Man könnte das fast für einen Marketing-Test halten…so nach dem Motto wer bestellt das Buch ohne jegliche Information zu Inhalt und Optik?
(Wobei ich zugeben muss, dass ich stark in Versuchung bin, weil ich das Fourth Wing Universum so liebe…)
Ich muss tatsächlich sagen, dass die Hunger Games Trilogie eine der wenigen ist, wo ich die Filme fast genauso gerne mag wie die Bücher 
Aber mit Kerstin Giers Edelsteintrilogie Filmen, da werden alte Wunden geöffnet 
Nee, ist mir v.a. nach Band 3 zu sehr Blindflug. Will erst ein paar Rezensionen abwarten 
Ja richtig xD aber es wird klappen
Definitiv - nachdem ich gestern durch Deinen Post von dem Buch erfahren habe, war ich schon drauf und dran es zu bestellen…wie ich mich kenne, werde ich das wohl auch bald tun… 
Thihihi,ich bin gerne Schuld xD
@MissDaisy ich antworte dir mal hier, damit es im Prämienthread ruhiger bleibt - ich habe auch inzwischen wirklich Mitgefühl mit meinen ehem. Lehrern … Man könnte das ausgedruckt an den Kopf nageln und die Hälfte würde es trotzdem überlesen
tschuldigung, ich will nicht böse sein und jeder kann mal was überlesen, aber es ist schon erstaunlich, wie regelmäßig es gegenwärtig vorkommt 

Eben. Da kann einem schon mal der Geduldsfaden reißen, wenn nicht mal ein paar wenige Postings durchgesehen werden, ob schon darüber gesprochen wurde. Einfach mal fragen, selbst gucken ist zu viel Arbeit, machen ja andere für einem.
Mur fällt der Spruch eines Lehrers leider nicht mehr ein. Drei Wörter waren es. „Lesen, xxxx, xxxx!“ Das ärgert mich gerade ein wenig.
Verstehe ich auch. Würde man immer einen Kurzen für die Frage trinken, dann wäre man sicherlich schon im Krankenhaus xD
Apothekenreform - da kommt ja einiges an Änderungen. PTAs dürfen bis zu 20 Tage die Leitung in Vertretung übernehmen, variable Öffnungszeiten, Abgabe bestimmter verschreibungspflichtiger Medikamente unter bestimmten Voraussetzungen ohne Arztbesuch/Rezept, etc. Der Gedanke, eine Impfung (nur Totimpfstoffe) oder Blutentnahme in der Apotheke machen zu lassen, gefällt mir nicht. Klar, es ist freiwillig, für beide Seiten. Wie seht ihr das, würdet ihr das machen? @Whale_in_the_Clouds: Falls Du Dich dazu äußern möchtest: Wie siehst Du als Fachfrau das?
Ich werde weiterhin zum Arzt gehen, wenn eines von beidem nötig ist, schon weil ich dabei liegen muss und fast jedes Mal ohnmächtig werde, obwohl ich inzwischen weit über 100 Mal gepiekst wurde. Außerdem bin ich extrem penibel, was Hygiene angeht, bin froh, wenn ich eine Praxis gefunden habe, die meinen Standards genügt 
Also ich finde das gut, auch wenn ich persönlich Impfungen und Blutabnahmen weiterhin in meiner Praxis des Vertrauens machen lassen werde.
Das mit den verschreibungspflichtigen Medikamenten finde ich auch persönlich gut, da es Aufwand bzw. Zeit sparen kann, wie ich finde …
Ich bin früher, also bis ich Mitte 30 war, bei Blutabnahmen und Infusionen auch immer ohnmächtig geworden - darf ich fragen, was du schon ausprobiert hast, um das zu verhindern?
Das lässt sich nicht verhindern, weil ich einfach panische Angst vor Nadeln habe. Ich kippe schon im Wartezimmer bei dem Gedanken an die Nadel fast weg. Wenn ich beim Pieksen liege, ist das auch kein Problem. Schwierig wird es, wenn Liegen nicht möglich ist, etwa bei Infusionen, und kein Raum mit Liege für die gesamte Dauer zur Verfügung steht. Bin ich mal komplett auf dem Sessel zusammengeklappt.
Das war bei mir auch ewig so, ich dachte auch da hilft nichts, aber das Gehirn lernt so was halt und es kann es auch wieder „verlernen“.
Ich sitze jetzt immer, denn dass Liegen sicherer ist, kann auch täuschen: Beim Sitzen bleibt der Kreislauf stabiler, die Blutvolumenverschiebung beim Aufstehen danach ist geringer und somit auch das Risiko für Ohnmacht und Sturz.
