Rezensions-Feedback

Und genau das soll es! Alles, das etwas vorwegnimmt, ist ein Spoiler. Das mit dem Telefonat geht gar nicht, das ist eindeutig ein Spoiler. Solche Dinge sollten komplett allgemein gehalten werden, z.B. eben „gute Wendungen“, aber niemals wo/wann und was!

Eben! Genau das erwarte ich persönlich von einer Rezension und packe es auch rein. Ich möchte rein gar nichts von der Handlung verraten und die tollen Überraschungen, wie Wendungen mit sich bringen (zeitlich und inhaltlich) den potenziellen Leser selbst entdecken lassen.

Für mich ist das ein Spoiler.

Ich werde mal darüber nachdenken, aber weitere Meinungen würden mich sehr interessieren…

Ich kann nur für mich sagen, dass ich bei keinem der beiden etwas als Spoiler im eigentlichen Sinn empfinde.
Den Telefonanruf könnte man ja ev. weglassen.
Und bei der anderen Rezi ist die Figur, die eingreift, ja auch allgemein,ohne Details zu verraten.Also wer und wie genau eingreift.
Und wie du sagst, du musst ja deine Meinung ja auch irgendwie begründen.

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Ich persönlich empfinde das mit dem Telefonanruf nicht als Spoiler. Trotzdem würde ich es allgemeiner Formulieren, es reicht ja an sich, wenn du erwähnst, dass eine unerwartete Wendung passiert ist. Wenn ich soetwas lese und weiß, in welcher Form dies passiert, dann lauer ich darauf…
Das mit der unerwarteten Person am Ende…schwierig…ich persönlich finde, es verrät schon ein bisschen was…es gibt genug Leser, die dies als spoilern interpretieren würden…ich würde es wohl eher nicht mit reinnehmen

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@anon68125486 Ich finde in keinem deiner Beispiele einen Spoiler. Du beschreibst ja nicht, was bei dem Telefonanruf passiert oder welche Person in das Geschehen eingreift.
Aber emkeys Beispiel finde ich auch gut, wenn man es einfach sicherheitshalber etwas allgemeiner halten möchte :+1

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Aus genau diesem Grund finde ich solche Andeutungen schon problematisch. Auch wenn es keine echten Spoiler sind.
Wer diese Rezension gelesen hat, wird während des Buches darüber nachdenken, welche unauffällige Person wohl am Ende einen großen Auftritt haben wird und eben nicht mehr unbeeinflusst an das Buch herangehen.

Ich finde „Das Ende ist zu konstruiert“ ausreichend.

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Danke für eure Einschätzungen!!

Ich frage mich gerade nur Folgendes: Jeder, der vor der Lektüre eines Buchs eine Rezension liest, wird ja nicht mehr unbeeinflusst ans Buch herangehen, oder?

Schon wenn ich schreibe, die Figur xy war fürsorglich, aber auch geblendet von etwas, dann werde ich mich beim Lesen ja fragen, welche Figur damit wohl gemeint ist…

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Da hast du wohl recht.
Und ich muss ja ehrlich zugeben, bis ich dann ein Buch tatsächlich lese, habe ich die Details aus den div. Rezis sowieso schon wieder vergessen :see_no_evil:
und direkt zuvor les ich keine Rezis, eben um nicht gespoilert zu werden (in welcher Form auch immer)

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Für mich enthält dein hier gezeigter Abschnitt keine Spoiler. Du verrätst nur, dass es einen Anruf gibt, den ich nun neugierig erwarte und dass sich ab Kapitel 26 die Erzählsicht ändert.

Dadurch weiß ich ja trotzdem nicht, was passiert. Spoilern bedeutet für mich, dass du etwas zum Inhalt schreibst, was das Lesen für mich überflüssig macht, da ich nun relevante Informationen habe, die ich eigentlich erst beim Lesen erhalten sollte.

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Das ist eine tolle Definition, finde ich!

Für andere scheint aber schon ein Spoiler zu sein, wenn ich die Erwartungshaltung in eine bestimmte Richtung lenke. Da ist das Schreiben der Rezension ein ständiger Drahtseilakt…

Definition
Spoiler (Medien) – Wikipedia(englisch%20to%20spoil,Genuss%20am%20vollst%C3%A4ndigen%20Werk%20bzw.

Es gibt jedoch Fälle, in denen kann ich das gar nicht einhalten.

Z.B. habe ich ein Jugendbuch gelesen, bei dem mich der Umgang mit dem Begriff Feminismus ratlos gemacht hat und auch, in welche Kategorien die Mädchen eingruppiert werden. Da muss ich dann ja begründen, was ich damit meine und das spoilert dann wohl schon ein wenig. Wenn ich das alles weglasse, kommt eine nichtssagende Bewertung raus. Den Zwiespalt hat man halt manchmal. :woman_shrugging:

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Diese Definition lässt sich durchaus mit dem hier Gesagten in Einklang bringen. Und ich finde Elchis Beschreibung sogar präziser

Eben. Mich spoilern solche Hinweise. Sie nehmen mir meine Spekulationen.

Wie geht ihr dann eigentlich mit Rezensionen in Zeitungen und Zeitschriften um? Die sind ja oft sehr detailliert und benennen Handlungsänderungen inhaltlich sehr eindeutig, sodass man als potentieller Leser/Filminteressierter schon einiges über die Handlung erfährt. Oder lest ihr die gerade deshalb nicht?

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Ich werde aber gerade wieder darin bekräftigt, keine Rezensionen zu lesen, sondern im Zweifel lieber ein Buch nicht zu lesen.

Ihr schreibt mir einfach zu viel von Dingen, die ich selbst entdecken möchte.

Ich finde diese Diskussion macht einfach wieder deutlich, dass Spoiler schon differenzierter betrachtet werden können und es oft dann doch wieder Ansichtssache ist. Wie so oft…

aber ich versuche in meiner nächsten Rezension mal darauf zu achten, nicht einmal Erwartungshaltungen zu beeinflussen. Mal sehen, ob das gelingt…

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Doch, die Rezensionen in Zeitungen etc lese ich.

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Ich finde es toll, wie viele Gedanken du dir immer wieder rund um dein Hobby machst. Ich mag deinen (selbst)kritischen Blick auf die Welt.

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