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Ich frage mich auch wie man lange rezensieren soll ohne groß zu spoilern. Ich habe oft allein das Gefühl mit meiner Rezi zu spoilern, dass ich nicht mal gerne in die Handlung eingehe und versuche es aus dem Klappentext aufzugreifen. Also nichg widergeben vom Klappentext, sondern ob es wirklich wie beschrieben ist, gut aufgegriffen wirde, erwartungen erfüllt etc

Und da ich eben keine talentierte Schreiberin bin, die mehrere verschiedene Synonyme benutzen kann, fällt sie halt kurz aus.

Aber ich mag kurze Rezis auch mehr. Kurz und knackig. :wink:

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Bei Fantasy können sie schon länger sein aber bei zb Fake dating, da gibt es hunderte von Büchern und was soll man da groß schreiben. :joy: ich glaube, das Genre spielt da auch eine gewisse Rolle bzw die Handlung.

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Ich hab gerade erst den dritten Band von Emily Wilde durchgelesen und da fiel mir die Rezension echt schwer. Weiß nicht wieso, aber eigentlich wäre alles nur Spoiler… :sweat_smile: Komischerweise habe ich auch oft mehr bei Büchern etwas zu sagen, die ich nicht so mochte… Da hat man auch irgendwie das Bedürfnis verständlich aufzuführen, was nicht so toll war. :sweat_smile:

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Ich finde es manchmal auch schwer, zu entscheiden, was ein Spoiler ist und was nicht. Katabasis zu rezensieren, fiel mir auch schwer, weil ich auch nicht zu sehr darauf eingehen wollte, wie die Hölle aussieht, obwohl das meine Meinung vom Buch stark geprägt hat.

Bei einer Rezension von einer Fortsetzung hat mir vor Jaaaahren mal jemand kommentiert, ich würde den Vorgänger spoilern … da fand ich, man sollte vielleicht nicht Rezensionen zum zweiten Band lesen, wenn man den ersten gar nicht kennt, also da würde ich persönlich auch wirklich mit Spoilern rechnen. Aber in so einem Fall schreibe ich dann „Enthält Spoiler zum Vorgänger“ an den Anfang, für mich geht es meistens nicht ohne :woman_shrugging:t2:

Bei Liebesgeschichten habe ich oft auch nicht viel zu sagen, da fallen meine Rezensionen auch kurz aus. Da schreibe ich etwas zu den Charakteren, wie ich sie als Paar finde und ob es über die Liebesgeschichte hinaus noch andere interessante Punkte im Buch gab (Ort, Nebencharaktere, Karriere, …).

Finde ich überhaupt nicht komisch, geht mir genauso. Kritik zu begründen finde ich viel einfacher als zu erklären, warum ein Buch z.B. durchschnittlich war. Ich finde es sogar leichter, als wenn ich das Buch toll fände. Aber leider, leider finde ich die meisten meiner Bücher okay bis gut und hab nicht so viel zu sagen :smiley:

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Ich schreibe keine Romane zu Büchern, aber 1000 Zeichen hab ich schnell beisammen. Daher finde ich diesen Punkt bei mir echt schräg (und ich rezensiere ja nicht nur Leseexemplare/Leserundenbücher/Gewinne, sondern alle Bücher, die ich lese!).

Ich habe das Team von LB mal angeschrieben. Die Antwort hört sich so an, als würde die Absagemails nochmal geändert.

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Schlechte Sachen schreiben sich wirklich leichter :joy: vielleicht weil wir Menschen gerne meckern aber eigentlich glaube ich, dass es daran liegt, dass man auch ohne spoiler sagen kann, was richtig doof war. Man nimmt da jemandem ja nicht ein schönes Leseerlebnis weg. Wenn ich jetzt alles aufzähle was mir gefallen hat zb ich mochte das Date am See, dann den Moment in dem sie ihm die Gefühle beichtet usw…verrät mehr zum Inhalt als " Die Protagonistin ist richtig toxisch und meckert über alles rum. Selbst in wichtigen und ernsten Augenblicken, macht sie eine Scene…" Falls man versteht, was ich meine. :sweat_smile: oder ich denke einfach da falsch

So geht es mir auch. Mir sind kürzere Rezis viel lieber als ellenlange Abhandlungen, bei denen die Spoilergefahr hoch ist. Ich lese Rezis fast immer erst, nachdem ich ein Buch bereits gelesen habe, weil gefühlt mehr als die Hälfte aller Rezis spoilert. Wenn ich selbst rezensiere, sitze ich meist am Längsten am Abschnitt zum Inhalt. Ich will darin nicht mehr verraten als der Klappentext (nur eben in eigenen Worten) und gerade genug dazu schreiben, dass man meine Beurteilung der Charaktere und der Handlung nachvollziehen kann.

Nur bei Kinderbüchern spoilere ich manchmal den Inhalt etwas, wenn ich das Gefühl habe, dass ein bestimmter Punkt für die Eltern wichtig sein könnte (Trigger, sensibles Thema, heftige Szenen).

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Ich schreibe mittlerweile über jede Rezi „kann geringfügige Spoiler enthalten“. Einerseits um Theater zu vermeiden, andererseits um manchmal anständig begründen zu können. Obwohl ich mich natürlich sehr bemühe nicht zu spoilern.

:rofl: das erinnert mich an die Allergikerhinweise auf Nahrungsmitteln. „Kann Spuren von Spoilern enthalten“.