Und ich sage immer, dass ich Ablenkung brauche, also frage, ob die Person, die mir Blut abnimmt, bitte etwas erzählen kann oder ob ich bitte drauflos plappern darf.
Aber ja, bei manchen Menschen ist die Neigung zur vasovagale Synkope (durch Stress) wohl so ausgeprägt, dass nichts hilft …
Ich bin als Jugendliche sogar einmal im Liegen während der Blutabnahme ohnmächtig geworden und dann von der Liege gerollt!
Und im Wartezimmer denke ich immer an das leckere Frühstück, dass ich mir danach gönnen werde, aber wenn man nicht so verfressen ist, wie ich, dann wirkt das wohl nicht …
Oh, verfressen bin ich auch! Als Kind hat mich immer der Gedanke an das versprochene Eis danach getröstet. Mir hilft es, wenn ich liege, weil ich dann weiß, dass ich nicht fallen kann (okay, von der Liege rollen ist natürlich auch eine Option…). Dadurch bin ich ruhiger und bleibe eher bei Bewusstsein. Wenn Arzt oder Arzthelferin ruhig mit mir reden und mir was erzählen, hilft das auch.
Als Jugendliche habe ich mit meiner Nervosität mal die Arzthelferin „angesteckt“, so dass ihr beim Abnehmen das Fläschen zerbrochen ist und alles voll Blut war, inklusive meiner Kleidung und ihrer Hände (damals noch ohne Handschuhe!). Dank Butterfly plus Schlauch ist es inzwischen auch angenehmer als die starren Dinger früher, wo man jeden Fläschenwechsel gemerkt hat.
Meine letzte Erfahrung war ein Arzt, der bereits knapp 80 war und so zittrig, dass ihm schon beim Ausfüllen der Formulare dreimal Papier plus Kuli runtergefallen sind. Da dachte ich schon „Oh, weh, wer weiß, wo der mich hinpiekst!“. Aber die Sorge war völlig unbegründet, ich habe noch nie jemanden erlebt, der so gelassen und ruhig gestochen hat. Vor Überraschung hab ich ganz vergessen, wegzukippen 
Also ich persönlich finde, man hätte den Fokus eher auf gute Bezahlung der vorhandenen Tätigkeiten und den Ausbau im pharmazeutischen Bereich legen sollen.
Impfen ist okay, die Medikamente sind vorrätig und man muss eine Schulung dazu regelmäßig machen. Das gibt es schon länger, läuft einwandfrei ist nur schlecht bezahlt, daher machen das wenige. Jetzt ist ja die Delegierung des eigentlichen Piks an PTA erlaubt, aber alles andere muss doch eine Apothekerin machen, ist ein Tropfen auf den Heißen Stein. Mal ehrlich, in der Arztpraxis sehe ich bei Impfungen auch nicht immer meine Ärztin und verabreicht wird durch die MFA.
Variable Öffnungszeiten find ich super, das ist teils grade im ländlichen Bereich sehr sinnvoll, grade bei Apotheken mit wenig Personal, wo dann die Randzeiten auch nicht benötigt werden.
Vertretung durch PTAs sehe ich kritischer, wobei auch da die Bedingungen relativ strikt sind. Eine PTA muss bevor sie das machen darf mindestens 3 (oder 4 Jahre, nagelt mich nicht drauf fest) eine Abzeichnungsbefugnis haben. Wenn man eine gute PTA mit vielen Erfahrungen hat, die genau abschätzen kann, wann der Apotheker gefragt werden muss, dann könnte es okay sein, ich persönlich würde das wenn ich eine Apotheke hätte nicht machen, weil ich auch in meiner Abwesenheit immer noch hafte und nicht die PTA. Meine Angst ist hier, dass die Vertretung die Tür für mehr öffnet und es bald dann öfter PTA als Apotheker vor Ort gibt und ja, PTA sind super, können viel, aber sie haben halt einfach nicht Pharmazie studiert und das merkt man sehr häufig am Hintergrundwissen, zumindest meiner Erfahrung nach.
Zum Thema Liegen: Jede Apotheke hat eine Behandlungsliege, das ist Pflicht laut Apothekenbetriebserlaubnis, ebenso wie ein privater Beratungsbereich/-raum und die Barrierefreiheit. Aber ich verstehe dich da gut, ich persönlich möchte auch niemandem Blut abnehmen. Hab das genau 1x im Studium selbst gemacht, ne danke. Blutzucker messe ich, aber richtiges Blutabnehmen, nene, da bin ich einfach raus.
