sorry, falls das alles zu banal ist, ich habe nur laut gedacht 
Und NEIN, das ist nicht geizig - geizige Menschen machen Kollegen keine Geschenke oder denken auch nur daran!
Meine Gedanken gehen auch eher in die Richtung von @Snowcat und @SimoneF. Ich würde auch eher einen Kuchen oder eine Großpackung Merci für alle mitbringen…
Vielen Dank für Eure Tipps 
Ich werde dann wohl Pralinen oder ähnliches mitbringen, vielleicht Lindor Kugeln.
Ein Kuchen wäre auch eine tolle Idee. Allerdings sind wegen Home Office etc nie alle am selben Tag in der Firma.
Was Gegenleistungen betrifft: Ich erwarte keine unmittelbare Gegenleistung, aber einige der Kollegen (nicht alle) bringen auch immer wieder mal was mit.
Zum Beispiel bekommen wir von unserem Chef immer einen Schoko-Nikolaus, eine Kollegin hat im Dezember selbst gemachte Kekse gebracht etc.
Ich hatte genau aus diesem Grund Pralinen selbstgemacht und dann kleine Tütchen befüllt. Kam gut an. Mal was anderes außer Kuchen und die halten ja auch ein wenig,wenn die alle so unterschiedlich kommen =)
Eigentlich bezeichne und sehe ich mich nicht als Prepper. Aber wenn ich mir so ansehe, was wir alles im Vorrat haben, erkenne ich doch sehr deutlich, welche Spuren die künstliche Warenknappheit während Corona bei mir hinterlassen hat. Und das noch immer nach so langer Zeit!
Halb im Spaß sag ich ja schon immer, dass wir einen Mini-Späti im Keller haben. Aber so langsam macht es mich doch auch ein wenig traurig.
@SimoneF MagenDarm scheint vorbei zu sein. Jetzt schlafen, essen\ trinken, wieder kräftiger werden.
Und dein Sohn?
Gute Besserung.
@MissDaisy tatsächlich achte ich auch drauf, immer Nudeln, Reis, Kartoffeln, Saft, Wasser usw da zu haben. Gerade wenn wir der Reihe nach erkranken,keiner richtig zum einkaufen kann ist das total wichtig versorgt zu sein.
Warum macht dich das traurig?
Hortest du oder nutzt du die Dinge und füllst wieder auf?
Wir wissen nie, wann wir mal eingeschränkt sind durch Krankheit, Wetterkatastrophen oder anderem. Eine sinnvolle Vorratshaltung ist gut.
Gut, dass es bei Euch aufwärts geht. Sohn ist immer noch krank, Mann jetzt auch. Beide waren heute beim Arzt, ist wohl ein Virus (wir hatten schon eine Mycoplasmenpneumonie befürchtet, wie letztes Jahr. Zum Glück ist es das wohl nicht).
Nudeln, Suppennudeln, Instant-Brühe, Reis, Zwieback, Getränke, Brot und ein paar Konserven im Glas hab ich auch immer auf Vorrat, falls wir alle krank werden. Mussten wir schon öfters nutzen. Das hatte ich aber schon vor Corona immer im Haus. Als wir alle Corona hatten, hat tatsächlich meine beste Freundin für uns eingekauft, weil uns ausgerechnet da ein paar ganz wichtige Dinge ausgegangen sind.
Ich hatte schon immer Vorräte. Aber die Corona-Zeit hat mich enorm verändert. Daher mein Prepper-Vergleich.
Ich nutze und fülle auf, natürlich, ich will ja keine Lebensmittel verderben lassen. Dennoch sind das Dimensionen geworden, die mich traurig machen, weil sie zeigen, wie sehr mich das alles traumatisiert hat. Tut mir leid, dass das nicht klar rüberkam.
Bis auf frische Lebensmittel, wie Salat, Kartoffeln, Eier usw. ist genug hier, um bestimmt 3 Monate (etwas eingeschränkt bestimmt sogar ein halbes Jahr) zu überleben. Oder dem ganzen Viertel auszuhelfen. Mini-Späti eben.
