Plauderecke 2

Ich habe hier noch einige Bücher von den Regalen meiner Eltern. Eins davon hat mir mein Vater geschenkt als ich Teenager war. Da es damals mein Lieblingsbuch war habe ich es inzwischen nochmals ( zur Schonung des Erinnerungsbandes) und zusätzlich in englischer Sprache. Viele der Bücher habe ich bekommen, als wir den Haushalt aufgelöst haben, weil meine Eltern nicht mehr alleine zurecht kamen. Viele davon habe ich als Jugendliche gelesen. Später kamen die Bücher hinzu, die mein Vater mit ins Pflegeheim genommen hatte. Viele Bücher sind älter als ich, sind aber kostbare Schätze. Ich kann mit dir fühlen, dass es im Herzen weh tut solche Kostbarkeiten zu verlieren.

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Nach deinem Post habe ich die Shelfies mal gegoogelt - die sind ja echt knuffig, danach werde ich auf der Messe mal Ausschau halten. Ich bin auf jeden Fall der Typ, der sich sowas ins Regal stellen würde, wenn ich denn mit Hörbüchern etwas anfangen könnte… erfahrungsgemäß schlafe ich entweder dabei ein, oder meine Gedanken schweifen sonstwo hin und ich bekommen vom Buch nichts mit ::wink:

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So geht es mir auch, deswegen sind Hörbücher bei mir die absolute Ausnahme. Nur bei ganz wenigen Lieblingssprechern greife ich auch mal zum Hörbuch.

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Mir geht’s ähnlich. Ich höre gelegentlich Bücher, die ich allerdings bereits selber gelesen habe.

Wann immer ich es mit einem „neuen“ Buch ausprobiert habe, hätte ich nicht sagen können, was ich da gerade gehört habe und was die Handlung ist. :sweat_smile:

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Ich höre Hörbücher total gerne beim Sport oder Putzen. Habe sogar zum schwimmen wasserdichte kopfhörer, total genial. Sonst ist mir dabei immer extrem langweilig, jetzt schwimme ich ne Stunde und liebe es.

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Ich stelle die Bücher meist zu verschenken auf EBay Kleinanzeigen, die Käufer müssen dann nur den Versand bezahlen. Ist aber für viele ein Aufwand, was ich absolut nachvollziehen kann.

Und Bücher die nicht mehr in den Bücherschrank gehen, gebe ich zum Gebrauchtwarenhof/Sozialkaufhaus. Die freuen sich immer wieder über nette Bücher.

Das Sozialkaufhaus nimmt bei uns auch an. Ich hatte bei einer Wohnungsauflösung mal neben Möbeln und Haushaltszeug 2 große Umzugskartone voller Bücher und suchte einen Abnehmer. Diakonie und Caritas haben sofort abgewunken, Bücher nehmen sie kategorisch nicht mehr, weil sie schon so viele auf Halde haben, die niemand will. Auch hochwertige Vollholzmöbel und Haushaltsgegenstände wollten sie nicht holen, ich hätte sie nur für Abbau und Entsorgung kostenpflichtig buchen können. Das Sozialkauifhaus hat hingegen absolut alles abgeholt und sogar noch gesagt, ich solle bloß nichts wegschmeißen, sie könnten ganz viel brauchen und würden wirklich Unnötiges lieber selbst entsorgen. Diese Unterschiede haben mich da wirklich sehr erstaunt. Sie waren super freundlich, haben alles geholt und sich über die gut erhaltenen Sachen gefreut.

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Freitag kommt endlich das Flüssiggas

Ah da haben wir es, als Sportmuffel fehlt mir einfach die Gelegenheit :smiley: Beim Putzen würde meine Konzentration nicht auf dem Hörbuch liegen…

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Ohje, das ist furchtbar 🫣
Ich liebe Sport :grin:

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Und schon wieder derselbe Gedanke :grin: War auch schon immer ein Sportmuffel, und beim Putzen konzentriere ich mich auf die Arbeit. Ich kann Hörbücher also nur hören, wenn ich still dasitze und mich voll darauf konzentriere. Dann schlafe ich entweder schnell ein, schweife in Gedanken ab oder werde zappelig…

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Findest Du? Furchtbar wäre doch nur, wenn zwei sehr unterschiedliche Typen in einer Beziehung aufeinander treffen und es dadurch zu Spannungen kommt (obwohl ich auch ein Paar im Freundeskreis habe, wo ein Ultrasportler seit 25 Jahren glücklich mit einer absoluten Sportmuffelin zusammen bzw. inzwischen verheiratet ist). Jede und jeder, wie er bzw. sie mag.