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Meine Rezensionen sind lang, aber auch wenn ich versuche mich kürzer zu fassen, sind es trotzdem immer 3 Absätze (erster immer zum Inhalt). Manchmal denk ich mir bei guten Büchern auch „Ohje, was soll ich denn jetzt schreiben?“ und dann ist sie trotzdem immer so lang. Aber ich spoiler natürlich trotzdem nie! :+1: Gerade beim Ende von Geschichten (weil das für mich einer der wichtigsten Teile eines Buches ist), versuche ich immer so wage wie möglich zu schreiben. Wenn jetzt jemand „das Buch endet in einem Happy End“ als Spoiler empfindet, sollte vielleicht trotzdem nicht meine Rezis lesen :grin:

Ja, das ist bei mir auch so. Das, was einen nervt, fällt einen direkt auf. Wenn das Buch gefällt, liest man einfach glücklich weiter und ich muss mir am Ende überlegen, was das Buch eigentlich so gut macht.

Hä? Das ist für mich selbstverständlich! Die Rezension zu Teil 3 ist doch logischerweise für alle, die Band 1 und 2 schon gelesen haben und wissen möchten, wie es weitergeht. Wobei ich hier darauf achte, dass mein Fazit nicht spoilert, dass das jeder lesen kann, wo die Reihe noch gar nicht angefangen hat.

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Das find ich total cool und würde den Spruch gerne klauen! :smiley:

Absolut! Da will ich am liebsten nur schreiben: Es war so gut, Kauf es und erlebe es selbst! :smiley:

Ich lese sooo gerne schlechte Rezensionen. :smiley: Manchmal finde ich ausführlich negative Rezensionen auch besser als positive :wink: Da wurde ich schon fündig für mich. Was für andere ein No-Go ist, ist für mich das passende Buch. :smiley:

Manchmal fällt es mir aber auch extrem schwer Bücher schlecht zu rezensieren oder SEHR zu kritisieren. Besonders letztens ging es mir bei einem own-Voice Buch so. Da habe ich mich doch sehr gesträubt, etwas negatives zu schreiben. Aber die Protagonistin war einfach SO pessimistisch und hat mir das gesamte Leseerlebnis kaputt gemacht. :confused:

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So geht es mir auch!
Damit kann ich oftmals mehr anfangen, als mit der x-ten Rezension, in der gesagt wird wie super alles war.

Ich oute mich da auch ein bisschen und gebe zu, dass ich auch voll gerne mal „rage“ Rezensionen auf Goodreads lese. (Solange nicht die Autorn fertig gemacht werden). Die Englische Buchbubble ist viel härter was das angeht. :joy:

Finde es respektlos, wenn man die Autoren/Autorinnen angeht, aber wenn man einfach nur die Charaktere hasst, finde ich das sehr amüsant. :smiley:

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Ich empfinde das zB schon als Spoiler, wenn jemand schreibt, dass das Buch ein Happy End oder ein offenes Ende hat. Ich erinnere mich, dass auch das Team von Vorablesen letztes Jahr mal im Forum geschrieben hat, dass man das nicht erwähnen soll.

Ich lese auch vor allem Rezis mit 3 oder weniger Sternen, weil ich wissen will, was andere an eiinem Buch gestört hat, v.a., wenn ich selbst mich über etwas in der Geschichte geärgert habe.

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So bin ich aber auch… :'D Also das ich das als Spoiler empfinde. Meistens lese ich auch eher nach dem Lesen Rezensionen. Die Gefahr auf Spoiler ist mir manchmal zu hoch.

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Ich finde es da auch schwer, was dazu zu sagen, ob es ein Happy End gibt oder nicht. In 95% der Liebesromane die ich lese, gibt es auch ein Happy End und meistens ist das auch klar, aber ich versuche, das nicht zu offensichtlich zu schreiben, eben wegen der 5%, bei denen das nicht so ist. Aber wenn ich sage „süße Geschichte“ oder „unterhaltsames Buch“, dann wird es vermutlich nicht traurig enden. :woman_shrugging:t2: Oder ist das schon zu viel … ? :thinking:

Ich finde nicht, dass das zu viel ist, zumal ich auch Bücher, die schlecht enden, als unterhaltsam empfinde. Wenn mich das Ende eine Buches stört, fällt es mir auch immer schwer, das zu umschreiben, ohne zu spoilern. Ich schreibe dann zB, dass mich das Ende etwas enttäuscht hat, aber ich nicht näher darauf eingehen kann, weil ich nicht spoilern möchte.

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Naja, man kann ja auch zb bei New Adult meist ja erahnen ob es ein Happy End ist. Wenn andere zb die Triggerwarnung brauchen oder wissen wollen, ob ein Buch traurig endet kann man es ja selber nachschauen.

Also ich schreibe bei sensiblen themen immer, " bitte beachtet die Triggerwarnung, wenn ihr es nötig habt" oder so ähnlich. Das ende muss ich ja nicht verraten.

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Oh ja, ich habe schon von einer Autorin mitbekommen, wie sie richtig bewusst „kritisiert“ wird. Und das Problem ist ja nicht Kritik, welches übrigens immer auf das Buch bezogen sein sollte, sondern, dass man damit einen realen Menschen angreift.

Sonst kann man ja gerne über fiktive Charaktere ablästern😂