Falls die 45kg Nudeln nicht reichen, ist mit gut 25kg Mehl in unterschiedlichen Sorten auch für selbstgemachte Pasta gesorgt. Nicht alle mit Semola und Tipo00, aber meine Mama hat früher auch normales Mehl für Nudelteig genommen.
Vielleicht verstehst Du jetzt, warum es mich trautig nacht, was Corona bei mir bewirkt hat.
Oh. Das ist wirklich ein kleiner Späti…
Die Pandemie hat viele Menschen verändert und wirkt immer noch auf uns als Gesellschaft.
Die Kinder und Jugendlichen, die nicht in die Schule konnten, die darüber vereinsamt sind, die nicht gelernt haben sich in Gruppen zu verhalten und viel online waren, haben Spätfolgen davon. Die Dimensionen sind vielen nicht bewusst.
Stört dich dein Verhalten? Oder ist es nur eine wehmütige Traurigkeit?
Wenn du die Vorräte ein bisschen aufbrauchst und nicht ersetzt und so die Menge reduziert?
Nun, mich macht, wie beschrieben, traurig, welche Auswirkungen die Pandemie auf mich und mein Verhalten hat, noch immer. Der Knackpunkt ist genau das: dass die Auswirkungen vielseitig und vielartig sind, auch bei anderen. Manche erkennen es nicht oder verdrängen es.
Stören? Ist vielleicht der falsche Ausdruck. Ich versuche ja, nie stillzustehen, immer an mir zu arbeiten. Und ich weiß daher, dass ich da nichts erzwingen kann und darf. Da muss ich mal die Zeit arbeiten lassen.
Meine Gedanken genen da noch viele Ecken weiter. Besonders traurig macht mich, dass die Menschen daraus so wenig gelernt haben.
Nun denn. Ich wollte mit meinem Posting definitiv keine Diskussion starten.
Mich nicht, ich habe auch während der Pandemie Sport draußen gemacht und habe auch mein Ernährungsverhalten beibehalten. Vorräte habe ich schon vorher viele gehabt.
Ich bin es von Kind an gewöhnt immer genug Vorräte im Keller und im Tiefkühlschrank zu haben.
Natürlich brauchen wir sie auf bevor sie ablaufen und ersetzen sie durch neue.
Ich habe mein Verhalten schon auch verändert. ÖPNV nutze ich seither gar nicht mehr und werde das auch so beibehalten. Arztbesuche habe ich auf ein Minimum reduziert und da leider auch die Vorsorge schleifen lassen. Seit 6 Jahren war ich nicht mehr beim Gyn und beim Zahnarzt, das habe ich mir für 2026 wieder vorgenommen. Menschenansammlungen meide ich noch mehr als vorher schon. Leider sind meine FFP2-Masken aus Bayern langsam aufgebraucht, und den Teilen aus China traue ich nicht, was Schadstoffe in den Materialien angeht (Glasfasern).
Mein Mann liebte immer schon das beruhigende Gefühl einer mit vorgekochten Gerichten gut gefüllten Tiefkühltruhe. Wenn er kocht, dann immer gleich das Doppelte oder Dreifache, der Rest wird tiefgefroren. Daher ist immer etwas da, was uns ein paar Tage über Wasser hält. Allerdings sind wir nicht auf alles vorbereitet. Stromausfall wäre schwierig, wir haben weder Taschenlampen noch Batterien im Haus. Das Schlimmste bisher war ein Pumpenausfall im Wasserwerk, bei dem wir 1 Woche lang komplett ohne sauberes fließendes Wasser auskommen mussten. Es kam nach ein paar Tagen zwar wieder aus der Leitung, war aber mikrobiologisch nicht freigegeben und durfte nur von Gesunden und auch nicht zur Lebensmittelbereitung verwendet werden. Passenderweise hatte ich da gerade Gürtelrose und mein Sohn (damals 3) Windpocken, so dass wir es gar nicht nutzen durften. Das war echt hart, nicht waschen und duschen zu können, Händewaschen, Kochen etc. alles aus Wasserflaschen, die wir schnell eingekauft haben (die Geschäfte waren binnen kürzester Zeit leergekauft, zum Glück waren wir bei den Ersten). Und der Trottel vom Gesundheitsamt, der für Rückfragen zuständig war, hat mich auch noch blöd angeschnauzt, weil ich meinen Sohn nicht gegen Varizellen hatte impfen lassen.