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Manchmal hätte ich gern ein Scheibchen von deiner Sportbegeisterung…aber dann sagt der innere Schweinehund zu mir, dass doch ein wunderbares Buch und ein gemütlicher Lesesessel auf mich warten :slight_smile:

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Ich bin genauso. Ich hab abends vielleicht mal 2 Stunden für mich, die verbeinge ich bevorzugt im Lesesessel mit Buch. Eher seltener gehe ich freiwillig zum Sport, eigentlich nur, weil ich ohne echt sozusagen eingerostet bin und mein ganzer Körper verspannt war.

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Es ist rein meine Bequemlichkeit. Abgabeorte gibt es hier genug. Aber dann denke ich, ach, nicht wegen einem … nicht wegen 5 … und irgendwann ist es eine ganze Kiste … und die mir dann zu schwer :see_no_evil:

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Das sehe ich auch so! Ich finde es wenig tolerant eine Vorliebe (es sich gemütlich machen) bzw. eine Abneigung (Sportmuffel sein) als furchtbar zu bezeichnen!

Warum auch? Man schadet doch niemandem, wenn man so drauf ist, auch nicht sich selbst bzw. Sport schützt auch nicht vorm Krankwerden.

Da hilft auch Putzen! Das muss man eh machen und dann hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen :wink:

So rede ich mir Putzsessions auch immer schön :grin: und verkaufe sie meinem schlechten Gewissen als Sport. Ein bisschen Sport zu treiben, finde ich an und für sich schon ganz sinnvoll und auch gesundheitsfördernd. Bei mir geht es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, früher habe ich gerne Badminton und Tischtennis gespielt, aber mit Joggen, Kraft- und Ausdauersport, Yoga usw. konnte ich nie warm werden.

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Ich denke, ich verstehe, was Du meinst. Aber Putzen bzw. Aufräumen ist auf jeden Fall Bewegung und Bewegung ist im Grunde doch das, worauf es wirklich ankommt. Ja, ab einem gewissen Alter ist es wohl wichtig, Muskeln aufzubauen/zu stärken, aber es geht auch ohne :wink:

Meine Omi ist 92 geworden, und sie war lediglich die letzten beiden Jahre ihres Lebens stark eingeschränkt wegen der Nachwirkungen einer Krebserkrankungen bzw. eines Perikardergusses. Sie hat nie Sport gemacht und nie auf gesunde Ernährung geachtet. Ich will damit nur sagen, dass es keinen direkten/automatischen Zusammenhang zw. Sport und guter Lebensqualität gibt.

Und auch das mit dem Gewicht ist ein Mythos, also, dass gemütliche Menschen eher üppig sind und sportliche eher schlank. Ich esse, was ich will und machen nur 3 Mal pro Jahr Sport (manchmal überkommt es mich) und habe Gr. 38.

Ich habe nichts gegen Sport oder sportliche Menschen, aber ich finde es problematisch, wenn die zu tun, als wäre Sport super wichtig bzw. dass man „falsch“ ist, wenn man unsportlich ist.

Ich denke, das muss jeder selbst entscheiden.
Bei mir hat sport, sowohl Ausdauertraining in form von schwimmen, Yoga für die Beweglichkeit und kraftsport dafür gesorgt, dass es mir körperlich extrem viel besser geht. Ich hatte permanente Verhärtungen im Rücken- und Nackenbereich, mein kaputtes Kniegelenk liebt es bewegt zu werden und wird schnell steif wenn ich zu lange faul bin.
Es ist nicht auf magische Weise weg, aber deutlich besser. Aber wie gesagt, muss nicht für jeden gelten. Ich mache daher Sport, obwohl ich es hasse, putzen reicht da nicht aus, das muss schon gezielter sein.

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