Generell ist dieses neue Gesetz aber eine totale Farce und ein massiver Schaden für unser Gesundheitssystem. Die Trennung von Arzt und Apotheker wird unnötig aufgeweicht (Dispensierrecht für Ärzte und das mit den verschreibungspflichtigen Medis für Apotheker) was ich gar nicht unterstütze. Das ist schon wirklich sinnvoll! Dazu kommt, dass überall gekürzt wird. Bei den Ärzten und den Apotheken, was am Ende nur dazu führen wird, dass ncoh weniger Leute Bock auf die Jobs haben. Dazu wurde nicht umgesetzt, dass Arzneimittel von Versendern einer Temperaturkontrolle unterliegen. Ich persönlcih bestelle NIEMALS online sowas, weil in den Lieferwägen teils bei Außentemperatur von 20 Grad innen schon über 50°C herrschen und da wirklich die meisten Arzneistoffe in die Knie gehen. Dann lieber mehr in der Apotheke vor ort zahlen als was zu haben, was einfach zerstört wurde auf dem Versand.
Das Fixum wird übrigens angehoben, Apotheken verdienen jetzt an einem Verschreibungspflichtigen Medikament 3% (für Beschaffung, vorkasse, Lagerung) + 9,00€ (statt 8,35) aber gleichzeitig wird auch der Apotheken-Abschlag, also eine Rückzahlung an die GKV von 1,77 auf 2,07 erhöht. Juhu. Am meisten verdienen übrigens Herrsteller und der Staat (19% MwSt) an Medikamenten.
Das Ding mit den verschreibungspflichtigen Medikamenten ist: es muss mindestens schon 1 Jahr verschrieben worden sein, was der Apotheker über die ePA prüfen muss, dann darf nur die kleinste Packung abgegeben werden, die sowieso NIE in KEINER Apotheke vorrätig ist, glaub mir. Dann muss der Patient sein Medikament komplett selbst zahlen. Nicht nur die Zuzahlung, komplett. Das wird realistisch einfach niemand machen.
Außerdem sind viele Medikamente ausgeschlossen: BTM, Talidomid-haltige Medikamente, Retinoide, systemische Antibiotika, Stimulanzien, etc. Das einzige, wo es halt Sinn macht sind Dauermedikamente bspw. Blutdrucksenker oder Cholesterinsenker und mal ehrlich: Wieso zur Hölle schafft man es nicht, pünktlich zum Arzt zu gehen? Ich nehme auch Dauermedikation, wenn ich den letzten Blister anfange, dann ruf ich bei meiner Ärztin an, bestell das vor, bring im neuen Quartal die Karte nochmal vorbei und hab dann noch 9 Tage Zeit zur Apotheke zu gehen. Die hat es meist entweder da oder wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit vorbeigehe, kann ich es ab Mittags, spätestens Abends abholen.
Danke für die Infos, leider alles sehr ernüchternd!
Naja, ich finde das auch richtig. Ich nehme mir nicht heraus diagnostizieren zu können, ich hatte zwar 2 Semester lang auch Physiologie und weiß wie Medikamente wirken, aber das ist einfach Arztsache. Genauso möchte ich nicht, dass Ärzte einfach Medikamente rausgeben, das weicht einfach jahrhunderte alte Strukturen auf, die es ja nicht umsonst gibt. Die Patientensicherheit sollte hier im Fokus stehen und das tut sie nicht, sondern das Geld.
@SimoneF übrigens wird überall gespart, nur nicht bei den Krankenkassen selbst… Wenn ich als Apothekerin in einer Krankenkasse arbeite, verdiene ich locker 20 bis 30% mehr als in der öffentlichen Apotheke. Wie kann das sein?
Danke für Deine ausführliche Innensicht des Themas!
Das frage ich mich auch immer, warum es da noch keine Regulierung gibt. Gewisse Nahrungsergänzungsmittel, die ich dauerhaft substituieren soll, bestelle ich tatsächlich öfters bei Sanicare, weil es durch Krankheit in Kombi mit Arbeitsunfähigkeit halt doch auf jeden Euro ankommt (aber eben bei einer Apotheke, die zumindest ihren Sitz in D hat, ich hoffe, das ist nicht ganz so schlimm wie DocMorris und Co.). Allerdings immer nur im Winter, jetzt im Sommer hole ich alles in der Apotheke vor Ort, weil ich dem Versandweg bei den aktuellen Temperaturen auch nicht traue. Mittel für akute Erkrankungen und Verschreibungspflichtiges kaufen wir sowieso hier im Ort.
Das frage ich mich bei meinem Mann auch, der seit 25 Jahren ein wichtiges Dauermedikament nehmen muss und es immer erst dann bemerkt, wenn er die letzte Tablette gefuttert hat. Zum Glück hat er ja mich als wandelnden Terminkalender auf zwei Beinen…Aber ja, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendeine Apotheke davon die kleinste Packungsgröße vorrätig hat, denn wer das einnehmen muss, braucht es ja dauerhaft.