Vorräte hatte ich auch schon immer. Es geht jetzt aber in ganz andere Dimensionen.
Funfakt: Auch andere Dinge hab ich auf Vorrat. Man könnte sich ja langweilen. Also hab ich massig Zeugs für Hobbys, die ich habe oder hatte, im Vorrat. Formen für Gießharz, Seife und Wachs, Harz, Seife und Wachs dafür, einen ganzen Bücherkarton voll Makrameezubehör, Malutensilien für Malbücher für Erwachsene oder eben auch zum freien Malen (Post-/Grußkarten beispielsweise), natürlich Bücher, Diamond-Paintings, Malen nach Zahlen, Zubehör für Brennkolben-Malerei uvm. Der Späti bietet also auch sowas an, wenn Not am Mann ist. Und ganz witzig ist, dass ich jede Menge Schlafanzüge und Nachthemden auf Vorrat hab (man könnte ja unerwartet in die Klinik kommen und muss da gut ausgestattet sein).
Mit der Vorratshaltung, die ich von klein auf gewohnt bin, hat das marginal zu tun.
Edit: Oh, fast vergessen! Akkus usw. zähle ich weniger zum Vorrat. Die werden ja viel für meine Dekolichter genutzt. Aber ja, ein Notstromaggregat ist auch im Haus.
Wir haben auch Vorrat im Keller, aber das würde bei uns nach nicht gar so langer Zeit dünn werden. War mal mehr, aber da wurde es unübersichtlich und so habe ich jetzt weniger. Die Schränke sind mit ausziehbaren Drahtkörben statt Brettern damit man leichter die neuen Sachen nach hinten stellen kann.
Z.Zt. ist der Tiefkühler kurz vor dem Anschlag voll. Da wird jetzt abgebaut. Heute gibt es schon vorgekochtes zur Entspannung.
Wir waren heute einkaufen weil wir einige frische Gemüse brauchten und mein Mann einen Kasten Limo. Eigentlich wollten wir auch alkoholfreien Sekt kaufen, den gab es aber schon nicht mehr. Naja, zwei Flaschen haben wir noch.
Wir haben uns das in den USA angewöhnt mit der grösseren Vorratshaltung. Zum Einen hatten wir eine Mitgliedschaft in einem Supermarkt, der nur Großpackungen verkauft hat, zum Anderen gab es keine Winterreifen, dafür erheblich mehr Schnee und die Stromleitungen waren z.T. noch oberirdisch verlegt. Da hatten die Läden schon mal wegen Stromausfall zu. Das passierte auch öfter, wenn die Ausläufer der Hurrikans bei uns ankamen.
Eine wichtige Sache vergessen viele, wenn es um Vorratshaltung geht: man muss den Platz dafür haben und das Geld. Wer Großpackungen mit 32 Rollen Toilettenpapier und eine Stiege Champignons und Co. einlagern will, kommt nicht mit der Abstellkammer einer Etagenwohnung aus. Ich habe mal vor einiger Zeit einen Karton mit Druckerpapier gekauft weil wir im Ort tatsächlich keins kaufen konnten. Ich hatte aber auch noch ein Fach im Arbeitszimmer dafür frei, weil wir früher immer einen Karton mit A4 und einen mit Letter hatten. Das macht man aber nicht, wenn das Büro ein Fach im Wohnzimmerschrank ist.
Der Platz ist ein wichtiger Punkt. Bevor wir gebaut haben, war in der 3-Zimmer-Wohnung auch kein Platz, wir hatten nur ne winzige Nische im Flur für Vorräte. Heute wäre der Platz da. Mehl usw. bevorraten wir dennoch kaum, weil es einfach zu schnell verdirbt und diese winzigen Viecher anzieht. Eher Nudeln, Reis usw, eben Dinge, die nicht nur in Papier verpackt sind. Ohne Strom würden wir trotzdem alt aussehen. Im Endeffekt verlassen wir uns darauf, dass schon nichts passiert, auch wenn das etwas blauäugig ist. Frische Pilze würde ich sowieso niemals aufbewahren, die werden, wie Hack auch, noch am selben Tag verarbeitet.
