Plauderecke

Es hatte etwas geregnet, so habe ich den Friedhof nicht besucht. Das muss ich dann wohl morgen, spätestens Mittwoch machen. Falls die Blumen noch irgendwie leben :kissing:

Heute hatte meine Tochter Kennenlerntag für die Ausbildung. Nun mal gleich Bücher für die Berufsschule bestellt (130 Euro), fpr die ersten zwei Jahre, das Dritte haben wir uns noch geschenkt.
Fahrschule besucht. Bei Nr. 1 sind wir nach ner Zeit wieder raus, wirkte unsymphatisch und chaosmäßig, irgendwie. Sind dann zur anderen am Ort (da war mein Sohn und nannte die Halsabschneider, mal im Durchschnitt geguckt, ja sind teurer). Dort gleich alle notwendigen Infos bekommen, und gleich “bedient” worden. Nützt ja nichts.
Einst gab es in der Schule auch mal Erste-Hilfe-Kurse, nun muss meine Tochter erstmal los einen machen. Gleich für kommenden Montag in Hannover angemeldet, gleich mit Sehtest und Foto. Sie würde das mit der Theorie ja gerne vor Ausbildungsbeginn schaffen. Man wird sehen.
Und im Oktober macht sie den Gabelstaplerführerschein. Ups.

Ja, alles nicht so einfach. Stellt ihr der Betrieb keine Bücher für die Schule? Ich musste keine kaufen. Und bei meinem jetzigen Arbeitgeber dürfen die Azubis über die gesamte Ausbildung verteilt für bis zu 400€ Fachbücher kaufen und die Rechnung da einreichen…

Auch Fahrschulen aussuchen ist nicht immer einfach. Zu teuer sind finde ich ohnehin alle… Sehtest hab ich damals bei den Routineuntersuchungen beim Augenarzt mitgemacht, da musste ich dann wenigstens nichts für zahlen. Und der Erste Hilfe Kurs beim Roten Kreuz ging preislich auch noch. Aber es läppert sich halt zusammen…

Im Vergleich zu “früher” sind Fahrschulen sicher deutlich teurer. Mein Vater ist Fahrlehrer und führt eine “Ein-Mann-Fahrschule”. Zwischen seinem Stundenpreis (bei Stadtstunden) und dem Stundenpreis der teuersten Fahrschule bei uns liegen sage und schreibe 12,- €. Tatsächlich gerechtfertigt wäre eher ein Preis genau dazwischen. Aber letztlich spielen da so viele Faktoren rein, weshalb welche Fahrschule welchen Preis anbietet/anbieten muss. Der Fahrlehrerverband gibt leider mittlerweile auch so viele Anforderungen an die Autos und Ausstattungen im Theorieunterricht vor, da wird einem fast schlecht bei den Anschaffungspreisen. :dizzy_face:

Klar, da hängt viel mit dran. Und es ist ganz bestimmt nicht die Schuld der Fahrschulen selbst. Nur wenn sich viele den Führerschein nicht unbedingt leisten können, haben die fürs Berufsleben ja auch direkt ein Handicap…

Da stimme ich dir natürlich zu! Im Moment ist es bei uns hier tatsächlich auch im Trend, dass die Azubis (überwiegend, natürlich auch “ältere” neue Mitarbeiter) den Führerschein zum Teil oder sogar komplett vom Betrieb bezahlt bekommen. Papa muss dann regelmäßig einen Leistungsnachweis für die erstellen. Kommt insbesondere im Handwerksbereich sehr oft vor und ich finde sowas gut! Vom Führerschein haben in den Bereichen ja beide Seiten oft ihre Vorteile.

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Mit dem ersten Azubigehalt werden ihr die Kosten für die Bücher erstattet.

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Das stimmt und ich finde es auch gut, wenn der Betrieb den Führerschein finanziell mit unterstützt.
Es kann sich mit 17/18 auch nicht jeder gleich einen Führerschein leisten, oder die Eltern können das nicht unterstützen. Ich musste damals eh 18 sein, war da schon eine gute Zeit in der Ausbildung und habe mir das zusammen gespart.

Das ist gut!

Das finde ich eine schöne Sache, wenn man vom Betrieb finanziell mit unterstützt wird.
Früher gab es das nicht und man war eh schon mit 16 Jahren in der Ausbildung und hat sich dann das Geld angespart.

Das ist toll, denn Azubigehalt ist oft sehr niedrig.

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Das kann ich bestätigen. Ich musste damals alles selbst zahlen.

Ich auch während meiner Ausbildung als Kinderkr.schwester, die Fachbücher waren extrem teuer.

Puuuuh, da hat man wahrscheinlich auch sicherlich viele gebraucht oder?

Ich weiß noch als in die Lehrer meinten, dass wir uns ja jeden Gesetztes Text einzel kaufen könnten (Steuerrecht) anstatt die Zusammenfassung, die ja soooo viel schlechter sei. vogelzeig Wir mussten zum Glück nur zwei Mal Bücher kaufen.

Wir mussten uns regelmäßig neue Steuergesetze kaufen. Bzw die Ergänzungslieferungen, aber weil alle zu faul zum einsortieren waren, haben wir vor jedem Theorieabschnitt (duales Studium) einfach neue Gesetze gekauft. Die waren auch nicht gerade günstig, aber günstiger als die ganzen - tlw. für uns unwichtige - Ergänzungslieferungen.

Duales Studium bedeutet doch, dass du gleichzeitig im Büro bist, oder? Hättest du sie nicht dort einfach ausleihen können? :smiley:

Ich hab das duale Studium beim Finanzamt gemacht = das Land spart wo es kann :joy: Wir waren auch immer Abschnittsweise hier und da. 5 Monate Uni, 6 Monate Amt, 10 Monate Uni, 9 Monate Amt, 6 Monate Uni. Im Amt selbst brauchten wir die Gesetze nicht, da war alles online. Für die Klausuren brauchten wir aber immer die aktuelle Version.

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Das Gleiche gilt auch für die Justiz! Was hab ich die tollen Ergänzungslieferungen geliebt… nicht :sweat_smile:

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Pah. Beim Amt. Da würde ich doch fast mal sagen: Jeder wie er es verdient! :rofl::face_with_hand_over_mouth:

Das ist echt nervig…
Ich finde es sowieso hart, wie die “Azubis” dort behandelt werden. Wenn bei uns jemand neues vom Amt durch klingelt, können wir meist schon genau sagen wer länger dabei ist und wer neu ist. BITTE ALLES NACH PRÜFSCHEMA F! Pfui. ^^

War eine schöne Freitag Mittag Beschäftigung, wenn man sowieso nur noch ins Wochenende wollte. :smiley:

Uns wurde direkt mitgeteilt, dass wir alles vergessen sollen, was wir in der Uni lernen. :joy: In der realen Welt funktioniert einfach nichts wie in einer Klausur. Wenn bei mir mal Anwärter zur Ausbildung sitzen und den Satz “Aber in der Uni (oder in der Schule für den mittleren Dienst) haben wir gelernt, dass…” dann sage ich denen immer direkt, dass wir so nicht ans Ziel kommen. :rofl:

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