Ich grinse gerade im Kreis … Wir waren noch beim Wertstoffhof und beim Heimfahren dann beim Obsthof, weil die den allerbesten Feldsalat haben. Der geht allerdings auch echt ins Geld. Tja, und weil ich ja gaaaaaaaaar keine Tassen habe, musste ich gleich noch einen kleinen Mug (nur 200ml Inhalt) mitnehmen. Der ist einfach so niedlich!
Also bei den Tassen ist es echt ein Mega-Spleen von mir. Ich liebe Tassen und weiß schon nicht mehr, wo hin damit. Hab schon ganz viele verschenkt, aber komme trotzdem nicht an neuen vorbei. Weihnachtsmärkte waren da immer meine größte „Gefahr“. Die bin ich diesmal umgangen, aber ausgerechnet im Hofladen finde ich eine weitere Tasse …! Herrlich!
Büromaterial sehe ich bei uns auch weniger als Vorratshaltung. Kauft man eben und dann auch nicht einen einzelnen Pack Druckerpapier, sondern tatsächlich immer einen ganzen Karton. Da bei uns das Büro ein Büro und kein Eckchen ist, passt das auch. Ja, natürlich muss man sowohl Platz als auch Geld für Vorrat haben. Beim Platz ist man weniger flexibel. Beim Geld relativiert sich das, wenn man das immer so macht, dass man im Angebot kauft. Dann holen wir auch immer gleich ein oder zwei Kartons Pasta, beispielsweise. Da nicht alles auf einmal zuneige geht, kauft man ja auch nicht alles auf einmal nach.
Ach ja - und „vorkochen“ ist bei uns auch „normal“, zumal mein Mann im Dreischichtbetrieb arbeitet und da dann gern auf Eingefrorenes zurückgreift. Wir machen auch aufwendige Gerichte selbst, wie Rinderrouladen, Maultaschen, Markklößchen usw. Da wird dann auch gleich mehr gemacht und eingefroren. Daher möchte ich ja einen zweiten Gefrierschrank, dass einer nur für Vorgekochtes und Fleisch ist und der zweite für eingefrorenes Gemüse.
Champignons auf Vorrat stelle ich mir schwierig vor (falls nicht diese seltsamen Konserven gemeint sind). Trocknen könnte man sie, aber die mag ich doch lieber frisch (auch eingefroren schmecken sie nicht so lecker).
Und ganz großes JA, den Platz dafür haben wir. Sonst wäre das definitiv nicht umsetzbar.
Edit: Mehl zieht nur dann Viecher an, wenn es nicht richtig gelagert wird. Kann man verhindern. Nudeln ziehen übrigens, auch falsch verpackt/gelagert, genauso schnell Lebensmittelmotten an. Dieser Punkt ist also bei Vorratshaltung auch dringend zu beachten: Nicht nur der Platz muss da sein, auch die Lagerung richtig gemacht werden. Ich hatte bisher noch keine Probleme mit Lebensmittelmotten oder ähnlichem Getier. Gerade beim Mehl hab ich enormen Umschlag, da ich unser Brot selbst backe und überhaupt viel backe (dazu zählen auch Pizza, Quiche & Co).
Leider hat das Mehl die Viecherl oft schon beim Kauf drinnen. Ist mir kürzlich im Alnatura aufgefallen, als ich mal ganz genau gekuckt habe und dann gesehen habe, dass die fröhlich im Mehlregal und auf der Unterseite der Packungen rumkrabbeln. Da war mir dann auch klar, warum ich trotz korrekter Lagerung und penibler Küchenhygiene manchmal die Tierchen habe. Die kauf ich schon mit 
Da ich das Mehl zu Hause in der Originalverpackung jeweils in 2er-Sets in luftdichte Boxen packe, wird bei mir nichts befallen. Selbst wenn da etwas beim Kauf schon befallen wäre, bliebe es in der jeweiligen Box. Kam bisher aber auch noch nicht vor.